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OLYMPIA 2026 ODER NOCH EIN BLICK ZURÜCK AUF GOLD

In Innsbruck war heute der Teufel los. Und warum? Weil die heimischen Olympiahelden, voran die vergoldete Skeletonistin Janine Flock, dazu die Schanzenadler, Rodler, Kombinierer und Kufenflitzer aus dem heiligen Land Tirol empfangen, gewürdigt und geehrt wurden“ Jenes Tirol samt unseren Olympiern, das offenbar sot lamhge, auf einen Mann vergessen lder generös verzichtet  hat, der dafür in seiner zweiten rotweißroten Heimat wie ein großer Sohn geehrt wurde. Gut, schön und durchaus lobenswert, dass wir in Erinnerung dessen, dass Böhmen einst bei Östreich war, Östreich war, vor wenigen Jahren mit dem damaligen Teenager Matej Svancer zwar noch keinen Goldgriff, aber immerhimn einen Bronze-Lieferanten ins Land geholt und ihm dazu auch eine solide Ausbildung ermöglicht hatten.

Wir haben auch eine Emigrantenen-Enkelin wie Abitar Carroll heimgeholt, die auf allen Buckelpisten in aller Welt tanzt, aber kaum oder höchst selten auf dem Podium, wenn überhaupt, was ja Platz 7 in  Livigno unterstrich. Und wir haben auch eine ehemalige Weltklasse- und LA-Medaillensprinterin aus den USA ohne Deutschkenntnisse so schnell in der Hoffnung eingebürgert, ihre schnellen Beine würden unseren Bob mit Katrin Beierl noch schneller machen. Wer da wem was wofür bezahlt hat, um diese Aktion ins schönste Licht zu rückern, das wei0 ich nicht und will mich dazu nicht auf Spekulationen einlassen.

Post festum und Studium lokaler, regionaler Medien kann, nein: miuss ich mir erlauben zu fragen: Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute, nein:  Beste, wäre so nah gewesen? Sie werden sich und mich jetzt fragen: Wovon faselt der Metzger denn  jetzt wieder als notorischer Nörgler vom eigenen Nachrichtendienst? Nein, nein, ich schwadroniere nicht, ich schwurble nicht, ich beschmutze kein Nest, sondern verweise auf das Nest Westendorf bei Kitzbühel und auf Nightingale, was aber kein Singvogel ist wie die Nachtigall, sondern der Name eines Snowboard- Crossers, der im Mixedbewerb – Frauen vor, noch ein goldenes Tor! – mit der Weltcup-Dominatorin Bankes die Goldmedaille für Großbritannien gewonnen hat, während unser Duo im Niemandsland landete. Nightingale, who? Er trug zwar den Union Jack zur Show, aber als ihn jemand von uns auf Englisch interviewen wollte, sagte er: „Mia kemma tirolerisch reden!“ Kurzum, eine Nachtigall, die uns davongeflogen und direkt auf dem obersten Olympiapodest gelandet ist. Gut gezwitschert für die aktuell gebeutelten Windsor-Royals und deren Hymne: God save the King (statt ein halbes Jahrhundert die Queen)! Fazit aus unserer Sicht: Entweder nichts gewusst und schlecht recherchiert, wenn nicht schlecht und erfolglos verhandelt mit einem Briten, der seit 20 Jahren in Tirol daheim ist. Was für Hühner, dass sie gackernd lachen können.

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