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NOTIZEN AUS DER WELT DES SPORTS

Überdrüber-Odermatt zog mit Stenmark gleich

SKI ALPIN. Riesenslalom-Klassiker am  Chuonesbärgli in Adelboden. Der Überdrüber-Marco Odermatt Foto) zog als letzter Läufer des Finales bei schwierigen Sichtbedingungen mit seinem fünften Adselboden-Triumph in Folge mit der schwedischen Skilegende Ingemar  Stenmark gleich – vor den Augen seines eidgenössischen Vorbildes Michael „Mike“ von Grünigen. Odermatt, der seinen 51. Weltcupsieg und sich mit seinem 97. Podium dem Hunderter in dieser speziellen Bilanz nähert, verwies den norwegischen Brasilianer Pinheiro Braathen um eine knappe halbe Minute auf Platz zwei vor dem Franzosen Anguenot, der seinen zweiten  Podestplatz nach Alta Badia 2024 feierte. Der einzige Österreicher, der eine seriöse Chance auf einem Podestplatz gehabt hätte, Comeback-Kid Marco Schwarz, der Vierte zur Halbzeit, stürzte mit klarer Zwischenbestzeit im steilen Zielhang, womit Weltmeister Raphael Haaser als Achter einziger ÖSV-Top-Ten-Läufer war.  Der in Lauf eins mit hoher Nummer sensatiomell auf Platz 5 gefahrene Joshua Sturm aus der Raich-Ski-Academy im Pitztal fiel im Finale nach gutem Beginn und einigen Fehlern weit zurück.

Bitterer Reis für Maggie Egger im Vonn-Triumph

Weltcup-Abfahrt der Damen in Zauchensee, verkürzte Strecke: Die 41jährige US-Amerikanerin Lindsey Vonn triumphierte im Sprintrennen mit fast vier Zehntel Vorsprung auf die Norwegerin Kajser Eckhoff Lie und ihre Landsfrau Jacqueline Wiles. Während Nachwuchsläuferinnen anderer Verbände die Gunst der Stunde nützten wie etwa die Swiss-Außenseiterin Schmitt, die Fünfte wurde. Statt des Heimvorteils gab´s für die ÖSV-Damen eine derart schallende Ohrfeige, dass sich die sonst stets in Gutem wie Schlechterem Beifall-klatschende ÖSV-Präsidentein Stadlober mit Grauen vom Zuschauen abwandte. Die rotweißrote Ab ahrtsgarde, Saioson- md  andere Siegerinnen inklusie, hatte weder die schnellst-präparierten Ski noch fanden sie die richtige Linie, um dem Neuschnee auszuweichen. Die besten Österreicherinnen staffelten sich zwischen Platz 20 (Cornelia Hütter) und Rang 30 (Leonie Zegg). Eine sonst so unerschrockene Speeddame wie die mehr als 20x operierte Nina Ortlieb fuhr offenbar nach dem schweren Sturz  ihrer SC-Arlberg-Klubkollegin, 6fachen Ex-Juniorenweltmeisterin und St.-Moritz-Zweiten Maggie Egger mit  angezogener Handbremse eine Zeit, die gerade als 39. direkt hinter der Trainingszweiten Christina Ager für die Top 40 (39) reichte. Für Egger, die im Netz gekandet warm, aber dann selbst aufs´gestanden warm, ist  die Olympiasison vorbei, sie erlitt nach Diagnose des Spitals in Radstadt einen Riss des vorderen Kreuzbandes, des Seiten- und des Innenbandes. Die Arlbergerin wird in der Klinik Innsbruck-Hochrum operiert. In Zauchensee steigt, wenn es das Wetter zulässt, morgen ein Super G, bei dem sich die dreifache Riesenslalomsiegerin Julia Scheib ihre Speed-Premiere feiert. Ob das so kurz vor Olympia die klügste aller Entscheidungen ist, sei dahingestellt. Frag nach bei Egger, die den Wechsel von der Technik-Priorität zum Speed-Starlet teuer bezahlte.    

SKISPRINGEN. Herren: Weltcup in Zakopane mit zahlreichen von der Tournee erschöpften großen Abwesenden a la Tschofenig und Kraft, aber auch angeschlagener deutscher Stars: Großschanze, Teambewerb: Östzerreich triumphierte mit fast 50n Punkten Vorsprung auf Slowenien und den polnischen Veranstaltern.

BIATHLON. Weltcup in Oberhof (in Abwesenheit von Lisa Theresa Hauser). Heute: 4×7,5km-Staffel. Beim Favoritensieg von Frankreich vor Norwegen landete das rotweißrote Quartett an achter Stelle. 

EISSCHNELLLAUFEN. Einzelstrecken-EM in Tomaszow Mazowiecki, Polen (Halle).  Der erst 20jährige Alexander Farthofer wurde in 6:23,465 guter Sechster. Zum italienischen Dritten, dem  etablierten Weltklassemann Ghiotto, fehlten etwa sechs Sekunden. Der aus Ukraine stammende Pole Semirunnyi siegte in  6:11,134 vor dem zweiten Italiener Lorello.

TENNIS. Countdown zu den Australian Open (Melbourne, ab Montag Quali) mi einem ziemlich erfolgreichen ÖTV-Wochenende. Während Julia Grabher (Hobart) und Neo-Österreicherin Potapova (Adelaide) gegen schwache Gegnerinnen gewannen, sowohl Miedler (mit Cabral, Por) in Brisbane (ATP  250)  als auch Schwärzler (mit Cukerman) in Thailand das Doppelfinale erreichten, scheiterte  Favorit Rodionov im Endspiel des Noumea-Challengers (Neukaledonien) mit e3:6,  6:4, 5:7 am allerdimgs kaum bekannten Franzosen Gea.

Glasner entsetzt über Cup-K. o. gegen Sechstligisten

FUSSBALL. FA-Cup, England: Seit es die  ständigen Gerüchte um einen Abgang von Trainer Oliver Glasner gibt, geht es mit dem Nicht-mehr-Sensationsteam Crystal Palace bergab. Den bisherigen Höhepunkt der Abwärtsspirale gab es heute , als der Pokalverteidiger in der 3. Cup-Runde gegen den vom Wayne-Rooney-Bruder betreuten Sechstligisten Macclesfield eine 1:2-Niederlage kassierte. Glasner, der vor dem Match von einer Lflichtpbung gesprochen hatte,  zeigte sich nach einer der größten Pokalsensationen, die es ja in Enhland gab, entsetzt über das Fehlverhalten wichtiger Spieler, „die nicht ein Dribling oder einen wichtigen Zweikampf gewonnen haben!“ Man drf gespannt sein, wie es jetzt mit Glasner weitergeht – oder womlglich eine „Palast-Revolution“ droht. Detail am Rande dieser Negativ-Sensation sei angemerkt, dass die im Vorjahr von CP besiegte Guardiola-Truppe von M anchester City ein 10:1-Schützenfest gegen den Drittdivisionär Exeter City zelebrierte  und das ohne Haaland, der verletzt ist….

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