Metzger.Live

Zverev: Grand-Slam-Siegpremiere gegen Cobolli, Selbstzweifel, Loser-Stempel und Diabetes

 

Er hat´s geschafft. Endlich. Das Ziel ist erreicht. Alexander Zverev, Hamburger mit russischen Wurzeln, gewann mit seinem ersten Grand-Slam-Triumph auch als erster Deutscher die French Open, den Sandplatzklassiker schlechthin, was von Wilhelm Bungert bis Boris Becker den bestzen deutschen Tennisspielern vordem versagt geblieben war. Dabei schien es schon, als würde ohn auf der Zielgeraden die Vergangenheit wieder einholen, als er drei Grand-Slam-Endspiel verloren hatte, darunter ejnes anno 2020 gegen Dominic Thiem, als er schon zweik Sötze und im Tiebreak des 5. Satzes mit 5:3 geführt hatte. Diesmal aber kehrte der gereifte Zverev, 29, aber schon ein Jahrzehnt als verhinderter Major-Sieger und verpasste Nummer 1 oft von deutschen Medien und Fans abgestempelt, den kommenden Champion. Im gleichen Moment, als das Pendel vermentlich zugunsten des über sich hinauswachsenden Italieners Flavio Cobolli auszuschlagen schien, brach er den Widerstand des lange unbeugsamen, aber dann ausgelaugten Azzurro mit uwei Breaks – 6::1, 4:6, 6:4, 6:7, 6:1 nach einem mehr als vierstündigen Drama voller Wendungen.

„Du hast es mehr verdient sals jeder andere“, streute ihm Cobolli, der Zverev übrigens vor einem ghutem Monat in München als Titelverteidiger entthront hatte, schöne Rosen ohgne Dornen, um hinzuzufügen, „aber nächstes Mal gewinn´ wieder ich!“ In  aller Freundschaft untereinander, die Cobolli eigens betonte. Auch deshalb, um viele Vorurteile gegenüber Zverev, an dem sich deutsche Geister schieden, zu widerlegen. Am Tag, als er rücklings in den Sand gesunken war, an diesem für ihn so schicksalhaften Tag übte sich der daheim ziemlich russische Hamburger in einer Demut,  die ihn so sympathisch swie selten zuvor machte. Man mag pber den 1,98m großen Zverev denken, wie man will, man muss aber auch anerkennen, dass sein ersehnter erster Grand-Slam-Triumph wie alle anderen Tenniserfolge auch verbunden waren und sind, dass er in einem Zweifrontenkampf auch seine angeborene Zuckerkrankheit in den Griff bekommen hat. Eine physisch wie psychisch enorme Anstrengung, die ihm oft genug über den Kopf gewachsen war, ihn mental in en gen Duellen hat schrumpfen lassen. Wie in den drei Endspielen davor.

Und wenn schon  davon die Rede ist, so sei  anhgefügt, dass Zveffev heute ebendort die Endstation seiner Tennis-Sehnsucht erreicht hst, wo er sich vor drei Jahren im Semifinale eine so schwere Fußverletzhung zugezogen hatte, dass er im Rollstuhl den Center Court verlassen musste. Jetzut hat er das hart erkämpfte Comeback trotz einiger Rückschläge mit der Trophäe der vier Musketiere gekrönt in einem Endspiel, indem er als großer Sieger eines nach dem ersten Satz jjnerwarteten Dramas das Verlierer-Image ein für allemal abschüttelte. Dazu muss man Sascha, wie immer man zu ihm steht und wser immer von Sinner über Alcaraz und Djokovic gar nicht dabei oder aber vorzeitig auisgeschieden war, herzlichst gratulieren. <  

 

Die mobile Version verlassen