TENNIS. WTA 500, Upper Austria Ladies Linz, Design-Center, Sandplatz: Trotz eines imposanten 6:1 und Dominanz im ersten Satz wurde nichts aus dem ersten „österreichischen“ Sieg bei der 35. Auflage des Turnieres der Reichels. Im Duell der neuen Pass-Austrianerin Anastassija Potapova (25) mit dem echten russischen Teenager Mirra Andreeva drehte die von Conchita Martinez betreute 18jährige das Endspiel. Nach einer Breakorgie im zweiten Satz behielt Andreeva mit 6:4 die Oberhand und gewann nach dem entscheidenden Break zum 4:3 im dritten Satz dann gegen die entkräftete Potapova mit 6:3. Für Andreeva, die kaum älter ist als Lilli Tagger, war es bereits der 5. WTA-Titel und der zweite in diesem Jahr. Die als topgesetzte „Ersatznummer“für Emma Navarro geholte Andreeva machte das Maximum aus der Wildcard, bestätihgte sich als Top 10p-Spielerin mit Zukunft nacnh weiter oben. Für Linz war das Jubilumstiurnier ein Tennisfest wie selten zuvor, es gab fast immer eine ausverkaufte Halle. Wie es 2027 ausschaut und wann das 500er stattfindet, ist Ziel von Verhandlungen. Viel besser als Peter Michael Reichel kann man im Damentennis kaum vernetzt sein.

Billie Jean King-Cup, Europa-Afrika-Zone, Banja Luka: Turnier in 2 Fünfergruppen: Österreich gelang dem 2:1 gegen Zypern zum leider doch nicht versöhnlichen Abschied ein 2:0 gegen Nordmazedonien, was aber am schon festgestandenen Abstieg ins Niemandsland nichts mehr änderte. Österreich wurde Neunter unter 10 Teams. Im Gegensatz zu unseren „Stars“, so weit spielberechtigt im BJK-Cup, konnten etwa die Griechinnen auf die ehemalige Top-10-Spielerin Maria Sakkari zurückgreifen, wir hingegen hatten nur das Quartett Marvie Österreicher, Rabl, Perelygina und Gasparovic zur Verfügung, das außer bei Junioren-Grand-Slams nur auf ITF-Ebene spielt. Diese eher zukunftslose Garde wurde uns verschwiegen. Hingegen unter Jubel vorgegaukelt, dsss es so eine tolle Zukunftcchance noch nie gab. Wie wars 1999 mit dem Patrioten- Quartett Wiesner (jetzt Floimaier), Ritter, Schett und der Tirol-Tschechin bei Grand Slams? Entweder cerfessen oder aber aus Gedächtnis steichen.
ATP Rolex Masters 1000, Monte Carlo Finale: Der italienische Südtiroler Jannik Sinner entthronte den spanischen Titelverteidiger und Weltranglistenersten Carlos Alvarez mit einem glatten 7:6, 6:3 nicht nur als Monaco-Sieger, sondern auch als Nummer 1 der Tenniswelt. Sicher auch ein Verdienst, dass sich der inzwischen 1,91 große Sinner beim Aufschlag sehr verbessert und damit auch auf Sand das Spiel in die Hand bekommen hat.
RADSPORT. Bei Paris-Roubaix, Königin der Klassiker über die Paves-Sektionen wie jene von Arenberg, wie im Vorjahr wurde der slowenische Kannibale Pogacar nur Zweiter, blieb die Siegeshoffnung des Weltmeisters unerfüllt. Pogacar, der mehrmals wegen eines Reifendefekts das Rad hatte wechseln und das Loch – wie auch der vermeintliche Erzrivale Van der Poel, der doch startete, ehe er das Rennjahr beendet – schließen müssen, biss sich letztlich am Alternativgegner Wout van Aert die Zähne aus, der sich standhaft weigerte, längere Führungsarbeit zu übernehmen. Im Zielsprint fehlten Pogacar dann die Körner gegen den spurtgewaltigen Van der Aert. Aus und vorbei mit dem Traum, alle Monumente des Radsport als erster Profi zu gewinnen, damit auch das Denkmal Eddy Merckx zu übertreffen…
LEICHTATHLETIK. Linz-Donau-Marathon: Der zweitgrößte österreichische Laufevent bieb fest in kenianischerHand. Bei den Herren siegte Chneruyot in 2:08,53, bei den Damen gewann Chepngno in 2:26,08 Stunden, die vom Schrittmachern begleitete und angetriebene Julia Mayer verpasste den von ihr angestrebten Rekord (idebt mit der siegerzeit) um drei Minuten und den Sieg um 3:47 Minuten. Sie wurde aber ebenso Staatsmeister (in) wie der Wiener Ex-Polizist Mario Bauernfeind, der etwa elf Minuten auf den Sieger verlor, damit aber immer noch Platz 8 belegte.
GOLF: Audi Circuit, Murhof: Der Golflehrersohn Timon Baltl triumphierte nach einer 68er-Runde im Finale mit insgesamt 268 Schlägen überlegen vor dem viermaligen Sieger Lukas Nemec, der ex aequo mit dem Italiener Zemmer je 273) Zweiter wurde.
SKISPORT. Österreichische Meisterschaften, Slalom, Reiteralm: Herren: Der Außenseiter Christoph Meissl aus Bischofshofen holte sich überraschend den Titel vor Joshua Sturm, Ex-Vizeweltmeister Pertl, Abfahrersohn Greber und Ex-Doppelolympiasieger Johannes Strolz. – Damen: Die rekonvaleszente Kroatin Leona Popovic schnappte der Nachwuchshoffnung Leonie Falch um 0,14 Sekunden den Sieg weg. Falch wurde aber heimische Meisterin vor Kathrin Stock, Julia Flatscher und Valentina Rings-Wanner. Ykombi-Oöympiasiegerin schied als Halbzeitführende im 2. Lauf aus, Truppe schon im 1. Durchgang.
FUSSBALL. Premier League: Oliver Glasner hat nach der Negativserie jetzt einen Erfolgslauf, feierte heute mit Crystal Palace nach einem 0:1 zur Pause in der langen Verlängerung einen 2:1-Heimsieg, blieb zwar auf Platz 13 sitzen, hat aber jetzt 42 Zähler und könnte damit aber bei sieben ausstehenden Matches einen neuen „Kristall“-Rekord ins Visier nehmen.
Österreichische Bundesliga. Sowohl das klassische Wien-Derby Austria – Rapid (1:1) als auch steirische Duell Sturm Graz – Hartberg (0:0) endeten ohne Sieger. Eine Titelentscheidung könnte in den beiden Spielen von Sturm gegen LASK folgen. Sensationell der 5:0-Heimsieg des Tabellenletzten Blauweiß Linz gegen Tirol. Und die Abwärtsspirale Salzburgs hält an – 2:3 gegen Lask..