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Von Cortina 1956 und Toni Sailer bis Olympia 2026 und Loipenkaiser Johannes Hoesflot Klaebo

Siebzig Jahre ist es her, dass ein gewiusser Jungtwen namens Toni Sailer, Spenglerbub aus KItzbühel als erster totaler Ski-Sieger der ersten Winterspiele 1956 in Cortina (ohne Milano) als einsamer Superstar und dahzu noch Mädchenschwarm hgefeiert wurde. Drei Starts, drei Siege, mehr ging damaks nicht, was aber die berechtigte Frage ajufwirft, ob er dann,m wenn es zu seiner Zeit schon  Supr G, Super-oder die seltsame 2er-Teamkombination gegeben hätte, nicht auch sechs Goldene auf einen Streich  gewinnen hötte können…

Wie heute der ebenso unwiderstehliche Johannes Hoesflot Klaebo aus Trondheim in Norwegen, zu jener Stadt, zu der ich trotz ihrer sichtnehmenden Einnebelung in denm 60er-Jahren deshalb eine spezielle Beziehung habe, weil es meine zweite, weit fernere Auslandsreise mit Rapid als Presse-Jüngling gewesen war. Das so nebenbei, ehe ich auf die wichtigste, erfolgreichste, alles überragende Hauptfigur sdieser Winterspiele zu schreiben komme. Ja, was für ein Langläufer, der alles hinter sich geklassen hat, wsas es je in den Loipen gegeben hat, wie immer sie geheißen haben, ob Ulvang, ob Dählie, ob Björgen, ob Björndalen. Und er hat auch als universeller Alleskönner alle und alles geschlagen, was ihn da als Spezialisten im eigenen oder fremden Labger herausgefordert hat.

Man wird in der modernen Zeit der Winterspiele keinen anderen Skisportler finden, der vom Sprint bis zum Marathon, den er mit einem unaufhaltsamen Endspurt nach harten 50km im Windschatten don Kollegen nach etwas mehr als 2:06 Stunden triumphal abschloss, alle Distanzen und Disziplinen besser als alle anderen beherrscht. Wenn es einen Vergleich gibt, dann kann´s nicht einmal einer der Zehnkampf-Könige der Leichtathleten sein, sondern nur der US-Goldfisch Michaelk Phelps, der sich als mehrfach vergoldeter A400m-Lagensdhwimmer ebenfalls zhhum Olympiasieher kürte wie als 100m-Kraulsprinter mit der amerikanischen Staffel. Ein Allroundgenie, das vom knallharten, mitleidlosen Erfolgstrainer Bob Bowman durch an Brutalität grenzende Programme ins Allroundgenie verwandelt wurde.

Und wer war oder ist da für den 29-jährigen Wunderwuzzi Klaebo verantwortlich? Sie werden es kaum fassen, aber des Pudels Kern  steckt im vermeintlich zweiten Vornamen Hoesflot  a la Middle nitials in Amerika, der kein Vorname isgt, sondern Bezug auf Herkunft oder Hof der Fasmilie nimmt. Und damit sind wir mit Hoesflot beim Großvater, der den damals noch kleinen Johannes von Kindesbeinen an junter seine Fittiche genommen, Terainingsprogramme ausgearneitet und mit dem Enkel durchgezogen hat, bis er als Twen dann Weltklasse wurde.

Mehr als das – der sportive Großvater, alles andere denn ein gealterter  Opapa, ist heute noch Teil des Teams, mit dem Klaebo mit dert elftem  Goldenen  zum olympisch besten Langläufer aller Zeiten gewachsen ist, der entweder vorneweg läuft oder sich kraftsparend so lange im Windschatten hält, bis er den  Overdrive einlegt und binnen Sekunden um Meter enteiltt. Unschlagbar. Unfassbar. Fasziniedrend. Fast schon ein Außerirdischer, auch wenn er nach getaner sechster Gold-Arbeit rücklings in den verschneiten (Erd) Boden fiel…..  

Wir haben schon manches von Klaebo gehört, der anfänglich in Norwegen auch unserem Oranje-Steirer Vermeulen in Norwegen unter die Arme gegriffen und sogar das Quartier vermittelt hatte, ehe er sich von ihm wieder entfernte, weil Mika den Kampf ansagte, der in GTesero mit der totalen Olympiapleite aus welch (Krankheits) Gründen immer endete. So gut wie nichts haben wir hingegen vom Trainingsprogramm gehört, von Ernährung oder spezieller Diät über Blau-, also Heidelbeeren mit welch Mixtur immer erfahren, alles bleibt so rätselhaft bis geheimnisumwittert wie die Sprint- und Ausdauerfähigkeiten, die es in dieser einzigartigen, bei diesen Spielen sechsmal vergoldeten Form noch nie gegeben hat – so wenig wie zwölf Olympiasiege.

Da hätte sich unser Toni, hätte er es noch erlebt, so verneigt wie damals die Skiwelt vor einem Phänomen oder Phantom wie ihm, das vielleicht auch so viele Goldene gewinnen hätte können, hätte es erstens so viele Bewerbe gegeben wie heute und Sailer nicht mit jungen 23 Jahren die Pisten gegen Filmhits, Schagerparaden und Bühnen-Bretter (in Luzern), die die Welt bedeutet hatten, getauscht.

Anders als heute, da da und dort der Dollar statt des verfemten Rubels rollt, hätte er in Amateurzeiten entweder wenig  (heimlich) bis nichts (offiziell) beim Skirennlauf verdient – oder wäre so ausgeschlossen worden wie später (für Aroma-Kaffee-Leiberl)  jener Schranz in Sapporo 1972, der als  präsumtiver Nachfolger sowohl 1956 (Cortina) als auch 1958 (Heim-WM, Badgastein) zu jung und leicht befunden worden war, um starten zu dürfen. Anno dazumal waren wir nämlich auf den Pisten der Welt (noch ohne Weltcup, erst 1967) so überlegen wie nun die Norwegen-Elche mit ihrem wundersamen Johannes Hoesflot Klaebo als Frontrunner in Loipen. Wär´ schön, hätten auch wir solche Alpin- und Loipen-Paten wie den Opa Hoesflot ….   

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