Ehe ich mir heute unsere große Zukunftshoffnung im Tennis, den Lienzer Teenager mit Trainingssitz Varese bei Mailand im Linzer Design-Center gegen Samsonova anschaue, möchte ich einen kurzen Rückblick auf die Champions League und die 0:2-Heimniederlage des eine Hälfte lang nach einer roten Karte samt Freistoß-Gegentor in Unterzahl spielenden FC Barcelona werfen. Eine bittere Niederlage auch für Ex-FC BayernMünchen – und DFB-Trainer Hansi Flick, weil sie gegen den spanischen Rivalen Atletico Madrid noch dazu im eigenen, mit fast 100.000 enttäuschten Fans gefüllten Camp Nou erlitten wurde. Ein ähnliches Schicksal wie jenes von Real Madrid gegen die Bayern im Bernabeu-Tempel, wobei da wie dort – und das behaupte ich als Medienmann, der gut 60 Jahre in der Branche verbracht hat – via marktschreierischer Berichterstattung die geltungsbedürftigen Klubpräsidenten und die egomanischen, millionenschweren nicht Superstars ganz schön viel Vorschub zu unerwarteten Pleirten leisten nach dem Motto: I bin I statt – was in Mannschaftssportarten immer wichtiger geworden ist – nach der Devise: Mir san Mir….
Ich weiß, ich weiß, man wird mich jetzt wieder einmal des Negativismus und der Nörglerei auf hohem Niveau bezichtigen, stehe ab er zu meiner Meinung, dass sich die aktuellen Topstars der Millionenklubs, vonHarry Kane als mannschaftsdienlicher Torjäger der Bayern und der Naturgewalt des Erling Braut Haaland als rühmliche Ausnahmen abgesehen, in allzu ausgeprägtem Individualismus bis hin zur Egomanie üben wie ein Vinicius jr., aber auch Kylian Mbappe oder ein seit der Euro 2021 in den Himmel gehobener Jungstar a la Lamine Yamal, die lieber mit dem Kopf durch die (Abwehr) Wand rennen statt dem besser postieren zeitgerecht den Ball zu servieren.
Da die Medien, vor allem jene der Schreihälse, diese Jungstars mit allzu großen Lorbeeren etikettieren, sind eben diese schwer bis kaum in ihrer Selbstgefälligkeit zu zügeln, weilmdie sich für Götter halten, obschon den einstigen und immer noch aktiven Fußballgöttern wie Di Stefano, Puskas, Pele, Maradone, Messi und mit Abstrichen Chr. Ronaldo nichtbeknmal die Schuhe putzen bzw dss Wasser reichen können. Zwischen Talent mit Potenzial zum Star und dem boulevardesken irrealem Etikett Superstar idmstbeben ein himmelhoher Unterschied. Auch die Heimpleiten bestätigten es wieder…
