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Na Servus als untertänigster Dank an die Promis, die zu meiner Weihnachtsfeier kamen

Eigentlich hätte ich als kritischer Geist etwas über oder gegen die Jahresgala-Sendung „Sport und Talk im Hangar“ im Servus-TV schreiben müssen, das langsam,  aber sicher statt interessanten Diskussionen zu einer – steht einem Privatsender zwar zu, ist aber nicht sehr repräsentativ – bulligen Selbstbeweihräucherung verkommen ist. Lindsey hier, perfekt gestylte Vonn da, daneben ihr neuer Bullen-Spezialtrainer Aksel Lund Svindal, von dem ein Insert besagte, dass er die älteste Weltcupsiegerin aller Zeiten erst seit Oktober 2025 betreut –  seit sie den Wunsch hatte, als einfache Olympiasiegerin vom Doppelolympiasieger aus Norwegen auf Olympia in Cortina, wo sie ihr erstes Weltcup-Podest als Nachfolgerin von Renate Götschl als Tofana-Speed-Queen in spe erreicht und dann auch Rennen um Rennen gewonnen hatte, speziell vorzubereiten.

Wenn´s nach dem „energyschen“ Eigenlob des Moderatoren-Trios im Servus-TV geht, dann kann ja wohl niemand anderer als die mit 5,5 kg im Sommer zugelegter Muskelmasse und damit stärkste Lindsey aller Zeiten auch die älteste aller Ski-Olympionikinnen werden, oder … ? Die musikalische Begleitung mit dem attraktiven Sängerinnen-Duo, zuetzt aus welchen Gründen immer vermisst, haute nicht nur für das Comeback-Kid Vonn auf die Pauke. Ein Tusch  auf das, was war und erst recht auf das, was demnächst noch alles kommen soll auf Pisten, Schanzen und Loipen, in  Formel 1, MotoGP und anderen lebensgefährlichen Herausforderungen, die uns das Dosen-Imperium serv(us)ierte…

Wenn sich der Sender eines Milliarden-Konzerns auf die  Schulter klopft, dann erlaube ich mir in eigener privater Sache stolz zu sein, welch „gemischtes Publikum“ mir trotz aller Grippe/Covid-Welle  und auch konkurrierender Feste, OP’s (Lizz Görgl), Auto-Unfälle (Podoprigora) oder Auslandsreisen (Szarzynski)  zu meiner traditionellen, heuer vorverlegten Weihnachtsfeier im Vienna Marriott die Ehre gab. Fußball-Legenden wie Toni „mei schena Bua“ Polster, dem der ÖFB so übel mitspielte wie der Tennisverband seinem Profi-Pionier Hans Kary (mit Freundin Susi und Anhang, darunter Sohn des verstorbenen Daviscuppers und Bratpfannen-Spielers Georg „Schurl“ Pazderka).

Wie der noch rekonvaleszente Triple-Kunstlauf-Weltmeister und Vierfach-Europameister Emmerich Danzer mit Marianne, oder sein Eistanz-Kollege, der Olympiafünfte und Universiade-Sieger Christoff Beck. Wie Volleyball-Zampano Peter Kleinmann, Schwimmdoktor Volker Deckardt (Olynpia Tokio 1964) mit Basketballfreund Karl Richter im Schlepp. Wie Hockey-Altrekordler und Bezirksrichter Peter Proksch (Hallen-EM-Gold 2010) samt besserer Apothekerhälfte Karin (134 Teamspiele) mit ihren beiden erst gleichen morgens von der U21-WM in Santiago de Chile heimgekehrten Hockey-Töchtern (2 Siege, aber auch 4 Niederlagen). Oder Eishockey-Nimmersatt Herbert Haiszan, immer  noch am Puck als Jugendtrainer am Heumarkt.

Wie den inzwischen 93-jährigen, immer noch rüstigen Ex-Agip-Doktor/Direktor und Lauda-Förderer Hubertus (von) Tupay. Wie Opernballerina Tamara Brandl mit ihrem Mann Martin, dem Kulturmanager, und Schloss-Orth-ORF-Star i. R. Andrea Lamatsch mit Familie, die Simpl- und Kai-Komödien-Salondame Edith Leyrer, die emeritierten ORF-Kolleg: Innen Rosemarie „Cilli“ Turek (drei Jahrzehnte Chefsekretärin TV-Sport), Peter Baumann  (Regisseur, Filmgestalter), Heribert Trenker (Ex-Basketball-Manager, heimlicher ORF-Grafik-Chef) und -Lamatsch-Gespons Lielacher (ORF Radio) . Wie meinem von einem Schicksalsschlag geprügelten, zu spät als einem meiner Nachfolger berufenen und viel zu früh entsorgten „Presse“-Schüler Wolfgang Wiederstein. Wie Viera Toporek, Serienmeisterin im Gehen, zu Deutsch Hüftwackeln, die ihre Tochter  mitbrachte, die „Schotten“-Freundin meiner eigenen. Und unsere alte indische Wienerin oder wienerische Inderin Kamini Gupta vom AMS mit bärtigem Sohnemann und Freund Harald, Weil´s bei dieser Feier mit Christbaum sozusagen keine (Aus) Grenzen gibt…

Natürlich wie immer dabei Meinhard Rüdenauer vulgo Herr von Rüdenau, Ex-Kulturredakteur der „Krone“, aber vor allem Komponist von Fanfaren und klassischer Musik, ehrfürchtig tituliert Generalmusikdirektor vom pensionierten US-Botschaftsgärtner Gerhard Moser. Natürlich wie immer auch Erich Graf, bürgerlicher „Conte“, Frauenheld und langjähriger Wegbegleiter des Skiprinzen Hubertus (von) Hohenlohe, der schon Richtung Cortina abgerauscht war. Nicht zu vergessen meinen Top-Anwalt Doktor Gernot Breitmeyer mit seiner ebenfalls anwaltlichen Frau Bettina und den wie bei seinem Richter- und AHTC-Freund Proksch schon in Hockey.Nachwuchs-Nationakteam spielenden Kindern, im diesem Falle Söhnen. Und natürlich mein Taufkind Annegret Frank-Krawautz  mit Hockey-Arminen-U16-Sohn und Mini-Töchterl Emma, mein Juristen-Sohn Severin (34), meine schulisch und universitär mich locker übertreffende Tochter Mariella (18) mit Freund und aktuellem Bundesheer-Diener Florian.

Last but not least meine unvergleichliche, unersetzliche, (eigentlich doppelt) magistrale beste aller Ehefrauen Judit, die aus Ungarn stanmt, aber ohne ungarischen Akzent sich nicht nur um den vorweihnachtlichen Abend (und Geschenke) kümmerte, sondern sich auch in der leidigen Causa meines schlimmsten Betrügers statt für besten Freund gehaltenen Dr. Skender Fani  bis an die eigenen Grenzen strapaziert wird. Eine never ending Story, mit der ich mich demnächst in anderer, weniger schöner Sache auseinandersetzen muss. Was die Weihnachtsfeier in der Cascade Bar im Marriott betrifft, kann ich mich nur untertänigst dafür bedanken, dass man mich als Fossil unter Sport- und auch Kulturmenschen nicht vergessen hat. Alle Jahre wieder…..   

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