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Lieber Abgedroschenes medial aufwärmen wie Tennis-Sirene statt Next Generation fördern

Fußball, Fußball über alles, wenn´s nicht da und dort, typisch deutsches Fernsehen, fast schon krankhafte Sucht nach Skandälchen gäbe. Aber bevor das Fan- und Fußvolk womöglich gesättigt ist oder sich sattgesehen hat an diesem Überfluss von Guten-Abend- über Gute Nacht- und Guten-Morgen-Spielen möchte ich kurz abschweifen vom WM-Gekicke zum Tennis und dem Countdown zum anderen Rasenklassiker, nämlich Wimbledon.

Und was die All Engand Championships  betrifft, auch zum Williams-Sister-Act, der es offenbar nicht aushalten kann, nach den Triumphen im besten und auch höheren Alter nur eine unbedeutende Rolle als Zuschauer zu spielen. Selbst das Legenden-Turnier, für  das sie sowieso eingeladen und gesetzt gewesen wären, ist den Schwestern in den Midvierzigern und drüber  nicht gut genug gewesen. Und ihnen war  und ist auch bewusst, dass sie – Alter hin, 40er her – , sowohl mit ihrem Kultstatus und Nimbus, aber auch der schon von ihrem Trainervater Richard stets strapazierten Rassismuskeule fordern können, was immer sie wollen. Sie werden es auch kriegen, weil sonst Krieg herrscht via einschlägige Medien. 

Und wenn ihnen das stolze Wimbledon die Hand reicht, dann reißen sich andere Turnierveranstakter geradezu darum, die 23malige Grand-Slam-Einzelsiegerin samt ihrer Schwester, entweder im Doppelaack oder jede mit Promi-Partnerinnen, zu engagieren, auch wenn  beide bisher keinen einzigen Siegh erringen lonnten. Und weik dem so ist, wie es ist, spielen die Medien bei diesem Revival-Theater auf Kosten junger Talente mit einer Begeisterung mit, um dem p. t. Publikum mitzuteilen, wie gut die zweifache Mama noch immer drauf wäre, ganz  so, als hätte sie nicht gerade einen leichten Volley- oder Returnfehler begangen, sondern bei ihren bisher zumindest bisher untauglichen Comeback-Versuchen gleich wieder in Wimbledon gewonnen. Devise der TV-Networks.  Lieber altbekamnte Namen umhätscheln und bejubeln, als neue Gesichter zu propagieren. ÖPopulismus, so nennt man das in der Politik. 

Und dabei deckt sich Tennis mit seinen Altstars mit der Fußball-WM und den jahrelangen Protagonisten , die da Ronaldo und Messi heißen, con denen einer versagt, der andere, etwas jüngere einen Hattrick erzhielt hat. Bei uns aber dreht sich fast alles neben dem Gu0ball- und PR-Strategen Rangnick um seine Lieblinge Arnautovic – mutierte unverzüglich zum Helden der Nation, erte, weil er in letzter Nachspiel-Minute einen Elfer verwandelte, mit dem wir 3:1 statt 2:1 gegen den Zwerg Jordanien gewinnen konnten, und Alaba heißen, also Auslaufmodelle in den höhereen 30er-Jahren. Und während ich diese Zeilen geschreieben habe, hab´ nich im nebenbei gezeigten Eurosport eine Einschaltung gehört, wo mit Grand-Slam-Sieger Sascha Zverev auch und trotz ihres Doppel-Aus die Serena-Williams-Rückkehr als Wiederholung angekündigt wurde.

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