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Tag des Sports und Sportlerwahl-Gala würden neue Impulse nicht schaden

Da ja alles Fußball, Alaba und der Ein.- und Abstieg zu Udinese Calcio war, ging der heutige Tag des Sports mehr oder weniger unter, der nach den Ausflügen zum Happel-Stadion, wo ja morgen Kosovo und Foda empfangen werden, wieder am Heldeplatz stattfindet. Die Idee, vor einem Vierteljahrhundert geboren und im Gegensatz zu vielen anderen Luftballon-Projekten auch umgesetzt, hatte und hat ja keine schlechten Eltern wie aktuell die Olympia-, WM-Dritte und Mehrfach-Europameisterin im Schwimmen, Mirna Jukic, mit dem Volleyball-Nationalspieler Berger verheiratete zweifache Mama. Und durchs Programm auf der Böhne führt unter anderen auch Veronika Kratochwill, ehemals talentierte Wasserspringerin.   

Jukic weiß  natürlich, worauf´s ankommt im Sport als ehemalige Topathletin, die als eingebürgerte Kroatin fast zehn Jahre lang in Erfolgen gebadet hat. Schade nur, dass just ihre Domäne, das Schwimmen also, Wasserspringen inbegriffen, am Heldenplatz zwangsweise am Trockenen sitzt, ganz abgesehen davon, dass es an geeigneten Hallenbädern, dem Verband aber auch an einer Kreatitvität mangelt, mit der sich Medien wie Sponsoren anlocken ließen. Das aber steht auf einem anderen Blatt, das man allerdings durchaus aufschlagen könnte.

Gerade deshalb, weil dieser Tag des Sports am Heldenplatz begangen wird, so müssen wir ehrlich genug sein, um zu gestehen, dass wir hierzulande an Schwindsucht leiden, was Sporthelden betrifft, weiblich wie männlich – mit Ausnahmen, die die Regel bestätigen, darunter Radprofi Felix Gall, der nach Podestplätzen in Giro d´Italia und Vuelta a Espana wie Sieg in Burgos-Tour beim WM-Rennen fern der  Heimat in Montreal beweisen will, dass er eim echter Held ist. Auch andere, etwa der kaum beachtete Bogenschütze Nico Wiener, Sieger des Weltcupfinales, können weder sich noch ihren Sport vor Ort propagieren, weil er bei der Field-WM in den USA den nächsten Volltreffer ins Visier genommen hat.

Das wirft zumindest für mich die Frage auf, ob zum einen nicht nur der Termin wsirklich passt, zum anderen aber auch, ob man nicht zwei Taage de Sports machen sollte – einen nach dem Winter und einen abseits von Wien zu einem späteren  Herbst-Termin, bevor die Wintersaisoin durchstartet. Und Ähnliches gilt meoisner bescheidenen Meinung nach auch für die Wahl der Sportler/innen des Jahres, bei der schon am 1. Oktober die Stimmen von den Journalisten abgegeben werden müssen, also drei Monate vor Jahresende, in denen noch einiges passieren kann oder könnte.

Ski- und Wintersportler hin oder her, die im Weltcupzirkus tanzen – wenn es andere Länder schaffen, zu Silvester oder danach ihre Topsportler zu küren, so sollte man das bei uns wenigstens überdenken. Es geht schließlich darum, ein ganzes Jahr und  nicht nur drei Viertel davon Revue passieren zu lassen. Vielleicht göb´s dann auch ein paar Heros mehr, die abzufeiern wären…

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