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Vom Watschenmann-Duo-Infernal, das gegen gutes Geld fast alles kann

Mieses Endspiel (wohl auch für Messi)  sowieso letztlch erfolglos-skandalöse-Red-Car-Reduktion-Intervention hin oder her, diese Dreistaaten-WM mit lauter vollen Häusern, wer immer spielte, von Spaniern, US-Boys, Kanadiern, Mexicanern abwärts bis zu Cap Verde oder Curacao, hat punkto Wertschöpfung alles übertroffen, was es je gab. Welch ein Geschäft, das da in fünf Wochen gemacht wurde vor allem in den USA, also eben dort, wo der Drang bis die Sucht nach Geld die  Nation als Staat vereinigt. Und da es sich beim US-Präsidenten und  dem FIFA-Präsidenten um echte oder verkappte Politiker handelt, die aber wie profitorientierte Geschäftsleute ticken und auch handeln, hat das große Fressen mit 48 Fußballländern den Appetit um ein Vielfaches  geweckt. Andersrum, weniger freundlich gesagt: Die Gier is a Hund.

Was ein künftiges Fressen für die Kapitalisten zum einen, ist auch ein Fressen für ihre politischen Gegner, nicht nur die US-Demokraten, sondern auch der sich übervorteilt/übergangen fühlenden Europäer, die die Gunst der Stunde nützen, um das Fußball-Duo Infernal samt Medien ins Visier ihrer Kritik zu nehmen. Ist das nicht herrlich für die Opposition – The Donald, also der unberechenbare Gottseibeiuns Trump da, Gianni Infantino dort, der Infant von Blatter und Co, der´s angeblich noch viel ärger treiben soll als alle Vorgänger mitsammen, als tägliche Watschenmänner für die Mainstream-Medien. Wumm da, wumm dort – ist das nicht so wunderbar, dass man mit der Zunge schnalzen kann vor lauter Freude über den Steilpass, den zuletzt der FIFA-Boss gegeben hat. Traumhafter Alptraumplan!

Sie wissen ja, worum es sich dreht, wenn es nach Wunsch und Willen von Infantino geht, der sich wohl sicher auf FIFA-Friedenspreisträger Trump samt (süd- und mittelamerikanische) Trabanten verlassen kann. Der polyglotte, mit allen Wassern gewaschene Eidgenosse, der vor allem in ökonomischen Dimensionen denkt, will einen großen Anteil der FIFA nicht nur an dem Höchstbieter verscherbeln, vielmehr sich in aller Selbstlosigkeit in der neuen Konstellation zum Chef der ebenso neuen Firma machen, bei  der er dann, so stand’s geschrieben, das Zehnfache an Sold kassieren würde. Angeblich, weil wie bei Justizverfahren die jungfräuliche Unschuldsvermutung gilt. Auch wenn jetzt die Europäer mit ihren Großmächten dagegen Sturm laufen und sogar mit Boykott von FIFA-Evets drohen, möchte ich jetzt schon wetten, dass die neue Causa prima wie das Hornbeger Schießen enden wird, also mit einem faulen Kompromiss durch ein bisserl mehr Kleingeld nicht nur für die Kleinen, sondern auch die aufmüpfigen Giganten, die auch nie genug kriegen. Denn mehr denn je gilt im  immer kommerzieller werdendem  Sport, dass Geld natürlich die Fußballwelt regiert als goldene Regel, die eine Prämisse als Prinzip hat: Wer zahlt, schafft an. Geld stinkt nicht. Übrigens auch bei uns…

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