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Niederlagen an Nebenfronten stellen Frage: Warum enden viele Talente im Niemandsland?

Angesichts dessen, daass der heimische Sport mit wenigen Ausnahmen international gewinnt, neigen wir als sonst nicht sosehr gewünschte Patrioten dazu, mehr oder weniger kleine Erfolge medial groß zu reden. Wie den vor zwei, drei Jahren angekündigten Himmelsturm des Juniorenstars Schwärzler, der inzwischen durchs Fegefeuer an Nebenfronten geht, gegen ehemalige Junioren-Rivalen mttlerweile chancenlos ist. Und bei allen Lobeshymnen und euphorischen Zukunftsprognosen über die Schiavone-Schülerin Lilli Tagger, wär´s weit vernünftiger, die Kirche im Dorf zu lassen, statt den Teenager anzuhimmeln. OB nur Wettkampfpraxis, die verzerrt, oder doch eine French-Open-Genersalprobe in Roland Garros (wo sie im Junioren.Vorjahrssiegerin war) lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen, aber ein 3:6, 2:6 gegen die Spanierin Bouzas Maneiro ist ja nicht erade ein Gütesiegel..

Erfolge auf zweiter und dritter Ebene, die zwar Punkte fürs World Ranking bringen, aber dann durch frühes Aus  in der Beletage relativiert werden, sind dasfalsche Signal, das schnell hzu Serlbstzufriedenheit bis Selstberschätzung führen kann. Wenn wir ehrich sind, dann dümpelt die vor einiger Zeit noch als Thiem-Nachfolger gehandelte Generation mit Rodionov, Misolic (Verletzungspause), Neumayer (heute im Zagreb-Challenger siegreich) und Knsorten samt Schwärzler trotz ausgesuchter Turniere im Niemandsland zwischen 100 und 200, wenn nicht weiter hinten, seit gersaumer Zeit dahin.

Und darum wächst auch in mir als Sport- und Tennisfans die Angst, dass bei  unseren vorzeitig zu Champions von morgen hochgejubelten Jungstars der Übergang, moderner ausgedrückt Transition, vom überrschätzten Starlet zum echten Star wie einst bei Sinner, wie jetzt beim neuen „Rafa“, dem Spanier Rafael Jodar, der das Rom-Viertelfinalist erreichte, allmöhlich zu einer Utopie wird. Es muss ja irgendeinen Grund dafür geben, warum hierzulande viele Talente im Niemaandsland verschwinden, ehe sie bei den Großen echte Größe zeigen. Und entschuldigen sie, werte aBlos-Leser, dass ich mich auch weigere, die Daviscupsiege gegen Ungarn und in Japal  auch nur annähernd so hoch eimzuschötzen  wie einst den Vormarsch mit Muster und Skoff ins Semifinale eines mittlerweile verstümmelten Traditionsbewerbes. Jetzt kommt es, nicht mehr im  Stadion, aber auf dem „vers(ch)andeten WAC-Platz zu einer Neuauflage, aber nicht mehr wie gegen USA (u a. mit Agassi ) ins Grande Finale a la 1990, sondern gegen die Post-Thiem-Rivalen-Govin-Belgier (Bergs, Blockx, Coppemans und Co:).

Wenn´s ums Hochjubeln einer Sponsoren-Veranstaltung geht, dann stellen sich bis zum Sportdirektor und Daviscaptain alle als dankbare Kuriere des Zaren hin, eine Medien-Multis und karrieresüchtigen Machtmenschen. Die sollten sich auch  darum kümmern, den vermeintlichen Supertalenten Beine zu machen statt mit Erfolgen an Nebenfronten auch mift willährigen Medienempfängern zu prahlen. Das hat nichts mit  persönlichen Beziehungen zu tun, sondern kommt der Wahrheit ein schönes Stückchen näher…  

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