SCHWIMMEN. Europameisterschaften in Paris. Einen Tag nach seiner Topleistung als EM-Vierter mit Topzeit (1:45,14) im 200m-Kraulfinale startete der für Stockerau schwimmende Burgenländer Christian Giefing auch über 200m Lagen, um quasi im Rhythmus zu bleiben, die Zeit war da eher Nebensache, eher ein Aus- und Einschwimmen angesagt. Schließlich stehen morgen die 400m Kraul an, jene Strecke, auf der der 18-jährige bei der Junioren-EM vor kurzem in München die Bronzemedaille gewonnen hatte. Da es in diesem Bewerb kein Semifinale gibt, wird Giefing schon im Vorlauf an seine Grenzen gehen müssen, um als einer der acht Schnellsten das Finale zu erreichen. Damit wird er wohl wieder sich selbst übertreffen müssen wie beim 200er-Vorlauf, in dem er den Aunöck-Rekord gelöscht hatte. Gespannt darf man auch sein, ob – wie es einem Zeitungsartikel zu entnehmen war – der 200m-Bronzene Mladenovic den Vorzug in der4x100m-Lagenstaffel vor Valentin Bayer erhält, obschon der Südstadt-Schützling von Fehervari zuletzt über 50m schneller und zudem auch Mitglied der Quartette war, die 2022 in Rom zunächst EM-Bronze und 2024 in Belgrad (in Abwesenheit der meisten Großmächte) sogar den Titel gewonnen hatten.

Nach ihrem 18. Titel fehlten der schwedischen Schwimm-Mama Sarah Sjöström, 33, nur zwei Hundertstel über 50m Kraul zum 19. Gold, das ihr die Polin Wasick in 23,84 wegschnappte. Frankreichs rekonvaleszenter Schwimmhero Leon Marchand verwandelte mit seinem Triumph über 200m Butterfly in fantastischen 1:51,72 Minuten die Halle in ein Tollhaus. Marchand distanzierte den ersten Verfolger, den Ungarn Marton, um 2,3 Sekunden. Wer gedacht hätte, dies wäre das Highlight des vorletzten Tages gewesen, der hatte diese Rechung ohne den erst 19jährigen Deutschen Liebmann gemacht. Der Trainingspartner der Topstars Wellbrock, Martems und Co. in Magdeburg pulverisierte den Weltrekord über 1500m Kraul, den der US-Boy Finke bei Olympia 24 aufgestellt hatte, in 14:26,70 um fünf Sekunden, der zweitplatzierte Ungar Sarkany lag bereits kapp 13 Sekuden zurück. Welch Gala eines Teenagers, der dam it das Langsgtrecken-Double (800, 1500m) schaffte – und mit dem ein Jahr jngeren Christian Giefing einen Generationswechsel im Coutdown zu Los Angeles 24 ankündigte.
LEICHTATHLETIK. Europameisterschaften in Birmingham: Dreisprung, Herren: Während der in Italien eingebürgerte Kubaner Diaz Hernandez mit einem Drei-Satz auf 18.15m am Uraltweltekord der vritischen Allzeitgröße Jonathan Edwards (18,29) kratzte, sprang Endiorass Kingley, Linzer mit afrikanischen Wurzeln, mit 16,57m auf Platz 6, das zweitbeste ÖLV-Ergebnis nach Platz 5 für Fnzo Diessl. Die 4x100m-Staffel der Frauen um die Ex-Jamaikanerin Christania Williams verpasste als Neunte in 43,57den Endlauf knapp, Siebenkämpferin Verena Mayr hielt bei ihrem internationalem Comeback auf höchster Ebene als Nrunzehnte immerhin durch, wenn auch mit nicht einmal 6000 Punkten, die junge, jmunerfahrene Halbmarathon-Geherin Mohr landete nur an 22. Position.
Der Briten-Sprinter Glave schaffte mit der GB-Staffel den Gold-Hattrick, der umstrittene Deutsche Owen Ansah kassierte als Schlussmann ders DLV-Qusrtetts den kompletten Medaillensatz. Sowohl über 2500m.mit dem Holländer Niessen als auch über 10.000m mitvdem aschweden Wahlberg (vor Neo- Schweizer Lobalu) gab es Überraschungssieger, dn dritten durch Jung-Landsmann Thumm im Speerwerfen vereitelte der Deutsche Julian Weber im letzten Abwurf mit dem Kraftakt auf 99,40m.
PFERDESPORT. WM in Aachen (Soers). Österreichs Vlltigier-Gruppe gewann Brlnze, nur geschlsgen vom ytopfsvoriten Deutschland und Mitfavoriten Frankreich.
FAUSTBALL. Österreichs Herren feierten in Töder, Dänemark, mit einem sensatoell klafren 4:0 den ersten Finalsieg gegen die favorisierten Deutschen seit 2010. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, was die rechte oder besser: noch linkere Hand des Vizekanler und Sportmimisters, die Ex-Faustballerin Michaela Schmied, nicht so gern hören wird, gehört Faustball zu jenen Disziplinen, die welt- ud europaweit von immer weniger Ländern ausgeübt wird.
TURNEN. EM in Zagreb. Charlize Mörz aus Mattersburg gelabg im Sprungfinale mit Platz 6 das beste Ergebnis ihrer Karriere bei einem Titelkampf.
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