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NOTIZEN AUS DER WELT DES SPORTS

SCHWIMMEN. Ein Herren-Quartett hatte es schon gestern abends und auch heute vormittags ins Finale bzw. Semifinale geschafft, die rotweißroten Fahnen aber konnte als Jüngster im Bunde nur der 18-jährige Christian Giefing hochhalten. Der für Stockerau schwimmende Burgenländer aus der Südstadtschmiede von Balazs Fehervari verpasste mit der für ihn zweitbesten erreichten Zeit von 1:45,14 Minuten über 200m Kraul als undankbaren Blechtrommel-Vierter eine zweite Österreich-Medaille nur knapp.  Auf Bronze fehlten etwa zwei Zehntel, auf den siegreichen rumänischen Superstar David Popovici keine Sekunde. Kein Wunder, dass Giefing den Spitzenplatz mit dem Vorlauf-Rekord von 1:44,96 Minuten mit Handkuss nahm, obschon er andererseits auch über den Verband hätte schimpfen können, der ihn körperlich zusätzlich am Vortag mit dem sionnlosen Start in eine rchancenlosen Kraulstaffel (Platz 13) belastet hatte. Ob ihm dieser Einsatz womölglich um die Medaille gebracht hat, darüber lässt sich nur spekulieren.

Beim einzigen Medaillengewinner, woran sich kaum was ändern dürfte, dem US-Legioär Mladenovic, war heute spötestens abends Flasche leer und Ofen aus nach der Semifinal-Qualifikation über 50m-Brust (14.). Er scheiterte wie Valentin Bayer (12.) um einige Zehntel am Finale, hatte aber seine Schuldigkeitmehr als  getan und damit auch Grund genug, die erste Langbahn-Medaille bei den Großen ,mit Familie jund Freunden zu feiern. Nichts wurde auch aus Endlaufhoffnungen des zweitern US-Legionärs Martin Espernberger, der heuer außer NCAA-Starts zugunsten des Scholarships an der Uni Tennessee so gut wie keine Meetings intus hatte. Darum fehlte dem Linzer die Wettkampfhärte, mit der er Olympiasechster 2024 geworden war und davor WM-Dritter in Doha, wo wegen Paris viele Topstars gefehlt hatten..

LEICHTATHLETIK. Europameisterschaften in Birmingham. Aus rotweißroter Perspektive gab´s heute vormittags eine weitere Enttäuschung. Der an sich spurtgewaltige Mittdreißiger Raphael Pallitsch verpasste im zweiten 1500m-Vorlauf den entscheidenden Zeitpunkt, den Turbo in einem taktisch geprägten, extrem langsamen Rennen zu zünden. Als er es dann  tagt, war die Post vorne schon abgegangen unddaer schon zu spät, um von Platz 12 weg mehr als zwei, drei Läufer zu überholen. Ein selbstverschuldetes Aus, das für Pallitsch eine Lektion bedeutete, aus der er die richtigen Lehren ziehen will.

PFERDESPORT. WM in Aachen. Dressur, Grand Prix Special. Die junge Österreicherin Felicita Simoncic machte im heutigen, wegen der Hitze vorverlegten Finale einige Ränge gut, landete unter den Top 30 auf Platz 26. Gold holte sich die britische Titelverteidigerin Fry vor der Dänin Laudrup und der Deutschen Hemmer. Morgen folgt der zweite Akt mit der Kür.

TENNIS. Montreal. ATP Masters 1000: Titelverteidiger Ben Shelton wiederholte mit 6:3, 7:6 gegen Landsmann Nakashima seinen Vorjahrssieg. Damit reihte er sich in ennem kleinen elitären Kreis, dem der Doppelpack gelungen war – McEnroe, Lendl, Agassi, Murray, Djokovic und Nadal.

 

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