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Vom totgesagten Krauler Luca Karl, der im Open-Water eine Blitzkarriere machte <

Kaum hat die Schwimm-Europameisterschaft begonnen, kaum haben unsere langjährigen WM- und EM-Medaillengaranten im Synchron-Schwimmduett allerdigs im Rückwärtsgang für ihre alte griechische Heimat schon zweimal Gold gewonnen, ereilt mich die frohe Botschaft des Verbands, dass das Comeback des Wasserspringers Schaller nach Verletzungsspause geglückte sei. Also ging ich natürlich in media res in der stillen Hoffung, er wäre womöglich auf Coco Blahas Spur  gewandelt, der 2016 in London eine 1m-Bronzene gewonnen hqtte. Aber leider, leider war ich auf der falschen Fährte, denn Nikolaj Schaller war weit weg davon, eine Medaille zu gewinnen, weil er auf Platz 18, Rückstand zu Sieger Weseman aus Deutschland etwa 80 Punkten, equivalent für einen gut gelungenen  prung, das Finale klar verpasst hatte. Zurück blieb eine persönliche Bestleistung als Befriedigung, wobei sich internatonal Salti und Schrauben immer mehr drehen.

Sei´s drum, das Leben geht ebenso weiter wie die Paris-EM, wo wir am Dienstag; soferne die Seine es zulässt und nicht zu sehr verschmutzt ist. auf einen Freiwasserschwimmer treffen, dessen Bekanntsheitsgrad eher auf die mehr oder wenige nahe Umgebung in Salzburg eingschränkt ist. Der immer noch junge Mann mit 24 Jahren heißt Lucas Karl und gehörte vor einigen Jahren einmal zu den besten heimischen  Mittel- und Langstrcken-Schwimmern, ehe es schien, als wäre er forever abgetaucht. Wäre ja auch nicht der/die erste, der/die mitten im Aufstieg aus diversen Gründen aufgegeben hätte, weil er/sie kaum Land gesehen hatte. Vielleicht auch, weil ihn ein gewisser Felix Auböck als 400- bis 1500m-Krauler mit dessen ersten  Schlagzeilen (EM-Vierter 2016) die Show gestohlen hatte. Legitime Spekulation, die aber nicht stimmt, „denn Felix war ein Idol, als ich jung war!“

Es waren zum einen vielmehr familiäre Probleme, die ihn gebremst hatten wie amderresdits die extrem eingechränkten Trainingsmöglichkeiten in der Pandemie-Zeit. So fiel er in ein Leistungsloch, aus dem er sich letztlich selbst, aber auch dank des Salzburger Betreuerduos Clemens Weis (Salzburg-Schwimmpräsident. Cancer survivor) nd Plamen Ryaskow zog, der übrigens auch aus Luka Mladenovic einen mehrfachen U23-Champion und WM-Finalisten gemacht hat. Ihnen streut er Rosen. „Sie sind auch dann zu mir gestanden, als ich ganz schlecht drauf war!“

Zwar hat er auch im Pool wieder etwas Oberwasser, vor drei Jahren aber wurde eschlossen, aus Luca einen Open-Water-Krauler zu machen, der nach einer eher durchwachsenen, wenn nicht verpatzten Premiere als Neuling auf Sardinien aber weiter mehr auf Meer setzte – und schon im zweiten Jahr als EM-Elfter in Stari Grad auf Anhieb die Qualifikation für die WM in Singapur schaffte, wo er heimische Geschichte schrieb ähnlich wie einst Vera Lischka (5., Olympia 96, Atlanta) oder Auböck (4., EM 2016, London) als Fünfter (10km), Achter 85km) und Knock-Out-Sprint (12:).“Dort bin ich ndeben Olympiasiegern und Weltmeistern wie dem Italiener Paltrinieri, dem Deutschen Wellbrock und dem Ungarn Razovski, alles meine Kindheitssidole..,.“ Ein so gut wie unbekannter „Kleiner“, der im heimatlichen Salzburg-Rif unter den Allergrößten der neuen Branche, die auch im  Pool Weltklasse sind. Welch Comeback!“ Andersrum;: Totgesagte leben länger…

Deshalb, weil Karl auch trainiert wie ein Berserker. „Viermal die Woche zweimal am Tag, macht 11 bis 16 km, normal  75 rozent im Pool, 75 Prozent im Freiwasser, auch wegen der medizinischen Kontrolle. Aber ich hab ich viele Seen rund um Salzburg.“ So viele, dass er fast von einem in den anderen springen könnte …

Luca frisst sozusagen nicht nur Trainingskilometer, sindern übt sich auch dsirn, wie ,an Wasserschlucken vermeidetm was aber vor allem im Meer zum täglichen Wellenschlag gehört. Davon kann er ei oed singem,   den heuer wurde er in  Portugal mit dem Kopf gegen eine Boje geschleudert, womit er aus der Spitzengruppe fiel. Und wenig Glück hatte er auch auf Sardinien zum Saisonstart, wo er im kalten Frühjahrswaser „völlig unterkühlt war, da hätt´ ich lieber aussteigen sollen.“ So etwas droht Dienstag nicht, „Sonnenschein, 30 Grad, auch das Seine-Wasser ist zwar aeltsam, aber die Werte sind ok.“‚

Der Herr Karl aus Sazburg jedenfalls fühlt sich gut drauf, spickt aber im Gegensatz zu manch anderem keine großem Töne. „Es ging zhwar im Open Water schell und steil bergauf, aber in drei Jahren kann man keine 10 Jahre aufholen, die andere schon srfolfgreich hinter sich haben. “ Paris, das er 2024 nur aus der TV-Perspektive erlebt hat, soll eine richtungdweisende Zwischenstation auf dem Weg nach Los Angeles 2028 sein. „Aber wenn ich dan noch Spaß am Schwimmen hab, dann kann´ auch noch ein Olympia ein Thema sein.“ Bei wem sonst, wenn nicht Luca Karl, sollte der Spruch gelten, der da heißt: Sag niemals nie. Was auch im Erdolgsfsall für Sponsoren geltren sollte…

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