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WM-Overkill an Live is Life samt Werbung überrollt anderen Sport samt Klassikern

Werte Blog-Leser/Freunde, ich wage heute ein Thema anzuschneiden, das mich ausnahmsweise nicht als Schwurbler oder Verschwörer von Rechts stigmatisiert, weil´s ja von links keine geben kann. Es geht und dreht sich nur um das Runde, das ins Eck gedroschen werden will. Als alter und altgewordener Fußballfan, der zwar nicht  ei einem Klub, aber mit 15 und 16 schon in der Schulmannschaft bei den Älteren  gekickt hat, erlaube ich mir zu behaupten: Alles Fußball und daneben noch ein bisschen Formel 1, nicht zu  vergessen das vom Spitzensport weit  entfernte Lebenselixier Yoga im ORF-Sport+, kommt dem immer näher, was man neusprachlich anglizistisch einen Overkill nennt.

Verbrämt mit schlagzeilenträchtigen Titulierungen, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. So macht etwa das Fellner-Netzwerk, das keine TV-oder sonstige Rechte für und von der Fußball-WM besitzt, Werbung in eigener Sache mit dem „Schlachtruf“, der da lautet: Ihr WM-Sender, der nur pber den Livfe-Ticker verfügt, aber statt laufenden Bildern nur den zemlich großgoscherten Ösi-Hollönder Frsenkie Schinkels zeigt als allwissenden Sxperten aus erster Hand in den Mund. Und Kalajdzic sei Dank, dass wir nicht in den Flieger steigen mussten, sondern weiter davon träumen dürfen, dank Retter in letzter Minute womöglich das nächste Kapitel einer Märchenstory schreiben zu dürfen.

Ja, stimmt, weil dem Fuß- und mitgerissenen Fan-Volkes die nicht nur  mit dem ÖFB verbundenen Medien seit Wochen mit zunehmender Hysterie – Optismus hin, Euphorie her – das Märchen von einem WM-Geheimfavoriten samt den  überwuzzelten Arnies und Alabas vorgaukeln. Dabei spielt die FRangnick-Truppe seit geraumer Zeit und schon vor Baumgatners Verletzung unter dem Niveau, das man ihr nachsagt, das unterstreichen ja die knappen 1:0-Testspielsiege gegen Südkorea und Tunesien, jenen Teams, die inzhwischen auisgeschieden sind. Das ist der Spíegel der Realität, ehe wir schon das Wunder gegen  Spanien herbeireden.

Wie gesagt. Allzuviel von einem ist frei nach Volksmund ungesund. Und das hab´ ich mir gedacht, als ich heute früh beim Surfen im ORF-Sport+ eine Zusammenfassung von der LA-Diamonds-League gesehen hab. Am frühen Vormittag, wenn sich die Mehrheit möglicher Zuseher am Arbeitsplatz oder schon im Urlaub befindet statt sich die tollen Leistungen mit Weltjahrsbestzeiten nzuschauen. Statt uns frei Haus auch andere Sportklassiker zu zeigen, die es abseits von Fußball, Formel 1 und Moto-GP gibt, gab´s noch einmal Fußball drauf,  der eher mit Unterklasse denn Top-Fußball zu tun hatte, nämlich die obendrein täglich vom ORF beworbene Live-Übertragung der U19-EM-Quali der Frauen vor gähnend leeren Rängen in Wien. Das 2:0 gegen Isländerinnen ist keine Rechtfertigung.

Die Gefahr, dass der von einflussreichen Sponsoren forcierte Fußball jetzt den anderen heimischen Sport überrollt, ist nicht vion der and hu weisen, Gerade in Zeiten wie diesen, in denen allerorten der Sparstift angesetzt und der Gürtel enger geschnallt wird, bleibt für die meisten olympischen Disziplinen gerade so viel, dass es zum Leben zu wenig ist und nur das Sterben verhindert. Aber daran denken vom Sportminister abwärts die Politiker nicht, sie machen höchstens noch ordentliche Spesen mit WM-Reisen. Da stockt einem der Atem, nicht wahr, Herr Bundeskanzler, der sie auf der Märchenwelle bis Dallas geschwommen sind.   

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