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NOTIZEN AUS DER WELT DES SPORTS

TENNIS. Bis gestern waren wir, live ist life, mit Kitzbühel und Amstetten, vierte und sechste Leistungsstufe mit am Ende (außer Doppelsieg Miedlers) keiner österreichischen Beteiligung mehr als nur gut bedient. Nejute hingegen, jenem Tag, an dem die 18 1/2-jährige Italien-l.egioärin aus Lienz, Lilli Tagger, ihren ersten Triumph im einem WTA-250er feierte, waren Tennisfans auf Sky und Pay-TV angewiesen. Eh klar, denn nichts überollt alles andere mehr als die Formel 1, erst recjt, we  skie aus Moyorod bei Budapest live übertragen wird – ohne österreichischen Piloten, die man seit hut 10 Jahren  nicht mehr im GP-Zirkus sieht, sodern nur noch Mercedes-Capo Toto Wolff, Neffe eines mir bekannten, leider schon lange verstorbenen Bekannten namens Ivar Wolff.

Einerlei. Wichtiger, dass Fräulein Tagger, seit Jahren schon Schützling der einstigen French-Open-Siegerin Schiavone, doch nicht hu einem Lilly-on-the-Valley-Mauerblümchen verkommt wie offenbar das männliche Junioren-Pendant Joel Schwärzler, der ein ums andere Mal als Hochgejubelter gegen Nobodys die doch nicht so scharfen Waffen strecken muss. Der Alemanne kann alles, nur Trainingsqualen sollen ihm, dem großen Talent, nach Coach-Aussagen fremd sein.

Davon ist bei Lilli Tagger keine Rede, sie betonte sogar, dass die Erfolge in Prag das Produkt harter Arbeit gewesen wäre, die sie nach dem Wimbledon-Aus für de Countdown zum US-Open bewusst auf sich genommen hätte. Lohn eines Trainingsdiktates, das es erst ermöglicht hat, ihre Talente bei Körpergröße von gut 1,85m und mentaler Stärke dank Siegesserie zu entfalten. Einer unübersehbaren  Verbesserung in den vergangenen Wochen, die auch den tschechischen Legenden Mandlikova und Sukova als Zuseherinnen beim 7:6 (nach 0:3), 6:2 von Tagger im Endspiel gegen Snigur, 24, aus der Ukraine ins Auge sprang. „Sie ist nicht nur ein nettes Mädl“, so konstantierte Grand-Slam-Siegerin Jana Mandlikova, „sie hat auch enormes Potenzial!“ Inzwischen hat sie die Top 50 im Ranking geknackt, wird mofrgen  als Nummer 45 im Damentennis geführt. Und wenn sie so weitermacht auch auf der Amerika-Tour, dann… nein, wir wollen nichts verschreien, aber uns dafür lauthals über einen rotweißroten Triumph freuen, der eher ein italienischer ist.

WTA 250, Hamburg: Finale. Die Lokalnatadorin Korpatsch feierte 36 Jahre nach Steffi Graf den ersten deutschen Sieg am Rothenbaum – 6:3, 6:3 gegen Bondar (Ungarn).

ATP 250, Estoril: Welch ein Franzosen-Weekend! Am Tag nach Premierensieger Halys in Kitzbühel feierte auch Außenseiter Luca van Aessche gegen den möglichen heimischen Daviscupgegner Blockx (Belgien) seinen ersten Erfolg auf der ATP-Tour mit einem dramatischen Dreisatzsieg in 2:48 Stunden.

RADSPORT. Tour de France, 21. und letzte Etappe Versailles – Paris, Champs Elysee (verkürzt wegen waldbränden auf 89km): Der in Belgien geborene, holländische Mehrfachweltmeister Mathieu van der Poel, dem bis zur Finalphase der überlegene Toursieger Tadej Pogacar als Motor im Führungsduo wichtige Schrittmacherdienste geleistet hatte, gewann auf den Champs Elysee im Zielsprint mit Radlänge vor Philipsen (Bel) uund dem dänischen Exweltmeister Mads Pedersen, Sieger der Punktewertung. Als Gesamtsieger mit mehr als 6 Minuten Vorsprung auf Doppelolympiasieger Evenepoel (Bel)  wurde der Slowene Pogacar schon eingehend gewürdigt, wobei man dem Superstar auch Lob zollen muss, wie er sich für seine Edelhelfer einsetzte und bedankte, darunter auch Felix Großschartner und Isaac del Toro. Mit seinem fünften Tour-Sieg in sieben Jahren hat der erst 27jährige aus der Nähe von Laibach zu den Allzeitgrößen Anquetil, Merckx, Hinault und Indurain aufgeschlossen, die sieben Armtrong-Siege wurden wegen systematischen Dopings ja gestrichen.

LEICHTATHLETIK. Österreichische Meisterschaften, Innsbruck, Uni-Sportzentrum: Der 100m-ex-aequo-Sieger (mit Noel Waroschitz) Pullnig aus Kärnten siegte auch über 200m, Caroline Bredlinger gewann die 800m bei den Damen, während es bei den Männern auf dieser Strecke eine Überraschung gab. Nicht der eben erst eingebürgerte Neo-Österreicher Cass Elliott (aus den USA, Bestzeit unter 1:46), sondern Außenseiter Niklas Kainrath. Er hatte im Zielsprint eines taktischen Rennens in 1:49,11 die Nase vor Cass Elliott. Auch nicht gerade berauschend die 16,00m von Endiorass Kingley im Dreisprung. In eknigen Bewerben liegt Österreih um Lichtjahre zurück.

FUSSBALL. ÖFB-Cup: Drei Tage nach dem 3:1 in der Cioference Leagie bei Santa Koloma in Andorra gewann Rekordmeister Rapid bei Wienerberg mit 3:0. Der Türöffner war das 1:0 in der ersten Minute der Nachspielzeit vor der Halbzeitpause.

MOTORSPORT. Formel 1: Grand-Prix von Ungarn, Mogyorod: Weltmeister Lando Norris im McLaren errang seinen ersten Saisonsieg vor dem Vierfachweltmeister Max Verstappen RedBull) und dem jetzt wieder mit 50 Punkten Vorsprung in der WM führenden, 19jährigen Italiener Antonelli (Mercedes). Dessen Teamkollege George Russell war am Start steckengeblieben jund stieß i einer tollen Aufholljagd noch unter die Top 10 vor.

 

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