Man wird sich nicht nur im Skiverband einiges überlegen müssen, wie man den offensichtlichen Wurm, der in vielen Sparten drin ist, wieder entfernt. Es mag zwar für ihren Ehrgeiz sprechen, aber gegen die Selektionen und Programme von Ski Austria, wie sich der ÖSV jetzt als eine Art von Weltfirma nennt, wenn eine 25x operierte, duch mehr Tiefen als Höhen gegangene Nina Ortlieb aktuell die beste Speedfahrerin ist zusammen mit der 33-jährigen Olympiadritten Conny Hütter. Und es kommt fast eines kabarettreifen Sarkasmus gleich, wenn im TV der 19. Platz einer inzwischen 27-jährigen, in jungen Jahren als mögliche Fenninger-Veith gehandelten Kärntnerin hochgejubelt wird, als hätte sie ein wahres Fest geliefert m- übrigens zeitgleichm mit der Comeback-Haaser, die vor acht Jahren schon bei ihrem allerersten Abfahrtslauf von der Tofana gleich Zehnte gewordene war.

Und wenn der Alpinchef auf die Neudeutsch gern genannte Performance der alles andere denn nachdrängenden jüngeren Semester genauer schaut, dann müssten ihm die Grausbirnen aufsteigen. Kurz in Zahen und Namen gefasst sah es heute so aus in Soldeu, Andorra: 25. Lena Wechner 33. Christina Ager Foto Mit skiern) 37. Anna Schilcher 44. (jnd Drittletzte) Emily Schöpf. Sie alle kommen mit Topresultaten im Europacup, der seine Scnuldigkdeit längst getan hat, aber heute jene Schwierigkeitsgrade schuldet, mit denener früher einmal die Schienen zum Andocken an die Weltspitze legte. Und zudem sein erinnert, dass der eine oder andere bekannte Lufer aus der Schweiz im Europacup m um den einen oder anderen Platz im Weltcup kämpfen muss ….
Ich frage mich schon seit längerer Zeit, warum werden unerfüllter Hoffnungen seit Jahren um gutes Geld mit der gleichen Selbsverständlchkeit mitgescheppt, mit der sie Winter für Winter im Niemandsland herumkrebsen, vor allem die Kärntner Nadine Fest und Otmar Striedinger (gemeinsames Foto) , aber auch die Tirolerin Christin aAger, die offenbar immer noch davon zehrt, dass sie einst Vierte im Levi-Slalom und ghanz gute Kombi-Läuferin war einem Bewerb, den es gar nicht mehr gibt für Einzel-Athleten.
Ich meine, dass es höchste Eisenbahn wäre, sich von irreführenden Platzziffern auf zweiter Ebene und ewigen Doch-nicht-Talenten zu verabschieden, um Platz zu machen für einen Nachwuchs im mehrheitlichen Teenageralter, für den es nie früh genug sein kann, im Training wie im Rennwettkampf mit dem Establishment so vel zu lernen,m dass sie eben diesem ebenso schnell im Nacken sitzen wie ehdem eineAnnemarie Pröll, die beim ersten Weltcupstart gleich mehrmals hingekugelt war in Badgastein, aber schon eineinhalb Jahre später in Frankreich auf dem Podest stand als Zweite, wenn ich mich recht entsinne. Sie war und ist eine Frau, aber nichtsdestrotz gilt der Spruch: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Darum schaut es bei unserem Alpinsport so aus, wie es ausschaut…