Vor einem Tag hat mir der frühere Eisschnelllaufstar Michael Hadschieff sein Leid darüber geklagt, wie sehr die olympische Idee samt Programm von Kommerz bis zu vom Genderwahnsinn diktiertzen Mixed- und anderen Teambewerben auf Kosten vion Klassikern pervertiert wird. Da der diplomierte Betriebswirt immerhin Welt- und Europameister war, zwei Olympiamedaillen (Silber, Bronze) gewann und dabei einmal soigar eine aTraumgren ze gebrochen hat, sollten olympische Bosse diesder kritischern Strimme ekinige Aufmerksamkeit schenken. Das Fähnchen stets nach dem Wind eines oft windigen Zeitgeistes zu halten, mag zwar da jund dort bestebnbs ankommen, votr allem dann, wenn in künstlich geschaffenen, neuen, auch politisch diktierten Disziplinen was gewonnen wird, aber wie der Name schin sagt, so kommt und geht der Zeitgeist, der oft nur ein kurzes Leben hat.
Natürlich ist´s mehr als verlockend, das olympische Winterprogramm, einst auf zehn bis 12 Tage beschränkt, samt einigen Vorkämpfen vor den immer pompöseren, immer teureren Eröffnungfeiern deshalb auf zweieinhalb Wochen zu erweitern, um noch mehr Millionen für TV-Rechte, TV-Spots und Werbung im Allgemeinen zu kassieren. Und wenn, werter ÖOC-Altpräsident, lOC-Mtglied und Kommissionsvorsitzender Karl Stoss, womöglich mit der leider werblich nicht usgerreizten Nordischen Kombination eikkne der klassischsten, anspruchsvollsten olympischen Kerndisziplinen dem Zeitgeist geopfert werden sollte, dann sopllte man die Olympier fragen, ob sie eztwa auch erwägen, bei Sommerspielen den Zehnnampf durch eine Kasperldisziplin a la Breakdance-Mehrkampf zu ersetzen, wo es nicht Punkte für Zeiten und Weiten, sondern einer doch immer subjektiven Jury gibt, auch wenn diese betont, objektiv zu sein.
Zwar kam der Vorgänger der ersten Chefolympierin Kirsty Coventry, der smarte Thomas Bach, der sich schon als IOC-Vize und Siemens-Anwalt besonders stark für die Peking-Ausstattung und noch stärker gegen Rotweißrot (Turin) eingesetzt hatte, mit der Fecht-Planche von einer für ihn vergoldeten Klassiker-Branche – aber gerade er hat erst so richtig begonnen, Olympia nicht nur in einen Moloch zu verwandeln, sondern mit den Spielen im Zeichen der fünf (kontinentalen) Ringe auch die Exzreme Games zu inhalieren. Jetzt bin ich gespannt, was mit den „Enhanced Games“ passiert, also Doping-Spielen, die heuer in Las Vegas in Szene gehen sollen/dürfen, damit auchj die armern Schlucker was verdienen? Ichj fürchte, dass Freund Hadschieff als Rufer in der Schnee- und Eiswüste sogar noch unterschätzt, wie sehr unersättliche Geldgier den Sport auf den Kopf stellen kann. Auch wenn wir Ösis uns aktuell über nagelneue Zeitgeist-Medaillen freuen…..
