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OLYMPISCHE WINTERSPIELE 2026 KURZ (IN GOLD UND WIND) GEFASST

Man müsste eigentlich sagen: Wie Phönix aus der Asche, was aber bei winterlicher Kälte nur heißen kann: Alles Schnee von gestern, weil uns endlich der Wind, dieses himmlische Kind, geschmeichelt und gestreichelt hat. Vielleicht wären wir auch ohne sein immer heftiger einsetzendes Zutun bei der Premiere des Super-Team-Bewerbes so beflügelt worden, dass wir gewonnen hätten, aber auch ein Abbruchsieg nach der Absage des dritten Durchgangs ist Goldes wert für die mit den Ausnahmen Jan Hörl und Juniorenweltmeister Stephan Embacher ziemlich gerupften rotweißroten Adler, die ihre letzte Chance zur ersten und gleich goldenen Medaille nützten. Man muss den Olympiern danken, dass sie so viele neue Bewerbe geschaffen haben, deren Lücken darauf gewartet haben, gefüllt zu werden. Und wenn nicht anders, dann mit Wind, den wir der Konkurrenz aus den Segeln genommen haben.

Nichtsdestotrotz gilt mit großen Abstrichen Ähnliches wie bei den Alpinen, weil auch die Herren Stecher, Widhölzl und Liegl zu fragen sind, warum sich die eklatante Dominanz des Vorjahres im  anfangs noch guten Olympiawinter in eine Unzahl unerwarteter Tiefflüge verwandelt hat. Das ewige Theater um Anzüge bis hin hzu der bildhaft aufgefetteten Penis-Klebe-Story allein kann´s ja kaum gewesen sein, dass die Höhenflüge immer seltener wurden, sogar schon ein olympisches Debakel wie in Salt Lake City 2002 oder davor in Sarajevo 1984 (noch kein  Teambewerb) drobte, ehe es heute zur glorreichen, aber umso überraschenderen Peripetie wie nbei einem Bühnendrama kam. Wie 2006 in Turin, als Thomas Morgenstern und Andreas Kofler (0,1 Punkte zurück) den Doppelflop in einem grandiosen Doppelsieg verwandelten  der übrigens damals dem  Cheftrainer Pointner den Kopf rettete. Vielleicht soll diese Erinnerung auch so etwas wie ein wertvoller ingerzeig für Ex-Doppelweltmeister Johannes Lamparter und Co. sein, das Felix-Gottwald-Happy-Einzelgold-End aufleben zu lassen in der Nordischen Kombination, dem ansruchsvollsten   Mehrkampf des Wintersports, in dem  Explosivität und Ausdauer auf einen Nenner gebracht werden müssen. Der goldene Schnitt halt, den man dazu braucht. Wäre schön, würde der Goldpreis bei und für unsere ÖOC-Sportler auch in  klassischen Diszplinen weiter steigen… 

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