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NOTIZEN AUS DER WELT DES SPORTS

Finale! Tagger schlägt Grand-Slam-Siegerin

TENNIS. WTA 250, Prag. Nicht nur deshalb, weil sie damit damit das erste 250er-Endspiel auf der großen Tour erreichte, errang die erst 18 1/2jährige Lienzer Italien-Legionärin Lilli Tagger heute beim  Hartplatz-Vorbereitungsturnier im Countdown zu den US-Open ihren größten und wichtigsten Erfolg der Karriere. Nocn steckt sie in Kinderschuhen, der aber bald, wenn  die Entwicklung anhält, Siebenmeilenstiefeln folgen könnten. Nämlich deshalb, weil die als Punktesammlerin bei ausgesuchten Turnier unter die Top 80 gerückte Lilli mit Barbora Krejcikova  nicht nur eine Lokalmatadorin in einem Tennis-Kreimi vom Feinsten mit 6:7, 6:3, 7:6 (4) schlug, sondern mit der trotz Verletzungspausen immer  noch auf Platz 26 stehenden Tschechin auch eine zweimalige Grand-Slam-Siegerin (Paris, NY) mit mentaler Stärke und manch briullanten Bällen eliminierte. Ein Triumph, der zum ersten Mal vom eindrucksvollen Ergebnis her zeigt, dass Tagger das Potenzial besitzt, ganz vorn mitzumischen. Sollte die Osttirolerin, die in Varese bei Mailand von der Ex-French-Open-Gewinnerin Francesca Schiavone seit Jahren behutsam aufgebaut wurde, auch noch das Endspiel gegen Snigur (Ukr)  gewinnen, sind die Top 50  nicht mehr weit oder womöglich schon  geknackt.  

ATP 250, Generali Open, Kitzbühel. Einzelfinale: Der bald 30jährjge Franzose Quentin Halys, der jahreLang seine Grand-Slam-Juniorenerfolge kein einziges Mal in einen ATP-Turniersieg hatte ummünzen können, feierte mit dem 6:4, 7:5- Premierentriumph gegen Titelverteidiger Alexander Bublik seinen ersten Turniersieg. Für den nur auf dem Papier fabvorisierten Ksachen war die Niederlage ein Deja-vu-Erlebnis, da er auch in der Woche davor in Gstaad gegen Halys in uwei Sätzen verloren hatte. Damit bleibt es bei Gullermo Vilas, 4x Sieger) , Albert Costa und Robin Haase, die ihre Vorjahrssiege wiederholen konnten. 

Auch wenn sich die TV-Normalverbraucher als Zuschauer/Fans das nicht oder kaum darum scheren- es ist aus ethisch-journalistischer Sicht ein skabdalöser Konflikt of Interest, dass ein Turnierdirektor als Quasi-Veranstalter sein eigenes Event im Fernsehen kommentiert und batürlich versteckt hochjubelt. Das ist in etwa so, als würde ein Regisseur über seine eigene Inszenierung im TV reden oder einem Printmedien als Pseudokritiker schreiben…

Doppelfinale: Lucas Miedler mit Interimspartner Polmans (NZL) feierte mit einem pompösen 6:2, 6:2 gegen das deutsche Duo Schnaiter-Wallner nach Gstaad den zweiten Turniersieg in Folge. Angesichts der mehr oder weniger abseits der Szene unbekannten Gegner wird plausibel, warum die ATP das Doppel auf 8 bzw. vom Masters aufwärts mit 16 Paaren beschränken will. Selbst mit Wimbledonsiegern wie Patten (GB) und Heliovaara (Fin) können heimische Normalverbraucher unter Fans nichts anfangen, se sind und bleiben Wurmfortsätze eines immer mehr nur aufs Single beschränkten Turniers, wobei die Einzel-Ticketseller  nur noch dann Doppel in einer der beiden ersten  Runden zu Wochenbeginn spielen, wenn sie sich für das Single an Belag und Bedigungen gewöhnen wollen.

RADSPORT, Tour de France, 18. (Königs) Etappe, 5500 Höhenmeter, Ziel Alpe d’Huez: Der Ekuadorianer Carspaz holte sich mitbdem.dritten Sieg in vier Tagen endgültig das hochdotierte rotweiß gepunktete Bergtrikot. Der designierte 5-mal-Sieger Pogacar verzichtete auf das halbe Dutzend Etappensiege, um als Edelhelfer und Schlepper den dritten Podestplatz hinter Remco Evenepoel (Bel) für seinen ausgepumpten UAE-Teamkollegen Isaac del Toro aus Mexiko zu sichern. Beide querten das Ziel zu zweit jndbfielenmdsnsch kn dirnArmf. Der Kannibale kann auch Hanflanger spielen, wenn.es nützt. Mitgen rndrt due ytour nach der PGV-Überdtellung bach Versaille mit der Schlussetappe nach und in Paris, die steile Rampe zum Sacre Ceur, Montmarte, mit Kopfsteinpflaster inbegriffen.

LEICHTATHLETIK. Staats-Meisterschaften in Insbruck, Uni-Sportzentrum: Am ersten Tag gab es nicht nur einige herausragende Leistungen wie 11,18 Sekunden der mit Trainer Unfried verheirateten Ex-Staffelweltmeisterin und olympischen Bob-Anschieberin Christania Williams über 100m, die 400m-Hürdenzeiten der Damen Dlauhy (54,52, ÖR) und Pressler 54,55) wie ihrer männlichen Pendants Strohmayr-Dangl (50,00) ind Kohldörfer (50,98) ebenso wie die des Hürdensprinters Enzo Diessl bei 2m/sec. Gegenwind mit 13,35 bzw 13,55 Sekunden, sondern auch eine echte Sensation. Nicht Topfavorit und Serienmeister Markus Fuchs holte bei starkem Gegenwind den Titel im.100m-Könkgssprknt, sondern der in der Hallensaison noch verletzte Noel Waroschitz, Bruder der (aktuell nach Kreuzbandriss rekonvaleszenten) dreifachen YOG-Alpinski-Olympiasiegerin in 10,55 vor dem Klagenfurter Senkrechtstarter Pullnig jnd dem U18-Bronzemedaillengewinnen Marko Glinz, der Fuchs in 10,59 um eim Hundertstel vom Podest stieß. Während Kugel-Sieger Jäger mit passablen 18,55m dem unteren Bereich der Europaklasse nahekam, blieb der mehrfache Medaillengewinner Lukas Weißhaidinger mit dem Diskus-Siegeswurf von 63,19m eher hinter den Erwartungen zurück. 70m-Würfe scheinen weit weg. Und obschon er in eimem taktischen 1500m-Bummelrennen auf der Tempobremse noch deutlich gewann, so ist die Siegerzeit von Raphael Pallitsch über 1500m mit 4:06,31 Minuten, mehr als eine halbe Minute langsamer als der Rekord, einer Meisterschaft eher unwürdigen Viertklassigkeit. deckte aber auch das fehlende Niveau hinter Pallitsch auf, der qls 35jähriger dem Nachwuchd davonläuft…

SCHWIMMEN. Beim zweite Bär-Memorial binnen zwei Monaten gabFastn St. Johann/Tirol kurz vor der EM in Paris eher desillisuonierende Zeiten auch der EM-Teilnehmer. Nur zu hoffen, dass Simon Bucher, Berni Reitshammer und Konsorten im Olympiarevier 2024 sann besser drauf sind. Auc +h die Open-Water-Junioren-EM in Ungarn war ein veritabler Flop mit einem 14. Platz als bestes Ergebnis, in einem Damenbewerb wurde die Österreicherin sogar überrundet und aus dem Rennen genommen.

Hochzeitsglocken. Schwimmpensionist Felix Auböck, Österreichs einziger Kraulwelt-und Europameister der modernen Geschichte, und seine Freundin Catie aus Amerika haben vor wenigen Tagen dort geheiratet, wo sie sich vor einigen Jahren kennen- und liebengelernt hatten. Auch von dieser Stelle, wie es der ORF so gern formuliert, wünscht unsereins samt Anhang viel Glück im neuen Leben.

GOLF. Wanda Senior Open, Gleneagles. Markus Brier, Österrchs erster undbann dreifacher Sieger der European Tour (jetzt DP World Tour), der auch auf der Senioren schon zwei Siege gefeiert hat, geht als geteilter Fünfter mit -3 in die Finalrunde des Senioren-Klassikers.

Scottish Open der Damen. Die Niederösterreicherin Emma Spitz spielte  bei schwierigen Verhältnissen sechs über Par, gewann aber zwei Plätze und liegt  vor der Finalrunde auf Platz 56 der 65 klassierten Proetten. Während die Koreanerin  Shin mit 12 unter Par weiter klar führt, liegt die Weltranglistenerste, Olympiasiegerin 2021 und Major-Gewinnerin Nelly Korda (USA, Tochter des Tennis-Melbourne-Siegers 1998) mit 5 über Par nur an 29. Stelle.

 

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