Wenn sie schon sonst nichts sind als Zeitgeist-Addicts wie der Spigelfechter, Strippenzieher jund Alt-IOC-Boss, die ihr Fähnlein nach dem Wind drehen in der Hoffnung, dass die Kassa mehr klingelt denn je, so sind sie andererseits schlau genug, um ihre höchst umstrittenen, um nicht zu sagen skandalösen Entscheidungen dann publik zu machen, wenn´s angesichts einer alles andere absorbierenden Fußball-WM nur die verzweifelten Insider tangiert.
Ja, es ist ein vor allem der Folgewirkungen wegen absoluter Skandal, dass unter der Ägide der ersten Frau an der Spitze des IOC, die notabene olympisches Gold im klassischen Schwimmsport gewonnen hat, den ältesten Klassiker des Skirennsports zugunsten von Fun- und Abenteuersportarten gestrichen hat. Einfach so. Stirb, Klassiker, stirb, weil uns Dein Überleben zu teuer kommt. Wen interessiert schinm was gestern war im Hier und Heute, nicht wahr?
Sie wissen inzwischen ja sicher, dass es sich beim Streich-Konzert im IOC um die Nordische Kombiation handelt, das wintersportlche Pendant zum Zehnkampf in der Leichtathletik, in dem die Summe aus total gegensätzlichen Disziplinen die Könige der Vielseitigkeit kürt. Nicht amders als in der NO-KO. jetzt NO-GO, wo mit einem hohen Maß an Mut die Explosivität auf Schanzen mit der konträren Schnelligkeitsausdauer in der Loipe eine Einheit bildet – und das seit der Aufnahme ins Olympiaprogramm anno 1926, alao seit genau 100 Jahren.
Welch ein „Geschenk“ zum Jubiläum! Niemand, nicht einmal das offensichtlich falsch gepolte IOC mit nicht mehr weltfremden, sondern offenbar nur noch gewinnorientierten Zeitgeist-Mitgliedern würde auf die Idee kommen, den Zehn- bzw. Siebenkampf (Frauen) abzuschaffen , weil der Aufwand zu groß und das Plus zu klein ist, weil ja im Vormittagssessionen nur ein Bruchteil der Zuschauer in Arenen kommen oder den Wettkampf um die Krone im Fernsehen verfolgen…
Drei große Verlierer mit dem ollympischen Aus: Johannes Lamparter ud die Oftebro-Brüder.
Der Ausschluss der Nordischen Kombination ist ein weit ärgerer Schlag ins Gesicht des Sports als die politisch punzierte Diskussion um die vom Rot zu Gelb verwandelte Karte für den US-Boy Baholun bei der Fußball-WM. Und dieser Schlag tut doppelt weh, weil er vom einer speziellen Kommission geführt wurde, deren Vorsitz mit dem emeritierten ÖOC-Präsidenten Karl Stoss als IOC-Miglied just ein Österreicher innehatte. Man kann ja leider nicht hinter die Kulissen dieses Machtksmpfes im Kleinen blicken, unsereins dürfte aber nicht ganz falsch mit meimer These liegen, dass der Einfluss des rotweißroten Vorsitzenden munbedeutennd war und ist. Dadurch; dass sich Stoss offenbar gegen die Majorität an IOC-Mitgliedern nicht durchsetzen konnte, hat er den heimischen Kombinierern im aller Welt, dem Skisport im Allgemeinen und auch der damit verbundenen; ohnehin angeschlagenen Wirtschaft vor allem inm klassischen Skiländern einen enormen Schaden zugefügt, der aktuell noch nicht zu taxieren ist. Was und wer immer noch seinen Senf zu diesem Klassiker-Ausschluss als klassisxche Fehletscheidung dazu gegeben hat, so muss man trotz aller alten Verbundenheit sagen: Stoss hat bei diesem Gücksspiel im IOC-Casino Royal eine Niete gezogen statt des besten Loses für klassische Skiländer wie Österreich, Deutschland, Norwegen, Finnland, Japan, Schweiz, Frankreich und auch USA. Alles andere denn eine Meisterleistung…