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Gegen Überflieger Prevc steht toller Teamerfolg

SKISPRINGEN. Der Auftakt zur Vierschanzentournee vor 25.500 Fans in Oberstdorf stand an der Spitze ganz im  Zeichen des slowenischen Überfliegers Domen Prevc, der in beiden Durchgängen mit 141,5m und 140m die Höchstweite erzielte, punkto Mannschaft aber waren die wieder beflügelten rotweißroten Adler eine Großmacht mit einem Quintett in den Top 10. Den einzigen Podestplatz rettete Titelverteidiger Tschofenig, der ursprünglich ex-aequo-Zweiter mit Timi Zajc war, ehe die slowenische Wundertüte wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualiziert wurde. Jan Hörl als Vierter, Junioren-Star Embacher aus Kitzbühel als Siebenter, Tournee-Neuling und Trainersohn Jonas Schuster als Achter und Jungvater Stefan Kraft als Neunter rundeten das Team-Topresultat ebenso ab wie Maximilian Ortner (12.) und der 40jährige Evergreen Manuel Fettner (16.), Olympiazweiter 2021, der das Seniorenduell gegen den 38jährigen Polen Kamil Stoch, Triple-Tournee-Sieger der Vergangenheit, um ein Pünktchen gewann. 

SKI NORDISCH. Tour de Ski, 2. Tag, Toblach, 10km: Unter dem Motto: Da hat nicht viel gefehlt, verpasste Teresa Stadlober ihren ersten Weltcupsieg als Zweite ganz knapp. Die Präsidententochter, trainiert von Papa Alois, musste nur der Norwegerin Slind um die Kleinigkeit von sieben Sekunden den Vortritt lassen. Ihre Teamkolleginnen Brudermann und Steiner verloren vier und mehr Minuten. – Herren: Benjamin Moser, schon starker  Sprint-Achter, schob sich mit Platz 11 beim nächsten Norwegen-Triple (Stenhagen vor Klaebo, weiter in Gelb, und Iversen) in der Gesamtwertung auf Rang 6 vor, macht den wegen der Olympiavorbereitung pausierenden Mika Vermeulen bisher vergessen.

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