Wir Österreicher richten es uns selbst, nicht nur, aber auch im Sport. Nicht nur im Besonderen, was die XXL-Fußball-WM in Amerika anbelangt, wo wir das Sechzehntelfinale gegen Spanien erreicht haben, also die Runde der letzten 32 (Zweiunddreißig), aas andsersrum heißt, dass früher einmal die Endrunde mit 16 Mannschaften begonnen hat, also in kompromierter Form, weshalb unsere Vorrundegegner nno 1958 einst UdSSR, England und der spätere Weltmeister Brasilien (mit Mazzola-Altafini und noch ohne Pele, 17) hießen, 20 Jahre später wieder Brasilien, Spanien und Schweden im legendären Cordoba-Jahr gewesen waren, das mit dem 3:3 gegen Algerien statt des Heimflugs dem Fingerschen „I werd narrisch“ als Epilog den ORF-Warmuth-Brunftschrei „Bist deppat“ draufsetzte, Das ging digital viral wie ein Lauffeuer, entzündet von der Auslöser-Riege, als hätte es den Nobelpreis verdient. Auch Warmuth geht in die Geschichte ein.
Was die ganze Hysterie rund um das Rangnick-ÖFB Team betrifft, das man getrost österreichischer Fanatiker-Bund nennen knnte, so wollen wir nicht daran denken, was passieren würde, würden wir gegen Spanien in die Rolle der Ritter von der traurigen Gestalt schlüpfen wie die Deutschen gegen Paraguayy oder wir für eime halbe Minute gegen die Algerier, ehe es zum Fasten your Seat-Belts dank der emotionalen Emotionen kam unter dem schon einmal zitierten Titel: Ein Unentschieden ist ein Sieg für Österreich, so liest und hört es sich landauf, landab. Spanien, der Europameister, kann ruhig kommen. Möchte nicht wissen, wie kurz die Beine sein können?
Was mich zum nächsten Thema und Sport führt, in dem es kein Unentschieden gibt, also nur Sieger oder Verlierer, wobei wir abseits vom Pay-TV frei Haus leider kein Match der großen Allzeitstars oder der im pbertragenen Sinne kleineren Größen von morgen konsumieren können. Aber der betreute Konsument darf sich freuen, weil ihm, wie der staatliche Rundfunk unter der Ägide des neuen Oberchefs mit dem schönen Namen Pig (Nomen non est omen1) in Eigenwerbung täglocj daran erinnert, dass UNSERE ASSE JETZT, da die Auslandstars auf dem geheiligten Rasen im Tennis-Mekka weiden, im beschaulichen Hotelkomplex in Oberpullendoerf als Kurz-Gäste um rotweißrote Titel spielen, den Renigaten, in London siegreichen Ofner und den verletzten Titelverteidiger Misolics (?) ausgenommen. Blöd nur, dass unsere eingekaufte neue Nr, 1, Anastassija Potapova, perfekt in Russisch und Englisch, mit der in den Himmel gehobenen, aber ausgeschiedenen Lilli Tagger noch für Doppel in Wimbledon genannt hat. Ob sich das zeitmäßig ausgeht, um nicht nur da wie dort mehr oder weniger hohes Kleingeld zu kassieren, sondern auch nach dem kollektiven Scheitern im Rasenklassiker zu beweisen, dass wir, wenn´s auf Sand geht, nicht auf demselbigen sind? Abwarten, wsas kommt ider auch nicht. Der ORF ist jedenfalls live dabei.
Normal, wenn normal noch normal ist, müsste Freund Kulo aus voller Brust und ehrlichen Herzens schreien: „Bist du deppert! Wie kannst bei einem Grand Slam österreichische Meisterschaften ansetzen?“Antwort: Kein Problem, weil wir mdas Spiel mit der Insel der Seligen ja auch schon bei den French Open mit den Klubmeisterschaften gespielt haben. Allerdings ohne das Übermaß an zweit- bis drttklassigen Legionären, die sich in der ersten Grand-Slam-Woche vom Einzel bis Mixed lieber Pfunde vomvielgachj so dicken Preisgeldkuchen abschneiden. Psst, da lassen wir lieber in Assoziation mit dem Tennis-Präsidenten in der schnelllebigen Zedit wie heute schnell Gras(l) drüber wachsen. Wär ja gelacht mit einem Mann mit so vielen Eigenschaften, dass Autor Robert Musil blass geworden wäre. Also vorweg: Immer wieder, immer wieder: Oh Du mei Österreich, Österreich…
