Rotweißrot ist im Gold- und Medaillenrausch, womit es sich im Ansturm auf die 18 Medaillen von Peking und wer weiß, vielleichtn sogar auf den Allzeit-Rekord von Turin vor 20 Jahren befiindet, der angesichts der leidigen Doping:-Razzia ziemlich untergegangen war. Heute also gab´s Gold für den Snowboard-Crosser Alessandro Hämmerle, sein zweites übrigens schon wie beim Herrn Karl der Bretter, die ihre Welt bedeuten, noch dazu Bronze für Crosser-Kollegen Dusek, ein Teamsilber der Rodel-Staffel hinter den Deutschen, die am meisten abräumten, aber vor den Italienern, sprich: Südtirolern aus Olang im Pustertal.
Und nicht zu vergessen, aber im Blog schon erwähnt, die erste olympische Bronzemedaille für Speed-Lady Conny Hütter bei ihren dritten und wohl letzten Winterspielen angesichts ihres fortgeschrittenen Alters. Eine Hundertstel war´s, die sie von Teamkollegin Ariane Raedler aus dem Ländle trennte, ein Augenaufschlag, mehr nicht. Am Ende nicht des Tages, sondern eines auch von Verletzungen, Schmerzen, Rückschlägen und Comebacks mit WM-Medaille gepflasterten Schicksals, das es schlussendlich gut mit ihr meinte. Jetzt könnte sie in Ruhe abtretzen und dann, wenn sie wieder Lust hatm,m mit 40 vielleicht die Lindsey, falls die wieder aufersteht, jagen, Das Unmögliche ist machbar, das hat ja Frau Brignone bewiesen.
Wenn wir schon beim Goldrausch sind, dann sei auch noch Frau Lollobrigida erwähnt, die Großnichte der legendären Filmdiva Gina (u. a
Glöckner von Notre Dame als Esmeralda mit Anthony Quinn) aus Italien, die es auf stolze 95 Jahre brachte. Francesca, ihre Nichte, holte sich heute in einem atemberaubenden Fernduell mit einer Oranje ihre zweite Goldene mit eimer winzigen Zehntelsekunde nach 5000m. Auch das gehört zu den Geschichten, die Mailand/Cortina geschrieben hat. Auf Wiedersehen bis morgen, wenn der Opernball auch schon Geschichte ist.
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