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ÖSV-Protestbrief an FIS als Solonummer gegen geplante alljährliche Ski-WM

Auch wenn heute der neue Radhero Felix Gall, Giro-Zweiter, Burgos-Tour-Sieger, in einem taktischem Rennen im Vuelta a Espana-Klassiker auf Platz zwei in der Gesamtwertung vorstieß, auch  wenn der krasse Außeseiter Pierre Gasly beim Monza-Formel-1-Klassiker sensationell die Pole-Positio eroberte, auch wenn Pokal-Time ist im Fußball und beim US-Open im Tennis die Import-Russin Potapova ums Achtelfinale kämpft – mit einiger Verspätung aus gutem (Virus) Grund werde kich mich eines anderen Themas beschäftigen, das insbesondere Österreich betrifft.

Sbei geht´s nicht um Siege oder Tore, um Meter oder Sekunden, Husarenritte oder Wimpernschläge. Nein, nein, es geht um einen Brief. Um einen Abschiedsbrief, den der offziell seit 1. September schon emeritierte ÖSV-Generaksekretär Christian Scherer an die FIS gesendet hat. Darin protestiert er im Name der mehr der weniger empörten Österreicer im scharfen Ton gegen die Vorgangsweise des Weltverbandes, eine alljährliche Weltmeisterschaft zu planen, ohne die Mitgliedsverbände davon zu informieren. Vor allem nicht den ÖSV als Veranstaltugsweltmeister von WM´s und Weltcups.

Da  mag der Ex-General einerseits schon recht haben. Andererseits  hingegen, das muss ebenfalls mit aller brutaler Härte gesagt werden, kommt es einem Armutszeichen gleich, dass die FIS auf den ÖSV als einen derm wichtigsten, wenn nicht erfolgreichsten Ski- und Snowboard-Verband der Welt wie der Geschichte verzichtet. Und wie schlecht  muss die selbsternannte Groß-Großmacht sein, wenn sie nicht einmal durch die Hintertür erfährt. was der Weltverband im Schilde führt. Ud was soll, bitte viemals, ein geharnischter Brief des ÖSV in einer Art beleidigter Solonummer, wenn dieses Pamphlet nicht auch von anderen mächtigen Verbänden unterzeichnet wurde?

Egal, vo wem die Idee stammt, ob vom alten, ungeliebten, mit der knappste aller Mehrheiten abservierten FIS-„Head“ Eliasch oder schon vom neuen names  aus Liechtestein, das selbst keinen Alpinen mehr im Weltcup hat und auch abseits von FIS-Rennen in Malbun keine Events veranstaltet, das kann ich nicht sagen, weil ich es nicht weiß. Ist letztlich auch unerheblich. Ob man in Zeiten wirtschaftlicher Rezessionen solche WM-Pläne unbedingt wälzen ud dan hinausposaunen muss, sei auch dahingestellt. Grundsätzlich ist´s ein durchaus diskutables Thema, weil ja auch andere Wintersportverbände alljährlich ihre Weltmeisterschaften austragen , Biathlon bis zu iallen möglichen Eiskanal-Sportarten.  Wobei dazu anzumerken  ist, dass ciele davon keinen derart dichten Weltcupkalender haben wie die Alpinen oder Skispringer.

Viele der Skisportler, aktuelle oder alte Größen, würden sich zwar wünschen oder hätten sich gewünscht, jeden Winter um Medaillen zu fahren. Allerdings erhebt sich die Gretchenfrage, wie viele Witersportorte es sich leisten können, immer aufwendigere Weltmeisterschaften mit immer höheren Teilnehmer-, Betreuer- und Funktionärszahlen zu organisieren. Und wie die jeweiligen Eiwohner auf Kandidaturen reagieren. Die olympischen Umfragedebakel, ob gerecht oder nicht, sollte zu denken geben, Wie man in denWald hieinruft, so hallt es wider… 

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