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54 Jahre nach Ashe fordert ein Farbiger einen Weißen im US-Open-Finale

Auch wenn die Gralshüter des Genderns wie gerne auf den Williams-Sisters-Act und Nachfolgerin Coco Gauff als Grand-Slam-Siegerinnen verweisen, nicht zu vergessen die zweimalige Finalistin Jasmin Paolini aus Italien, die als aktuell eher schwächelndes Multikulti-Talent polnische und afrikanische Wurzeln hat – Tennisdamen und Herrentennis stecken in total unterschiedlichen Schuhen. Während die dunkelhäutigen Frauen schon in den 50er-Jahren mit Althea Gibson eine Grand-Slam-Ikone bejubelten, dauerte es bei den Herren eineinhalb Dekaden länger, ehe mit dem späteren Wimbledon-Sieger Arthur Ashe ein Farbiger bis ins (dann verlorene) Endspiel der US-Open vordrang. Eine damals historische Leistung eines Schwarzen im fast ausschließlich weißen Tennis.

Man merke sich dieses Jahr 1972, das mit dem olympischen Schranz-Ausschluss von Sapporo samt bombastischem Wien-Empfang ein sportlich negatives wie medial gehyptes Highlight brachte. Und die Geburt des Nach-Nachfolgers Maier, der als Herminator in die Geschichte des anderen weißen Sports eingehen sollte. Vom Ashe-Finale bis Sonntag, wenn Ben Shelton als fast weißer Farbiger auf den russischen Hamburger Zverev trifft, sind nicht weniger als 54 Jahre vergangen, ohne dass ein schwarzer Tennistar das Finale der US-Open erreicht hat. Mehr als ein halbesvJahrhundert, in dem hingegen ekne schwarze Frauenwelle überachwappte. Zufallsgenerator? Mitnichten! Vielmehr dokumentiert über alle politisch punzierte, sportlich unvereinbare Gleichstellung von Frau und Mann in nackten Zahlen, Daten und Fakten, dass es um Lichtjahre schwerer ist, ein Herren-Grand-Slam-Finale zu erreichen als ein Damen-Endspiel zu gewinnen. Es sei denn, auch die Tennisdamen spielen zumindest ab dem Grand-Slam-Viertelfinale im Best-of-Five-Modus wie die Männer, was ja derzeit ventiliert und von den weltbesten Damen a la Sabalenka und Co auch begrüßt wird. Nicht aber von den Gralshütern der Genderitis wie Moral. Darauf kann skch jeder seinen Reim machen… 

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