Was interessiert schon (Sport) Politiker, wenn das Internationale Olympische Comite und der Internationale Sportgerichtshof (Cas) beschlossen haben,die Russen wieder zu Großereignissen zuzulassen? So gut wie gar nicht, weil man sich seine eigenen Regeln und Gestze macht! Unter dem unausgesprochenen Prätext, sich vor den Bösen hüten zu müssen, die Putin, Lukaschenko und Co heißen, kommt vor allem für NATO-Länder und solche, die ihnen nahestehen, natürlich nicht in Frage, dass man gegen solch Angriffskrieger antritt, da kennt man keinen Pardon, da bildet man eine geschlossene Einheit der Ablehnung. Motto: Lieber trennen statt zu einen, was SPORTLICH zusammengehört.
Kaum hieß es, die Russen würden nicht nur bei FIS-Weltmeisterschaften wieder dabei sein, sondern vor allem als ehemalige Weltmeister bei der Eishockey-WM in Deutschland, drohten die Finnen, die Kanadier und alle, die im gleichen politischen Boot sitzen, mit Boykott der Titelkämpfe als eine Variante, wie man der Rückkehr der Russen einen Riegel vorschiebt. Die subtilere Form ist auf dem Mist der Politik(er:Innen) gewachsen, die eine ganz simple undiplomatische Lösung gefunden haben. Und die wäre, bitte vielmals? Wir geben diesen kriegerischen Russen welcher Art immer einfach keine Einreise-Visa, da können sie sich noch so auf den Kopf stellen. So einfach geht das. Aus. Basta. Ätsch!
Andersrum gesagt: Was das IOC und CAS entschieden haben, könnt´s ihr Russen euch auf den Hut stecken! Und haut´s Euch über die Häuser, mit solchen Leuten wollen wir nix zu tun haben. Hauptsache, wir stehen da auf der Seite der/des Guten gegen diese Teufel in Menschengestalt, nicht wahr. Wie aber schaut´s mit anderen (Sport) Ländern aus, die ebenfalls Kriege führen, die noch viel schlimmer, hässlicher und letaler sind als jener der Russen mit der ehemals verbündeten Ukraine? Welche höhere Instanz, bitte vielmals, zieht einen Trennstrich zwischen gerechten und verdammten Kriegen? Eine Gretchenfrage, die der Antwort harrt.
Mir wären, ehrlich gesagt, globale Institutionen wie das IOC und der Sportgerichtshof lieber, die auf die völkerverbindende Kraft des Sports setzen statt auf Sanktionen, die mit Heuchelei verbunden sind. Es wäre wohl weit sinnvoller und friedenstiftender, die politische Rivalität in atemberaubenden Wettkämpfen auszuleben statt in einem wahrhaft sündig-teuren militärischen Wettlauf, der mit Milliarden auch Abertausende an Menschenkeben kostet. Mit den bösen Russen wird von den gütigen Politfeinden auch die Vernunft ausgegrenzt…
