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Was soll eine Österreich-Tümelei mit Legionären oder Eingebürgerten, die kein Deutsch sprechen?

Auch wenn meine Wenigkeit mit einem Aug nach Augusta, zum US-Masters und zu Sepp Straka blinzelt, weil er mit meinem Sohn einst um den Junioren-Teamtitel (Top-Flight) gespielt hat, so zuwingt mich mein rotweißrote patriotenherz dazu, die sowohl mediale als auch PR-mäßige und werbliche sozusagen von oben her diktierte Österreich-Tümmelei aufs Korn zu nehmen. Kann schon sein, dass mir der eine oder andere speziell globalisierenden Parteien nahestehende Mensch mich meiner diesbezüglichen Meinung nach ins rechte Eck stellen will, was nichts daran ändert, dass es einfach nur der bürokratischen, aber nicht realen Wahrheit entspricht, dass erstmals seit vielen Jahren ein Österreich-Quartett in Linz gespielt hat und es im Viertelfinal zu einem Duell zweier Österreicherinnen gekommen ist , von denen beide mit dem Verband nichts zu tun haben, eine zwar Tirolerisch spricht, die andere kein Wort Deutsch spricht und  daher ihr Siegesinteriew nur auf Englisch (wie alle anderen, aber deutscher Zusatz wäre nicht schlecht gewesen bei der ersten „Österreicherin“ seit mehr als 20 Jahren im Linz-Semifinale) geben konnte.

Da konnte der ORF-Reporter moch so jubeln über das Spezielle für Potapova, die erstmals vor Heimpublikum siegen konnte – gegen eine Auslandsösterreicherin, was auch auf Frau Sinja Kraus zutrifft, die aber immerhin (wie Tagger)  österreichische Eltern hat, aber in den USA ufwuchs und in Mainz/Wiesbaden lebt. Das hat sie mir, als sie erstmals ÖTV-Meisterin in Oberpullendorf geworden war, selbst mi teutonischer Zunge erzählt. Und sie ist als Profi noch dazu Sportsoldatin, die das Dreieck-Logo auch stolz am Trikot trägt. Als Verteidigerin der Tennisnation hätte sie eigentlich im Billie Jean King-Cup für uns spielen müssen.

Aber wer schert sich schon um solche Kleinmigkeiten, wenn wir a la mediale  Lügner vom Dienst eine Österreicherin  bejubeln, die mit uns nichts zu tun hatte außer dass ihr Ex-Ehemann Shevchenko bei Bresnik von Kindesbeinen an in der Südstadt trainiert hat. Der würde übrigens Wiener-Deutsch sprechen im Gegensatz zur Ex, die etzt totsal in, er aber total out ist bei uns. Und das ist ausnahnsweise keine Verdrehung der Tatsachen oder auf Neudeutsch: Fake News…

Inzwischen ist Nationalstolz, wie wir ihn bei Ski-, Fußball-, LA- oder Erfolgen zu Wasser oder anderswo früher erlebt oder wie beim zweimaligen Olympiamärtyrer Schranz als Schmähung empfunden haben, fast schon zu einem Schimpfwort geworden. Ében deshab entsinne ich mich einer ORF-Diskussion mit dem damaligen Unterrichts- und Sportminister Poldi Gratz, bei der es anno 72 oder 73, also im Jahr eins nach Olympiasiegerin Trix Schuba darum ging, ob man die Tochter der seit der Flucht aus der CSSR in Wien tätigen Eiskunstlauftrainerin Baloun, die damals noch blutgjunge Sonja, inzwischen Jahrzehnte mit Eishockeycrack Harand verheiratet, hierzulande einbürgern soll.

Damals war ein Österreich-Pass (auch noch durch Heirat a la Ivana Zelnickova, spätere Frau Trump mit einem Österreicher(in)  noch Goldes wert. Inzwischen wird er offenbar zu Inflationspreisen verschleudert nach dem Motto: Gut ist, was nützt. Oder besser: nützen könnte/würde, wenn man keinen Persilschein ausstellte. ,Was für Potapova gilt, trifft natürlich auch auf den Dortmund-Legionär und Neo-Österreicher Chukwukmeama zu, von dem Rangnik trotz des Dialogs mit ihm erst beim Teamtraining draufgekommen sein will, dass der kein Deutsch beherrscht.

Wofür der  Teamchef, der alles darf, nicht den Pass-öÖterreicher schwer auszusprechenden Namens verantwortlich machte, sondern den Dortmund-Coach Niko Kovac, der auch einnmal wie Rangnick zu den Salzburger Bullen gehörte. So dreht sich,m was ja dem Sinne nach ja logisch ist, begleitet von medialen Untertönen, die Verdrehung der Tatsachen weiter und weiter, bis sie als Wahrheit empfunden und auch soi verbreitet werden, Feragt sich nur, woher des Irrsinns Methode stammt..? 

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