
All das aber war nur sekundär im Vergleich zum angsteinflößenden Sturz von Gisin, dessen Folgen bisher nur zum Teil bekannt und doch schwerwieggend sind. Michelle hat nämlich einen Halswirbelbruch erlitten, der noch heute operaativ behaandelt werden muss, Dagegen sind ja Knie. und Armverletzungebn aauch schwerer Art Kreuzband, Armbruch) so gut wie nichts. Ich erinnere mich nur mit Schaudern an den Sturz des Schweizers Betramelli in Val d´Isere, der den Topstar in den Rollstuhl beförderte…
Abgwesehen von medizinischen Befunden stellt sich mir die Grtechenfrage, ob das vom sonst so moralisierenden Eurosport übertragene Training unbedingt auch der Spomsoreneinblendungen -wegen durchgepeitscht werden musste, ehe bei Nummer 30 dann die Live-Sendung mit Krokodilstränen beendet wurde. Dass sich dann der Himmel lichtete, um das Training nach dem Helikopter-Transport der verletzten Gisin fortzusetzen, war ein weiterer, allerdings keineswegs lustiger Treppenwitz, sondern ein eher trauriger Beitrag, der den Skirennsport weiter ins schiefe Licht setzt bei all jenen, die ihm sowieso als Klimakiller ebenso schief anschauen….
Es ist, wie man anhhand der heurigen Saisonrennen konstatieren konnte, schkussendlich zwar oft oder meistens eine Frage des aggressiven Materials, das dann nicht mehr zu lenken ist, sondern auch manch (unverantwortkicher) Entscheidungen der Jury, auf die wieder das Fernsehen sebstredend Dreuck ausübt, wann immer etwas Licht ins Dunkel kommt, das Rennen oder Training mit Unterbrechungen live zu zeigen.
Kosten-Nutzenrechnungen sind ebenso Part of the Game wie schwere Stürze bei allzu hohen Gedschwindigkeiten wie jener auf der baumfrreien Abfahrt in St. Moritz. Aber mit diesen hohlen Worten eines Swiss-Cheftrainers wird sich Michelle Gisin kaum anfreunden oder trösten lassen können. Bin schon gespannt, woe es morgem bei der ersten Abfahrt im Engadin ausschaut, wenn wir auch schon Genaueres wissen, was Gisin alle abgekriegt hat und verkraften muss…