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Ohne Trump-Dank wäre bedingte statt unbedingter Sperre nur Fußnote gewesen

Entschuldigen Sie, werte Blog-Leser, dass ich mich verspätet in die mittlerweile sowieso obsolte Diskussion rund um die von einer im Spiel gegen Bosnien erhaltenen roten zu einer sperrelosen gelben gewandelen Karte für den US-Stürmer Baholun zu Wort melde. Schon das Faktum, mich zu melden, wird wohl schon als Akt des Trump-Verstehers gewertet, der versucht hat, die ganze WM zu manipulieren, wie das –  na Servus – nicht zuletzt Freund Jan Age und sein Freund Steffen im Fernsehen getan haben, sogar ein Friedenstäubchen aus Norwegen bemüht haben, um zun unterstreichen, wie schlimm der U-Präsident ist.

Keine Frage, dass durch den Dankes-Kommentar von Poltergeist Trump und dessen  Nahverhältnis zum Fifa-Boss Infantino die Optik im gegenstädlichen Falle schief ist oder zumindest so wirkt. Wenn man aber die Geschichte der umstrittenen Personen entkleidet, von denen wir nicht wissen, wie weit sie tatsächlich involviert sind oder miteinander kommuniziert haben, was medial hypothetisch als skandalöses Faktum verkauft wird, und wenn es dabei nicht um einen Ami gegangen wäre, sondern einen x-beliebigen Kicker aus dem Niemandsland, hätte sich kein Mensch aufgeregt, vielleicht sogar das Gegenteil getan.

Wer die Chose frei von Politik betrachtet, das Spiel samt unabsichtlichem Foul des Amerikaners mit dem Rücken zum jund auf die Ferse des gestürzten Gegners gesehen hat, der konnte sich angesichts viel schlimmerer Vergehen in anderen Spielen nur wundern über den Ausschluss, der die US-Boys schon mit 5o Minuten Spielzeit in Unterzahl  bestraft hatte, weil Schiedsrichterentscheidungen (im Spiel) auch Tatsachen-Urteile sind, gegen dessen Folgen erst Proteste am grünen Tisch möglich sind. Wenn ich jetzt WM durch heimische Bundesliga ersetze und den US-Stürmer durch einen Rapidler, Austrianer, Grazer, Salzburger oder Linzer, so kommt es X-mal vor, dass eine längere Sperre in eine kürzere, eine unbedingte Pflichtsperre in eine bedingte verwandelt wird, ohne dass sich Fairness-Apostel darüber so echauffieren wie jetzt etwa das doppeleffige Servus-Duo, das sich so hineinsteigerte, dass man fast Angst um sie hätte kriegen können,  da sie teils roten Kopfes den ganzen Weltfußball in Gefahr sahen.

Wer hingegen die vollen Stadien, die euphorischen Fans, die mitunter herzerfrischender tollen Leistungen der Mannschaften kleiner bis winziger Länder bis zu den Cap-Verde-Insulanern beklatscht, für den wird diese Geschichte nur deshalb zum weltbewegenden Präzedenzfall, weil Donald Trump namentlich involviert ist, weil er sich für Gelb statt Rot bei Freund Infantino bedankt hat. Immerhin könnte er als Revanche für den Friedenspreis, den ihm Infantino in die Hand drückte, dem Fußballpendant einen Fifa-Fairnesspreis spenden, nicht wahr…

Aber jetzt, da die USA als letztes Veranstalterland ebenfalls im Achtelfinale nach hzwei Siege und zwei Niederlagen  ausgeschieden sind, kräht sowieso kein Hahn (unter echten Fans) mehr danach. Jetzt gilt es für die Moralapostel einen neuen Skandal zu suchen, der den Vormarsch des Fußballs, der drüben Soccer heißt, in zden USA wie in Kanada aber gan sicher nach dieser WMder vollen Hütten jnd teils vielen Tore nicht aufhalten kann, da sprechen die 65.000 Zuschauer im Schnitt pro Match trotz sündteurer Eintritts- und hoher Anfahrtspreise eine klare Sprache. Ich bin mir sicher, dass die Nomenklatur der anderen Seite schon ein neues Haar in der Suppe oder die eine oder andere Lücke auf den Tribünen sucht, um den ohnehin schon im Übermaß skandalisierten Fußball- und andere Spitzensportarten darüber hinaus zu diskretitieren und zu kriminalisieren. 

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