SKISPRINGEN. Weltcup in Engelberg, Schweiz, Großschanze (viele Turbulenzen. am Rande der Irregularität): Der Japaner Ryuyo Kobayashi sprang aufs oberste Siegespodest vor dem Slowenen Domen Prevc und den beiden Deutschen Hoffmann und Raimund. Bester Österreicher wurde Trainer- und Eurosport-Expertensohn Jonas Schuster als Sechster, der zweimalige Juniorenweltmeister Stefan Embacher aus Kitzbühel verpasste mit einem Kacherl-Aufsprung bei 140m im Finale ein besseres Ergebnis als Platz 8. Weiters: Hörl (15.), Kraft (19.), Fettner (30.). Weltcup- und Tournmeesieger Tschofenig steckt im Tief, verfehlte sogar das 30er-Finale. – Damen: Die am Vortag besiegte Slowenin Nika Prevc schlug heute zurück, gewann vor Ströhm (Nor), derweil die Samstag siegreiche Japanrin Maruyama nur Sechste wurde, knapp vor Lisa Eder, die Platz 8 belegte, Julia Mühlbacher landete auf Rang 18.
SKI-CROSS. Weltcup in Innichen: Herren. Johsnnes Aujeski shcffte es immerhin ins kleine Finale, in dem er Dritter und Gesamt-Siebenter wurde. Adam Kappacher schied im Viertelfinale aus. Nicht zu schlagen wieder Reece Howden aus Kanada, währed die Schwedin Naeslund aufs oberste Treppchen zurückkehrte.
ERISSCHNELLAUF. Internationales Einladungsmeeting, Inzell, Bayern: Sprint-Exweltmeisterin Vanessa Herzog gewann zwar den 500m-Formtest in einem Rennen gegen unbekannte Seniorinnen locker, die Siegerzeit von 38,96 auf einer der schnellsten (Halb-) Flachland-Bahnen aber bestätigte eher, dass sie weiterhin in der Krise steckt, Ignaz Gschwentner aus Innsbruck wurde Vierter über die gleiche Strecke. Die zuletzt auftrumpfen Tiroler Jeannine Rosner und Alexander Farthofer legten nach der stressigen Weltcupserie im Spätherbst und Frühwinter (Salt Lake, Calgary, Heerenveen, Hamar) eine schöpferische Pause ein, um die Batterien für das Olympiajahr wieder aufzuladen.
TENNIS. Jeddah, Saudi Arabien, Finale Next Generation: Der US-Anerikaner mit chinesischen Wurzeln, Learner Tien, besiegte den an sich favorisierten Belgier Blockx mit 4:3 (Tiebreak 7:4), 4:2, 4:1. Blockx, der in der Vorrunden-Vierergruppe und im Semifinale nur zwei Sätze in vier Matches verloren hatte, schlug zwar doppelt so viel Winner (18:9) wie Tien, beging aber auch doppelt soviele unerzwungene Fehler (24:12). Und im Tenis gewinnt in der Regel meist der Spieler, der weniger Fehler macht.
Das nächste Highlight in Arabien wird die Neuauflage des „Battle“ of Sexes“ nach einem Vierteljahrhundert am 28. Dezember zwischen der weißrussischen Weltranglistenersten Aryna Sabalenka und dem exzentrischen, rekonvaleszenten Greco-Australier Nick Kyrgios. Die speziellen Regeln des Duells mit nur einem Service statt zwei und einer kleineren Spielfläche bei Sabalenka verzerren natürlich den Geschlechterkampf.
