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Nach dem Revanche-Kraftakt gegen Angstgegnerin muss man Hut vor Sabalenka ziehen

Sie hat´s  geschafft, sie hat die Angst vor dem Verlieren überwunden, um ihre Angsgtgegnerin, der sie sowohl im Masters-Finale als auch im Endspiel der Australian Open unterlegen war, im dritten, besonders wichtigen Anlauf  unter höchst dramatischen Umständen in mehr als 2 1/2 Stunden in die Knie zu zwingen –  nach Abwehr eines Matchball, so etwas wie ein Gütesiegel ist , hieß es 3:6, 6:3, 7:6 (8:6). Die Rede ist von der Weißrussin Sabalenka, für die das Tunier mit der emotionalen Verlobung mit ihrem  Freund/Betreuer begonnen  und mit dem finalen ersten Sieg in der kalifornischen Wüste mit einem Happy End einen triumphalen, aber auch versöhnlichen Abschluss mir dem unter Herzblut errungenen Sieg gegen Rybakina  gefunden hatte.

Das ist keine Selbstverständlchkeit, auch und erst recht nicht für eine Nummer 1 der Welt, denn die Erste und somit Beste ist Woche für Woche, Turnier für Turnier mehr oder weniger gezwungen, mit Siegen vor allem  gegen ihre schärfsten Rivalinnen und Verfolgerinnen ihre Stellung,. Aber Elena Rybakina ist ein eigenes Kapitel, denn die Kasachin aus Russland hat mit ihrer Aufschlagstärke  gegen Sabalenka sozusagen ein besonderes Ass im Ärmel, abgesehen davon, dass sie trotz positiver Bilanz gegen die Nummer 1 als Außenseiterin betrachtet wird, also weniger Druck verspürt als Sabalenka,  die ja zum Erfolg verdammt ist. Wozu aucch nch die geopolitische Komponente kommt, dass sie zwar eine Mriegsgegnerin jstm aber weder Putin noch Lukaschenko öffentlich kritisiert oder verurteilt, gewissermaßen  die Grundvoraussetzungen für allgemeine Anerkennung.

Das war und ist so, weshalb Aryna Sabalenka so etwas wie einen Dreifrontenkampf bestreiten muss – gegen die Gegnerin, die alles zu gewinnen, aber nichts zu verlieen hat, dann gegen oft feindselig eingestellte Elemente im Publikum und schließlich gegen sich selbst und die Flüche, die sie rund um Gegnerinnen  begleiten. Bei aller Kraft, die man Sabalenka  nachsagt, so hat sie mit dem aktullen Kraftakt in Indian Wells bewiesen, dass sie angesichts ihres doch noch jungen Alters durchaus die Chancc besitzt, zu den  Besten der Besten aufzuschließen.Auch wenn das noch Zukunftsmusik ist, so muss man schon jetzt vor der Weißrussin den Hut ziehen,,,. 

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