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Teil des LA-Verbandes zeigt statt Unterstützung kalte Schulter zum Athleten-Nachteil

WICHTIGE TEILKORREKTUR!!!!

… zum untenstehenden Blog, der nur noch im eingeschränkten Maße der Wahrheit entspricht, weil die Abschasselung durch einen mir unbekannten ÖLV-Mitarbeiter sozusagen Schall und RAUCH geworden ist, weil mir der seit Jahrzehnten bestens bekannte, vertraute ÖLV-Mitarbeiter Georg F. nach Rückkehr aus dem Urlaub alle Nummern hat zukommen lassen, wofür ich mich herzlichst bedanke. Es werden im Birmingham-EM-Countdown jetzt einige Sportler-Portraits erscheinen – vor allem der Finalkandidaten…

Hier der alte Text, der auch für sich spricht….

 

Bevor es nach dem bombastischen Einstieg von Sturm Graz heute abend für Rapid und Austria gegen Au0enseiter ernst wird, muss ich mich n meinem Blog mit Leichtathletik beschäftigen, einer der  icht nur olympischen Grundsportarten, die es verdienen würde, medial zumindest so gut verkauft zu weden wie ihre aktuellen Protagonisten, die zwar noch keine Prokops, Gusenbauers, Jankos, Zeilbauers, Werthners, Käfers, Millonigs, Nemeths, Konrads, Kirchmanns, Kiesls, Grafs und des besten Weißhaidingers sind, immerhin aber Anschluss ans Klasse-Mittelfeld  hergestellt haben. Und Uralt-Rekorde brechen.

Was bei Großereignissen wie einer Europameisterschaft wie demnächst in Birmingham kommt und folgt, davon müssen wir uns noch überraschen lassen. Abwarten, was Enzo Diessl, der junge Hürdensprinter, der als Bub mit deutschem Vater aus Argentinien nach Leibnitz kam, mmoch im Köcher hat. Oder der neue 400m-Hürden-Rekordler Niklas Strohmayr-Dangl,  der an der 48-Sekundenschwelle anklopft. Oder der in seiner zweiten Karriere schneller denn je laufenden Hallen-WM-Finalist Raphael Pallitsch über 1500m. Oder die echten oder eingebürgerten Österreicherinnen im Sprint, 400m-, 800m-Lauf wie Lindner, Posch, Strametz, Williams und Gogl-Walli. Bei Victoria Hudson, Titelverteidigerin von Rom 2024, müssen wir nicht bangen, denn die Speer-Amazone  ist schwanger. 

Name- und Zeiten-Dropping, so sagt man dazu im heutigen Anglizismus-Deutsch, mit dem (leider) ohne ständige TV-Bilder, Social-Media- und Zeitungsfotos kaum Staat zu machen ist. Ich möchte wetten, dass abgesehen von LA-Branche-Insidern so gut wie niemand zum jeweiligen Athleten und dessen Leistungen ein Gesicht vor Augen hat, mit dem erst der Bekanntheitsgrad und mit der einhergehenden Popularität die Anziehungskraft für Sponsoren wächst – eine Kunst, die Vorgänger der LA-Branche ebenso gut beherrscht haben wie Schwimmstar Markus (Antonius) Rogan, der sich als sportlicher wie medialer Reibebaum bestens nach dem Motto verkaufte: Bad News is good News. 

Beim Leichtathletik-Verband mit der ehemaligen, eher mittelmäßigen Kugelstoßerin Soinja Spendelhofer (Foto), inzwischen sogar ÖOC-Vize von roten Gnaden/Granden, die nie an die Weiten einer Mehrkampf-Ikone wie Liese Prokop herangekommen war, sieht man das allerdings  anders. Wer dort nach Handy-Nummern oder anderen Gesprächsmöglichkeiten der aktuellen Top-Athleten fragt, der wird (noch ohne Verweis auf Datenschutz, der ganz sicher folgt, da möchte ich auch wetten!) mit einem Njet abgekanzelt, also: Nein, nein, das können wir nicht tun, versuchen sie doch Kontakte über Facebook oder Instagram herzustellen, also Schmecks mei Herzerl, dafür alles verbunden mit der Bitte um Verständnis.

Nein, nein, werter LA-Verband, ich habe dafür kein Verständnis, dass man als medialer Förderer von (noch nicht Medaillen-)Athleten mit Portraits über eben diese in Wort und Bild so abgeschasselt wird wie ein lästiger Autogrammjäger. Und das nota bene ohne jede Wichtigtuerei als dienstältester Sportjournalist des Landes, der seit 1969 (Athen-EM mit Gold und Bronze, Prokop und M. Sykora) auch heute noch mit den Allzeitgrößen des heimischen Sports telefonisch mitunter sogar (fast) täglich verbunden ist wie Schranz, Klammer, Moser, Innauer, Neuper, Berger, Heidegger, Hunyady, Hadschieff, Prock, Krankl, Polster, früher Niki Lauda und sogar Ernst Happel etc. Ja, wir sind inzwischen dort gelandet, wo früher eimmal die DDR war – bei einer  nicht medialen, sondern den Medien oktroyierten Diktatur, damit nur das zu sehen, lesen, hören ist, was man den Sehern, Lesern,  Hörern eintrichtern möchte. Es lebe die um- und eingezäunte Freiheit!

Viel Glück mit diesem Rückgriff auf Methoden, die einst von uns verteufelt worden waren, weil sie anno dazumals mit unseren demokratischen Prinzipien kontrastuierten. Und die ich selbst ehedem als freier ORF-Reporter erlebt hab´, als beim Schwimmturnier der Nationen 1970 im Stadionbad der E. T. des Rückenschwimmens, Lothar Matthes (DDR, 1967 – 1974 unbesiegt) am Ziel-Anschlag nach einer Rollwende davonschwamm, um angesichts Mikrofon und Kamera kein Interview über sich, Staat und organisierten Staatssport geben zu müssen. Wir sind, das sei gesagt, auf dem besten Weg dorthin, wo der Inbegriff der diktatorischen Unfreiheit einmal war. Offenbar alles auch ganz im Sinne des „Rot bis in den Tod“-Vizekanzlers, Medien- und Sportministers. Väterchen Frost, Blutsbruder von Josef Wissarionovich Dschugaschwili, der sich Stalin, der Stählerne nannte, ließ schallend mitten im heißen Sommer grüßen…

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