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NOTIZEN AUS DER WELT DES SPORTS

SKI ALPIN. Weltcup in St. Christina, Gröden: Nach der heutigen Absage des zweiten Trainings wegen Schneefalls und Regens im Zielbereich findet morgen mit der Sprint-Abfahrt (ORF 1, Eurosport live ab 11.45h) das erste von drei geplanten Speedrennen (Freitag Super G, Samstag Saslong-Klassiker) statt – eines mit historischem Anstrich, weil es das 1000. Rennen der Weltcupgeschichte wäre, die im Grödental erst anno 1969 mit Testrennen für die WM 70 begann.    

Europacup, Männer, Riesenslalom,, Valloire, Frankreichs: Während der von PR-Lohnschreibern hochgejubelte Vorarlberger Noel Zwischenbrugger als einziger Österreicher im Finallauf  auch dank Ausscheidens des Vortagssiegers und Halbzeitzweiten Freddy Carrick-Smith (GB,  18 Jahre) immerhin als Neunter die Top Ten knackte, produzierten die Eidgenossen mit dem Premieren-Sieger Sandro Zurbrügg vor zwei Italienern und einem italienischen Franzosen aus Ckaviere wieder einen neuen Hoffnungsträger, der sich damit wohl für einen Weltcupstart qualifiziert oder zuminmdest empfohlen hat.

Europacup-Abfahrt der Damen auf der Weltcupstrecke in  St. Moritz: Der Sieg der Weststeirerin Anna Schilcher (Foto fahrend) vor der Lokalmatadorin Grob (Sz) sollte Signalwirkung haben. Mit Schilcher, die aus der Handballstadt Köflach neben der Pack stammt, triumphierte eine aus allen ÖSV-Kadern gestrichene, gnadenhalber auf eigene Kosten mit dem Team trainierende Außenseiterin. Die Ex-Juniorenweltmeisterin Victoria Olivier, Tochter eines Südafrikaners und einer Vorarlbergerin, wurde 4., Comeback-Girl Vanessa Nussbaumer verpasste als 11. die Top Ten nur um  zwei Hundertstel. Weiters: 15. Nicole Eibl, 19. Leonie Zogg.

FIS-Slalom, Damen, Sappada (jenseits des Plöckenpasses nahe Auronzo): Die 18jährige, in München geborene, im Olympia-Ort Whistler Mountain, Kanada, erst mit 9 Jahren auf Ski gestellte, in Italien und Südfrika aufgewachsene, für den Club Saas Ski startende Lara Markthaler, 18, holte mit ihrem Erfolg erst den dritten Sieg für den schwarzen Kontinent im schneeweißen Skisport – allerdings als Weiße, weil die schwarze Speedhoffnung Sabrina Simader aus finanziellen Gründen just vor dem Olympiawinter das Handtuch geworfen hat. Heuer hatte die fesche Lara, die als Inflencerin nicht weniger als 100.000 Follower hat, als Slalom-29. in Saalbach-Hiterglemm das beste WM-Ergebnis aller Zeiten für Südafrika erzielt, wofür sie vorort von tausenden Fans gefeiert wurde.

FIS-Slalom: Gaal neben RedBull-Ring: Damen: Die 19-jährige  Laura Pranger, Tochter des Slalomweltmeisters 2009, Manni Pranger aus dem Gschnitz-Tal in Tirol, kurvte als Dritte (hinter Maro erstmals aufs Podest. – Herren: Davon ist Lauras drei Jahre jüngerer Bruder Mario,16, natürlich noch weit entfernt. Immerhin  klassierte er sich auf Platz 26 beim  Sieg des Kroaten Begovic.

FUSSBALL. Ein Unglück kommt selten allein – dieser Spruch trifft offenbar auf Rapid zu. Die kriselnden Rapidler konnten wegen eines Unwetters nicht im bosnischen Mostar landen, wo sie  morgen  (21, live in Canal+)  gegen Zrinjski Mostar als bisher einzig punktelose Mannschaft  in der Conference League das letzte Match des Jahres bestreiten, ehe es in  die Winterpause geht. Der Flieger hatte in Dubrovnik landen müssen, von wo es dann mit dem Bus nach Mostar ging. Für eine Dolchstoßlegende ist schon (vor) gesorgt…..

TENNIS. So überrraschend und unerwartet vor allem für  desinformierte Fans einst die „Scheidung“ von Dominik Thiem von seinem Trainer-Manager-Mentor Günter Bresnik kam heute die Trennung des aktuellen Weltranglistenersten und sechsfachen Grand-Slam-Siegers Carlos „Carlito“ Alcarez vom früheren French-Open-Sieger und der Nr. 1 der Tenniswelt, Juan Carlos Ferreiro. Warum es zum Bruch kam, darüber gab es keine Informationen, sodass man nur spekulieren kann, was die wahren (Hinter) Gründe sind. Ferrero dürfte auch überrumpelt worden sein, weil er eigenen Aussagen nach gerne weiter mit Carlito gearbeitet hätte, den er als 15-jährigen Buben unter seine Fittiche genommen hatte. Ich werde mich damit morgen beschäftigen.

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