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Groggy-Sinner ging gegen Nobody-Cerundulo k.o

Es ist geschehen, was niemand erwartet hätte, obschon man schon im Rom-Finale hat konstatieren hätte können, dass irgendwas bei der nach Alcaraz-Rückzug und langer Turnierpause bei der damit neuen Nummer 1 mit 33 Masters-Siegen am Stück körperlich nicht stimmt. Was es wsr und wiedervist, wurde von ihm und seinem Tesm eher verschwiegen denn publik genacht wurde…

Solange Sinner fit wsr, hstte er den jüngeren Cerundulo-Sandmann-Bruder fest im Griff. Führte schon zwei Sätze und 5:1, ehe ihn die Probleme einholten, seine Beinarbeit so entscheidend einschränkten, dass er leichte Bälle aus dem Stand verschlug, seine Sprintstärke und Schlagpräzision mit dem Bewegungsdefizit und Tennislehrermobilität nicht mehr ausspielen konnte. Da war nichts zu sehen vom Gilbert-Rezept “ Winning Ugly“, da wollte er nicht aufgeben, sondern akzeptierte als sonstiges Glückskind des Seriensiegers die Schmach, mit 6:3, 6:2, 5;7, 1:6, 1:6 von einem vergleichsweise argentinischen Sandwühler-Nobody abserviert zu werden. So bitter das Sensations-Aus für Fans und Veranstalter, so sehr muss man Cerundulo hoch anrechnen, dass er die Gunst der Stunde nützte, um eiskalt seinen Vorteil in den größten Triumph seiner Karriere umzumünzen. Münzen passt auch, weil es sein Konto enorm auffüllte, dazu sein Vruder auch siegte. Welch ein Jackpot in Parallelspielen der Argentino-Brüder.

Nichtsdestotrotz wirft der Sinner-Kollaps, der Alcatar-Ausfall und die vielen Verletzungen von Topspielern a la Wien-Sieger Draper etc die Frage auf, ob angesichts des immer besseren Materials, erhöhter Ballbeschleunigung und damit verbundener Pralls an Händen und Armen ebenso wie mehr Laufarbeit  für strapazierte (Knie- und andere)  Gelenke die  nicht Moden geändertvund Turnierpläne gestrafft werden müssen. Mein Vorschlag, der Spiele entscheidend verkürzen könnte, wäre nur noch ein Aufschlag, der je nach Situation zum Taktieren zwingen würde.

Auch im Fußball, Handball etc gibt es keine zweiten Versuche nach verhauten Penalties. Tradition hin oder her – die Service-Regel stammt aus derTennis-Steinzeit, als Treff noch nicht Atout war. Im Millionen- und Millionärs-Zeitalter läuft alles eben anders als vor 150 Jahren in London….

 

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