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Matthäus zu Rapid und Fakt, dass der Fisch beim Kopf zum Stinken anfängt

Jetzt mag der eine oder andere zwar den Loddar, also Matthäus, den deutschen Weltmeister, Rekord-Nationalspieler und Champions-League-Sieger, als ein Plappermaul verunglimpfen – Fakt aber ist, dass er als ein aus verschiedenen Gründen gescheiterter Rapid-Trainer (Platz 8 von 10) mit total verjüngtem Kader plus von Werder Bremen mittlerweile so gut wie ausgemustertem, teurem Herzog in der unseligen Ära des sich selbst überschätzenden Finanzminister-Klubpräsidenten Edlinger ein Insider des von ihm geschätzten Rekordmeisters ist.

Freund Loddar, mit dem ich auch (samt Blunzi Ruiner, seinem Trabanten bis New York) im Cafe Schwarzenberg einst gefrühstückt hatte, nannte in einem LAOLA-Interview viele Dinge beim Namen, die er damals nie und nimmer hätte aussprechen können und auch wollen. Er wäre damals als Trainer on der Bank Austria als Sponsor und damit auch politisch, verlängertem Edlinger-Arm bezahlt worden, weil Rapid finanziell abgewirtschaftet, kein Geld für Einkäufe besaß und ihn zwang, möglichst billige junge Talente a la Payer, Wallner und Co. einzusetzen, die obendrein auch weniger an Prämien kassieren durften, also eine Zweiklassengesellschaft. die die Geister scnhied und Kraft kostete. Und dazu wäre, so behauptet es Matthäus, noch gekommen, dass er ad personam dem Polit-Präsidenten Edlinger ein Dorn im Auge gewesen wäre, weil er in seine Verpflichtung vor dessen Wahl nicht eingebunden gewesen wäre …

Er hat es nicht expressis verbis gesagt, aber mit dem Wort „Unruhe“ in der Führung umschrieben, dass der Fisch beim Kopf zum Stinken anfängt. Und daran hat sich bis heute nichts geändert in Hütteldorf, wo man sich voll Energie an die immer mehr schrumpfende rote Wien-Partie verkauft hat. Und wenn ich daran denke, dass Rapid (Loddar: „Imer noch ein großer Name in Europas Fußball!“) mit der Fülle an Fehlkäufen nach dem 1:2 in Ried im Duell um ein Conference-League-Quali-Ticket gegen den Innkreis-Aufsteiger und Abstiegs-Play-Off-Sieger womöglich den Supergau erleben könnte, kann man angesichts unvergleichbarer Budgets nur noch fragen: Wann, bitte vielmals, zieht Rapid die Reißleine, um die sportlichen Totengräber zu entfernen, ehe Grünweiß bei im Vergleich zu Loddar-Zeiten vor mehr als 20 Jahren vollen Schüsseln zu verhungern droht…

Wie ich aber meine Pappenheimer kenne, tritt dann jedoch das in der Zweiten Republik ungeschriebene, aber stets praktizierte SPÖ-Gesetz in Kraft, das lautet: Mia lass´n uns kan außischiassn! Ja, da bilden Präsident Wrabetz, Sportdirektor Katzer und Geschäftsführer-und Nicht-mehr-Fußballgott Hofmann eine offenbar untrennbare, undurchdringliche Achse, die kontinuierlich in die sportliche Sackgasse führt. Beim Erzrivalen Austria ist´s übrigens nicht viel anders, nur wirtschaftlich schaut´s noch schlechter aus als sportlich mit wenigen, letztich aber wertlosen Lebenszeichen. KIn Anspielung auf den violetten Trainer Helm lässt sich ohne Skrupel getrost sagen: Wiens Tradkitionskljubs haben den Scherm auf ..

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