TENNIS. ATP Masters 1000, Shanghai: Kaum in Rekordsieg gebadet, schon wieder hart gelandet. Nach seinem Triumph in Peking verlor Novak Djokovic sein Auftaktmatch gegen den aufschlagschlagstarken Polen Hubert Hurkacz mit 4:6, 3:6. Offenbar war samt Ortswechsel die Erholungszeit für den 39jährigen Djoker zu kurz, um wieder im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein. Hurkacz war in Peking übrigens erst im Semifinale gescheitert. Inzwischen ist schon fix, dass der gegen Wu (China) mit 7:6, 6:4 siegreiche Alexander Zverev , Hamburger mit russischen Wurzeln, als zweiter Deutscher nach Boris Becker (1991) die Nummer 1 im Herrentennis wird. Vielleicht schon als Star der Erste Bank Open in Wien.
ATP-Challenger, Braga: Viertelfinale: Lukas Neumayer stzeht nach einem 6:7, 6:2, 6:2, gegen den an Nr, gesetzten Spanier aalcala Gurii uter den letzten Vier – eine Erfolgsmeldung nach dem enttäuschenden Aus am Vortag von Joel Josef Schwärzler beim Vileda-Challenger (1:6, 3:6 gegen Pinnington, GB) und auch von Lilli Tagger (Doppel mit Korpatsch, D) beim Suzhou 125er in China gegen ein chinesischen Duo.
GOLF. DP World Tour, Spanish Open, Madrid: Wähend sich Bernd Wiesberger mit ein über Par gerade noch ins Finale rettete, scheiterte der bis zur Hälfte der 2. Runde gut disponierte und platzierte Tiroler Max Steinlechner auf den Back 9 am Cut. Er befand sich dabei aber auch in Promi-Gesellschaft wie etwa Justin Rose (GB).
RADSPORT. Morgen steigt als letzter Klassiker die Lombardei-Rundfahrt, die zuletzt vom immer noch rekonvaleszenten Slowenen Pogacar dominiert worden war. In seiner Absenz werden Europameister Evenepoel (Red Bull Bora) und der Mexikaner Isaac del Toro (UAE) als Topfavoriten gehandelt, auch wenn Weltmeister McNulty (USA) im Regenbogen-Trikot dabei ist. Als Geheimtipp unter anderen Außenseitern wird auch Felix Großschartner gehandelt.
Europameisterschaften in Slowenien: Nachtrag: Der viermalige Vuelta-Sieger Primoz Roglic, im Straßenrennen nur Zehnter, holte mit dem Sieg im Zeitfahren vor dem Franzosen Amirail (+6 Sekunden) die einzige Medaille für Slowenien und die noch dazu aus Gold.
