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Trotz 7:1 gegen Curacao – ein bisschen zu viel Euphorie bei den Deutschen

Der deutsche TV-Kommentator überschlug sich vor Begeisterung ob des 7:1-Sieges zum WM-Auftakt, den das DFB-Team s gegen den kleinen Oranje-Inselstaat Curacao, eher bekannt für seine Liköre als für Fußball, mit einer kurzen Schrecksekunde zum 1:1 errungen hatte. Ich hab´ gedacht, ich hör´ nicht recht, wie da die Deutschen mit ihren Migrantenkindern imm den Himmel gehoben wurden, als wären sie schon unterwegs zum  Titel.

Dieses einseitige Spiel eines mehrfachen Weltmeisters gegen einen bisheso gut wie unbekannten  Fußballzwerg, jat die sportliche Problematik dieser aufgeblähten Endrunde aufgezeigt. Curacoa ha wie einige andere Teilnehmer meiner bescheidenen Meinung nach bei einer WM nur deshalb was zu suchen, weil die FIFA die Endrunde auf 48 Teilnehmer erweitert hat, der Inselstaat es daher relativ leicht hatte, gegen ebenso kleine Länder in den Antillen die Qualifikation  zu schaffen, während ein mehrfacher Exweltmeister wie Italien, gescheitert an Bosnien-Herzegowina im Elferschießen, inder weit härteren EuropaAusscheidung als Konzertmeister im Rahmen der Großen ebensodurch die Finger schauen musste wsie andere klassische Nationen a la Ungarn, Bulgarien, Rumänien oder Polen, ganz zu  schweigen von den suspendierten Russen. Political Correctness, gepaart mit mehr Inkasso bei mehr Teams und verlängerter Endrunde, haben zu diesem XXL-Format geführt, das auch einer XXL-Nivellierung nach unten entspricht. Das hat uns schon die Eröffnung im Aztekenstadion mit den inferioren Südafrikanern vor Augen geführt, auch wenn die Mexikaner ein ähnliches Schützenfest wie heue die Deutschen gegen die Insulaner verpassten.

Bei allem Respekt ohne allzu euphorischer Begleitmusik sei gesagt, dass die Deutschen durchsaus  zweistellig (wie einst Ungarn gegen El Salvador anno 1982) äötten gewinnen können, nein: müssen, hätten sie nicht wie am Vortag die Schweizer eine Unzahl an Chancen verschlampt. Die Wilhelm-Tell-Erben sind ebenso wenig Heckenschützen. Anders als den perplexen Eidgenossen, denen die Kagtari ein Ei legten, konnte der deutschen Nagelsmann-Truppe der Inselzwerg Curacao trotz eines Gegentreffers aus heiterem Himmel nichts anhaben, er war und ist zu unterbemittelt, um dem Establishment ein Bein zu stellen wie es 1990 die Färöer in der EM-Quali gegen uns taten mit ihrem unüberwindlichen Tormann, der als blütenreiner Amateur eine Zipfelmütze trug, die offenbar bei der 0:1-Schmach von Landskrona im Scnhweden sein Schutzschirm zu sein schien.

Ich bin mir sicher, dass die Färinger, mittlerweile kein One-Day-Wonder mehr wie dmals, als swir zum Gespött der Fußballwelt ewurden, sondern respektierter Favoritenschreck, schon ihrer Robustheit halber gegen Curacao gewonnen hätten. Aber diese Insel liegt halt in europischen Gewässern und ncht in der Karibik mit leichtgewichtiger karibischer Gegnerschaft… 

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