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Mehr als Hauch von Majors beim Austria Alpine Open in Kitz mit Austria-Trio unter den Top 12

Das Comeback der European Golf Tour, von Saudi-Logistik-Gnaden  mittlerweilen DP World Tour genannt, in Kitzbühel hat bei meinem Lokalaugenschein auf der Finalrunde alle Erwartungen übertroffen. Menschenmassen wie beim Streif-Spektakel im Skiwinter folgten nicht nur dem austro-amerikanischen PGA-Star Sepp Straka, der so etwas wie den Fan-Fänger vom Schwarzsee spielte. Dem Hauch von Majors, mit dem ich meinen Blog hatte einleiten wollen, setzte der Sepp aus Wien, der als zweifacher Familienvater jetzt in Alabama lebt, mehr als nur eins drauf. Er habe, so Straka, so eine fantastische Stimmung selbst bei amerikanischen Majors selten erlebt. Und das will bei der Golf-Passion der Amis viel heißen. Chapeau an Kitzbühel, daß zwar erst im Turnus mit Salzburg in zwei Jahren wieder an die Reihe kommt, aber schon jetzt mit Tourismus-Chefin Veronika Veider-Walser jubelt: „Wir haben mit dem Hahnenkammrennen, ATP-Tennis-Turnier und den Austrian-Alpine-Open im Golf drei Klassiker, das gibt´s nirgendwo sonst…“   

Wenn dem Bernd die Bkase drückt, muss er irgendwom Wasser lassen. Srixon-Duo Straka-Steinlechner

Auch Veranstalter Weindorfer mit seinem unverzichtbaren Kumpan Ali, Karin Seiler von der Tirol-Werbung und der Kitz-Tourismus-Chefin konnten eine bisher beispiellose Bilanz der ersten Austrian Alpine Open ziehen angesichts des Publikumsanstsurms mit mehr als 30.000 Fans,  denen auf dem engen, herausfordernden nicht nur von den Klassespielern aus dem Ausland bis hin nach Kalifornien,  Südafrika, Australien, China und Japan ein Weltklasse-Golf vom Feinsten geboten wurde – mit einem knapp verpassten Austria-Happy-End, das ein erst 23-jähriger Sohn Nippons namens Kanenko feierte. Aber Österreichs Golfsport bejubelte auch  sieglos das beste (Mannschafts-) Ergebnis, das es je erzielte mit einem Trio im ersten  Dutzend – Vierter der bis zum Finish auch um den Sieg mitspielende, zu alter Stärke gefundene Bernd Wiesberger, Siebenter der Lokalmatador Max Steinlechner, der mit einem Bogey auf der 18 seine Podestplatz-Chance und damit gut 50.000 Euro an Preisgeld und einige Plätze im Ranking vermasselte, und Sepp Straka, der es trotz einiger Probleme beim Putten  auch noch als Zwölfter ins Top-Dutzend schaffte.

Welch Werbung für Kitzbühel, das Monte Carlo der Alpen, mit Crans Montana die einzige Golf-Destination in der alpinen Region mit Wildem Kaiser, Kitzbüheler Horn und Hahnenkamm als Traumkulisse, die man – so der um 8 Kilo leichtere, immer noch an seiner Top-Fitness arbeitende strammste Sepp, den es je gab – bei den PGA-Turnieren so gut wie nie findet. Weindorfer betonte, dass man Crans Montana nicht als Konkurrenz, sondern als kongenialen Partner für Kitz und Salzburg betrachtet habe, von dessen alpiner, langjähriger Erfahrung man im Vorfeld habe profitieren können mit zwei Ausnahmen. Der sportlichen, weil die Schweiz keine Strakas, Wiesbergers und Steinlechners als Ticketseller besitze, dafür aber einen potenten Titelsponsor. Nach dem tollen Comeback vielleicht nur noch  eine Frage der Zeit, bis sich ein luxuriöser Geldgeber findet, nicht zuletzt deshalb, weil Kitz (und alternierend Salzburg) von bis zu 170 TV-Stationen ins Bild genommen werden. Und auch die Medien-Kooperation mit der Bild-Zeitung, dem deutschen Platzhirschen, der ja auch der bayrischen Nähe wegen mit der Metropole München zu den größten Fans der Gams-Stadt gehört, sichbsls v(t)oller Erfolg erwiesen hat…    

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