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Klopps XXL-Doppelkader, bei dem Polit-Attacken nichts zu suchen haben sollten

Man kann die Erfolge beider zwar nicht vergleichen, da ist der populäre Neo-DFB-Teamchef Jürgen Klopp ganz sicher dem seit der WM nicht mehr ganz so populären schwäbischen ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick um einiges voraus. Gemeinsam scheint beiden aber, sich einerseits als Werbebotschafter ein Körberlgeld zu verschaffen, andererseits sich auch politisch zu artikulieren und zu positionieren. Wär´s anders, hätte sich ja R. R.  nicht hierzulande als neuer Best Buddy beim Vizekanzler/Sportminister Babler eingeschmeichelt oder umgekehrt, wer weiß das schon so genau…

Und nicht anders sind die Aussagen von Jürgen Klopp zu bewerten, der seine erste, ziemlich ausschweifende Nominierung eines 44-Mann-Doppelkaders für vier Länderspiele ganz offensichtlich dazu nützte, um mit seiner persönliche Interpretation von Patriotismus quasi eine fußballestrische Brandmauer gegen die AfD zu errichten. Rein zufällig  nannte er das ungeliebte, aber im Sturmlauf erfolgreiche politische Kind mit dem Hinweis auf Sachsen-Anhalt kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin beim Namen. Stellt sich die Frage, ob sich mit dieser Art von Populismus politische Defizite buchstäblich ausmerzen lassen?

Klopp hin, Wunderwuzzis her, ich halte es für falsch, welchen Sport auch immer, vorrangig natürlich den Volkssport Fußball suszunützen, wenn nicht zu missbrauchen, um das Fußvolk der Fans damit weiter zu spalten statt die – leider kommerziell mitunter pervertierte – schönste Nebensache der Welt dazu zu verwenden, noch so große Gegensätze zu überbrücken. Mit der Behauptung, womöglich Unterstellung, man dürfe das Rückholen deutscher Flagge nicht den falschen Leuten überlassen, hat Klopp aus eher durchsichtigen Gründen den Regierenden und vor allem der immer öfter schwer geschlagenen Linken nach dem Maul geredet. Und das ist, wer immer mich dafür kritisieren mag, deshalb nicht okay, weil er damit  mitunter mehr als ein Drittel auch der sportlich interessierten Deutschen vor den Kopf stößt. Ich meine, dass ein deutsches Nationalteam für alle Deutschen da sein sollte/müsste. egal welcher Farbe und politischer Ansichten. Es geht um Tore und nicht um Wählerstimmen…

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