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Unabhängig vom 5:1 gegen Ghana wiederholt sich nach halbem Jahrhundert die Fußballgeschichte

Wie Sie ja wissen, gehöre ich nicht zu jenen, die mit den Wölfen heulen. Ich bin auch, um der Wahrheit die Ehre zu geben, nie ein großer Freund des damals vor allen von Steirern verehrten rund gepushten Teamchefs Franco Foda gewesen, dessen mitunter steriler Sicherheitsfußball eher die Fans verärgert statt mit ansehnlichen Resultaten in solche  Euphorie versetzt hätte, wie es dem offensiveren Nachfolger Ralf Rangnick auch mit Hilfe der Medien gelungen ist, die ihm als von ihnen fast vergötterter Wunderwuzzi  aus der Hand fressen, was immer er sagt oder macht…

Es kommt halt immer darazf an, ob und wenn ja, wo man zur rechten Zeit der richtige Mann am richtigen Platz ist. Das traf damals, obschon Österreich 2021 unter Foda erst in der Achtelfimal-Verlängerung am späteren Europameister Italien gescheitert war, auf den ungeliebten Teamchef nicht zu. Safety first bei einer Legionärsgtruppe im besten Alter, das war nicht nur für Fans, auch einen wachsenden Teil der Medien, nicht sehenswert und lesenswert genug, was sogar gestimmt haben mag, wobei ich, um der gern und oft verdrehten Wahrheit ins Gesicht zu schauenm, doch dafran erinnern muss, dass wir unter R. R, auch nur das Euro-Achtelfinale erreicht und gegen  die Türkei in einem Krimi verloren haben. Dass wir nach dem Sieg gegen die Oranja die Vorrunden-Gruppe gewonnen haben, das zählt, so hätte der legendäre, vom ewigen Pech verfolgte, hochintelligente Fuballprofessor Leopold Stastny gesagt, vsecko jedno, soviel wie elfe, also nichts..

Wir aber wollen jetzt in aller Bescheidenheit den Bogen über fast ein halbes Jahrhundert spannen, um festzustellen, dass sich auch im Fußball nicht immer, aber vor allem bei kleineren Ländern die Geschichte wiederholt. Es war Stastny, der die damals jungen Hoffnungen, ob Krankl, Prohask, Pezzey, Jara etc. kin den Teamkadr gehollt hat, ehe nach seinem Rücktritt und dem kurzen Branko-Elsner-In termezzo der Ex-Teamspieler, Ex-Betis-Lefionär und Ex-Meistermacher bei Voest-Linz )1975)  der unglaublich nette, unglaublich beliebte Helmut „Seki“ Senekowitsch die Nationalmannschaft mit den zu international gereiften Spielern übernahm, sich in Izmir mit dem Schneckerl-Spitz zum 1:0 für die WM 1978  quaklifiuierte und dann, Cordoba und Krankl-Sternstunde inbegriffen, als einer der Helden von Argentinien gefeiert und auch in Mexujo und Griechenland als Trainer engagiert wurde…

Ich wage zu behaupten, dass ohne die glücklose, aber weitblickende Vorarbeit von Stastny es ddamalige WM-Wunder mit Platz 7,. dem zweitbesten Ergebnis nach WM-Bronze 1954, gegeben hätte. Er holte die Jungstars, als sie noch ihre Lektionen (0:7 in  England, 0:4 gegen Deutschland, 1:2 gegen Schweden um die WM-Teilnahme 1974) lernten , um aus ihnen dann welt- oder zumindest europaweit gesuchte Topkicker zu machen. Und mit Verlaub, bei Rangnick als Erben des Foda-Teams verhält es sich nicht anders, die Parallelen sind unübersehbar. Jetzt fehlt nur noch, dass wir in den USA im Juni dann die Argentinien-Neuauflage erleben. 

Das eindeutige 5:1 gegen die defensiv wie offensiv inferioren Ghanesen bei Eiskastentemperaturen im Prater mag zwar für die Statistik einen Rekordsieg (seit 2023 daheuim unbesiegt) bedeuten, ein echter Gradmesser aber wie gut wir wirklich mit den nach der Pause eingesetzten Neuerwerbungen Wanner und Chukwuemeka im Vergleich mit den WM-Gegnern sind, voran Weltmeister Argentinien, das kann auch der nächste Test gegen Südkorea kaum zeigen…

PS. Vor Franco Foda, der bei uns offensichtlich am falschen  Platz war, ziehe ich mit Zeitzündung  den Hut, was er mit einem Kleinstaatenteam wie Zwerg Kosovo erreicht hat, was immer beim finalen Heimduell mit der Türkei um die WM-Teilnahme passiert. Für so eine Mannschaft scheint Foda der richtige Mann am rechten Platz zu sein….

 

         

 

 

 

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