Statt selbst um den Titel mitspielen zu können, mssen sich nach dem 2:0-Derbysieg für Violett gegen Grünweiß in Hütteldorf die Wiener Traditionsklubs damit begnügen, am kommenden Sonntag damit begnügen, eventuell Königmacher im Titelkampf zu spielen. Zwar hat es der LASK unter Didi Kühbauer nach dem 2:1 gegegn die bulligen Salzburger in der eigenen Hand, besser. in den eigenen Beinen und in den eigenen Köpfen, die zwei Punkte vor T telverteidiger Sturm Graz (4:2 in Hartberg) üer die Ziellinie zu bringen, aber wie das heutige Derby gezeigt hat, scheint die Austria auswärts der schwierigere Gegner zu sein als die desolaten Rapidler, die in Graz von Sturm empfangen werden.
Auch das unterstreicht den Niedergang des Wiener Fußballs, der so lange so domonierte, solange vernünftigere, versiertere Funktionäre das Gesetz des Handelns bestrimmten, man denke nur an Joschi Walter, an Erik Geutner, an Sponsoren wie Hend-King Draxler oder den Sprit-Preisbremser Nouza, als alles noch wie geschmiert lief. Diese genannten und andere splendable Herren würden sich im Grabe umdrehen, was aus ihren Herzensklubs dank der politischen Abhängigkeiten geworeden oder besser den Bach runtergegangen ist. Die vielen Fehler da begangen oder aber fatale, kostenintensive Fehlentscheidungen, die da getroffen wurden, gehen auf keine Kuhhaut.
Auch davon und vom Dorf-Fußball, der nur was für Sozialromantiker oder Neidgenossen ist, hat der Erfolgstrainer Kühbauer profitiert. Wäre höchst sentimental,, wörde damit sich seit seiner Amts- und auch Machtübernahme in Linz der Kreis nach 61 Jahren schließen und der Jahrzehnte danach erfolglose, sogar bis in die unterste Ligen relegierte LASK nach dem Pokalsieg auch den Meistertitel gewinnt, also Sturm und Salzburg als dominante Double-Gewinner ablöst.
Ja, es wäre eine emotionen weckende, rührende Story rund um den einstigen Rapidler, der wie der offenbar besser vernetzte Sportdirektor Katzer von Mattersburg über die Admira zum Rekordmeister gestoßen war, mit dem er als kampfkräftiger Spielmacher den Titel 95/96 und ein Europacupfinale erreichte, um zwei Jahrzehnte später als weit erfolgreicherer Trainer als seine auch politisch puunzierteren Nachfolger bei den Rapid-Gottsöbersten in Ungnade zu fallen.
Man muss sich nur den Leistujngsnachweis von Didi Kühbauer anschauen und zum Vergeich jenen des hierzukande und auch abseits von Burnley und dänischen Amateuren unbekannten, des Deutschen noch immer nicht mächtigen Dänen Hoff-Thorup zu Gemüte zu führen, um zu fragen: Wozu in die Ferne schweifen, wenn das nierzulande Beste ist so nah?
Auch das ist einer der Gründe, um die mediale Objektivität zu verlassen, weil unsereins ehrlichen Herzens hofft, dass Don Didi sich über den Ruf des „Lebensretters“ und Überraschungsmannes hinaus als Meistermacher eines von ihm als Tabellen-Vorletzten in einem Blitztransfer übernommenen Abstiegskandidaten ein Denkmal setzt. Kein anderer hierzulande hätte es sich zumindest für mich so verdient wie die kleinste aller Trainergrößen…
