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Heute wurde uns sportübergreifend gezeigt, dass Training und Rennen zweierlei sind

SAALBACH,AUSTRIA,20.MAR.26 - ALPINE SKIING - FIS European Cup Speed Finals, downhill, men. Image shows Lenz Haechler, Sandro Manser and Philipp Kaelin (SUI). Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

Dass Training und Rennen zweierlei sind, hat man heute wieder bei den finalen Europacup-Abfahrten auf der WM-Piste von Saalbach-Hinterglemm registrieren können. Hatten am Vortag bei den Männern die öSV-Herren die Hosen angehabt, so wurden sie ihnen heute buchstäblich von den Svhweizern und anderen Neidgenossen ausgezogen. Während Swiss-Ski nach der kurzen Bekanntschaft mit der ÖSV-Trainingsstrecke richtig Nägel mit Köpfen machte, um einen Triplesieg zu landen, war der Vortagsschnellste Stefan Rieser nur auf Platz 20  zu finden, der beste Österreicher, der wwltcuperprobte Traninger, nur auf Platz 9!

Mit Überraschungssieger  Manser, der vor Hächler und Kälin, Träger eines berühmten Namens, die Abfahrt gewann, präsentierte die Schweiz wieder ein neues Starlet. Und auch bei den Damen war Swiss-Ski so grob, dass eine junge Dame dieses Namens unserer Comeback-Lady Grill den Sieg vor der Nase wegschnappte. Und diesmal gab´s nicht einmal auf zweiter Ebene neue Fest-Spiele, denn der bald 28jährige ehemalige Jungstar Nadine landete diesmal nur auf Platz 8. Da wird sie nachsitdzen mpssen, um wie alle Jshre wieder via Europacup in den Weltcup zu schlüpfen, der mit allen möglichen auch finanziellen und Ausrüstung-Vorteilen verbunden ist. Auch dort sollten sih die Veerantwirtlichen, voran der Sportdirektor, einehemaliger Gokdjunge der Kombinierer, nicht nur nach Platzziffern gehen, sondern den Mut haben sollrte, mit Kennerblick ein Team zu formen.

Stichwort Sportdirektor. Die Position ist – auch monetär – ganzgut dotiert und medial noch angesiedelt seit geraumer Zeit, ohne dass sich gegenüber alten Zeiten vohne Hochamt viel geändert hätte wie zum Beispiel in der Leichtatketik. Da der Weißhaidinger-Spezialtrainer Högler weiter nach oben im heimischen Sport befördert wurde, war der Platz frei, um gleich ein verehelichtes Duo mit dem US-Mehrfach-Olympiasieeger und Weltmeister im Dreisprung, Christian Taylor, und dessen Frau Beate Taylor.Schrott, Olympiafinalistin 2012 (nach Disqualifikation der Achten als Neunte reingerutscht) sozusagen doppelgleisig zu installieren, was ja grundsätzlich ihres Knoe hows wegen absolut okay ist, auch wenn Ex-Superstar Christian noch einen vierten Sprung braucht, um sich auf Deutsch aaufn bei Jungen bestens artikulieren zu können. Wenn´s inzwischen anders und besser ist, bin ich der Erste, sich zu entschuldigen.

Was das Frauen-Quartett betrifft, das im polnischen Torun nahe dem LA-Zentrum Bydgoszdz in einer Top-Indoor-Arena bei der Hallen-WM startet, hat sich Taylor aber ein  bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt, wss seine Voraussagen anbelangt, in denen er Topeleistungen und Bestzeiten nkÜndigte. Zumindest  zum Auftakt nicht eingetroffen sind. Karoline Bredlinger, die einst bei Schussattentat schwerstverletzt worden war, hat spirtlich leider in einer für sie mittelprächtigen Zeit den 800m-Vorlauf nicht überlebt – 2:01,73 Minuten und ein Einbruch im Endspurt waren dafür verantwortlich, dass sie im ersten, von Weltrekordlerin Hodgkinson kontrollierten Vorlauf weder den angepeilten zweiten  Platz noch die erhoffte Semifinal-Qualifikation über die sechs zeitschnellsten Geschlagenen geschafft hat. Kurzum, enttäuschte Hoffnung, zu hoch gegriffene Erwartuungen bei einer, die durch Wehwehchen im Countdown gebremst war. Ein Sportdirektor sollte so ewas schon abschätzen können – auch wenn Athleten eine WM-Absage schmerzt …

Ich werde mich jetzt nicht aus dem Fenster lehnen, um im Tennis den Kraftakt-Sieg von Teenager Lilli Tagger, 18,  beim Miami-Masters gegen den etwas älteren, im Ranking auch nur um ca 30 Plätze besser klassierten deutschen Jungtwen Ella Seidel entweder hoch- oder runtezu spielen. Was dieser wichtige Sieg (mit Substanzverlust, da bin ich mir sicher), wichtige Punkte fürs Ranking bringende Erfolg über euphorische Berichte hinaus aber tatsächlich wert ist, wird und muss derf+r  heute Abend angesetzte Schlagabtausch mit der Linz-Siegerin Alexandrowa aus Russland zeigen. Andere Mädels-Teenager haben in dissem Alter schon Masters-Turniere gewonnen haben, siehe die Kanadierin Mboko oder eine Coco Gauff, die linz mkit 16 gewann und dann  Grand-Slam-Siegerin wurdea:

Und wenn man in dergeistigen Festplatte nachsucht, dann finde ich, dass ein gewisser Boris Becker als 17-jähriger in Wimbledon triumphiert hat, dass ein gewisser Thomas Muster mit 19 in Hilversum den ersten von 44 Turniersiegen errungen hat. Und Horsti Skoff (+ 2008) mit 18 schon im Semifinale des Monte-Carlo-Klassikers stand, dazu noch Dominc Thiem,  wobei man ja den Burschen immer nachsagt bis vorwirft, dass sie den Mädchen punkto Entwicklung auch und gerade im Sportz ziemlich weit hinten nach sein sollen…

Was Lilli  Tagger betrifft, so ist sie weder auf den ÖTV noch auf den Sportdirektor-Frauen-Versteher angewiesen, weil sie dank ihrer Ektern die Landfliucht aus dem schönen Lienz in den Großraum Mailand und zu einer früheren French-Open-Einzelsiegerin namen Francesca Schiavone angetreten hat. Wie lange jnd inwieweit die 18jährige von der früheren Sandpolagtzkanone noch profitieren kann, werden die kommenden Monate zeigen. Tatsache ist, dass Sport übergreifend der Großteil unserer im  Jugend- und Juniorenbereich zumindest bis vor kurzem  erfolgreichen Talente dann zwischen 18 und 22 im Niemandsland enden, während rundherum immer neuen Starlets auftrumpfen. Mit oder ohne DSportdirektoren, die wie Ohrwürmer klingen. Aber all das interessierrt den rot-bis-in-den Tod-singenden Bla-bla-bler als „Spurt-Minister“ weniger als künstlerisch getarnte Porno-Unternehmen, die Fördergeld kassieren.

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