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Hätte Felix Gall die Messlatte nicht so hoch gelegt, würde man von ihm mehr als nur Podestplätze erwarten

Kaum ist der neue Kannibale mit einigen Knochenbrüche von Valencia nach Barcelona transferiert worden, kaum also ist der Überdrüber-Pogacar nicht mehr dabei, schon hat sich der Spanier Enric Mas zum neuen Maß aller Dinge in der Vuelta a Espana gemausert. Und kaum hat der Lokalmatador doch noch das rote Trikot des Spitzenreiters angezogen, schon hat er den ersten Siegeskandidaten als Slowenen-Erbe eindrucksvoll bei der schwere Bergankunft Aitana hervorgekehrt. Als er zwei Kilometer vor dem Ziel zum Agriff blies, überraschte er zum Leidwesen aller patriotischen heimischen Rad- und Sportfans auch Felix Gall, dessen Decathlon-Team mit Mühlberger als Lok des Pelotons das Tempo angegeben hatte in der – letztlich enttäuschten – Hoffnung, von Mas über Roglic, Carapaz und Jungstar Onley die größten Gegner zermürben zu können.

Der Schuss ging wie gesagt nach hinten los, denn Gall ud Co. hatten so viel Kraft in die lange Führungsarbeit investiert, dass sie ihnen und auch dem Osttiroler Kapitän ausging, als die Entscheidung nahte. Und da wurde Gall überrumpelt und die Lücke so schell so groß, dass sie Felix nicht mehr schließen konnte. Als Etappenvierter büsste er 18 Sekunden auf Mas ein, dem nur noch Onley bis zum Planetarium-Ziel hatte folgen können, nicht einmal der viermalige Vuelta-Sieger Roglic (+12). auch wenn mit Etappensieg, Führung und Rot  ichts wurde, so festigte Gall de dritten Podestplatz, liegt 1:39 hinter Mas, der sein erstes Rennen seit 2021 gewann, aber ur 21 Sekuden hinter Roglic.

Mag sein, dass es da und dort auch Leute gibt, die sich in ihrer ungebremsten Euphorie vielleicht ärgern, dass es Gall heute nicht gelungen ist, ganz nach vor zu fahren. Wenn dem so sein sollte, dann wäre es dem rotweißroten Phänomen geschuldet, das gere davo ausgeht, ein Höchstleistungs-oder Rekordergebnis X in ein X hoch 2 umzurechnen. Ehrlich gesagt, hätten wir Österreicher us fümfmal auf die D´Schulter oder die Schenkel geklopft, wäre ei heimischer Radprofi hin und wieder bei Klassikern welcher Art immer auf eine vierten Platz in einer der Königsetappen gefahren. Felix Gall hingegen hat die Latte in derartige Höhen gehoben, dass man von ihm quasi fordert, die Heldentaten we mögloch zu potenzieren. Und das ist mitunter zu viel verlangt,, auch von und für ihn….

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