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OLYMPISCHE WINTERSPIELE 2026 KURZ GEFASST

Wenn man, wie im Blog angedeutet, zu wenig tolle Artisten uter den Freestylern auf zwei Brettln besitzt, dann ist sich selbst die Skination Österreich nicht zu schade, um sich ein Talent einzuverleiben – nein, nein, kein schon älteres Emigrantenenkerl wie Avita Carroll (7.) aus den USA, die über Buckelpisten wedelt, sondern wie vor einigen Jahren einen damals 15- oder 16-jährigen Buben namens Matej Svancer aus der Tschechei. Inzwischen hat der Zuwanderer nicht nur Deutsch und ein paar andere Sprachen gelernt, sondern auch längst im Skigymnasium in Saalfelden maturiert, ganz so wie einst viele junge Tschechen, als Böhmen noch bei Österreich war. Der ÖSV hat heute abend im Schneetreiben von Livigno den Return of Investment kassiert in Form einer Bronzemedaille, die  sich der inzwischen 21-jährige Ski-Bulle mit fabelhaften Salti in luftiger Höhe mit bombensicherer Landung im Duell mit älteren, etablierteren Artisten auch mehr als verdient hat. Angesichts seiner Jugend und der steten Weiterentwicklung ist der Sprung nach ganz oben realistisch. Und damit der „Einkauf“ eines Talents aus einem Doch-nicht-wirklich-Skiland ein Glücksgriff gewesen, der in die ÖSV-Geschichte eingeht als erste Herren-Medaille in Skizirkus der Akrobaten.

Norweger als des Doppel-Silberlings Johannes Lamparter Los

Immer wieder diese Norweger, die unsereins nicht immer, aber sehr oft im Weg stehen – ganz besinders im nordischen Bereich. Wäre da nicht dieser Riiber gewesen, in dessen Abwesenheit unser Trumpf Johannes Lamparter einmal Doppelweltmeister war, er hätte – lassen wir das, weil der Überdrüber-Riiber interessanter Weise just vor Olympia wie die Biathlon-Boe-Brüder und die schon einmal gesperrte Johaug, eine Mutter Courage, nicht mehr dabei ist. Aber kaum ist dieser shcier unschkagbare Gigant weg, da kommt der nöchste Elch in Gestalt eines der beiden Oftebro-Brüder daher, um als eine Spur schnellerer Loipenhirsch unseren Jo von der güldenen Futterkrippe zu verdrängen. Aber nach zweinal Silber guibtßs morgen ja noch eine reelle Chance zur Revanche, um sich selbst zu bestätigen und zu verhindern, ein Ewiger Zweiter zu werden.

Morgen ist der letzte Olympiatag für die Alpinen, in diesem Fall für die Slalomdamen, in denen das Motto heißt: Alles und alles gegen Shiffrin, die bisher ja auf den Peking-Spuren ihrer selbst wandelt, nämlch sieg- und mdaillenlos zu sein, samit also uhter Druck, ihrem Ruf als erfolgreichste Skiläuferin aller Zeiten endlich mit dem dritten Olympiagold ihrer Karriere gerecht zu werden. Nicht so einfach, weil die Piste im Schlussteil der Tofana so leicht ist, dass es leichter ist, ein Rennen zu verlieren als eines mit der absolut höheren Klasse zu gewinnen. Daraus ergibt sich auch die große Chance für die Shiffrin-Konkurrenz, zu der auch Rotweißrot nicht nur mit der heuer endlich wieder aufs Treppchen gestiegenen, sehr konstanten Kathi Truppe gehört, sondern auch mit Kathi Huber, die das Selbstbewusstsein einer Olympiasiegerin (Team-Kombi mit Speedy Rädler) in die Waagschale werfen kann. Lassen wir uns überraschen, ob uns die Slalomdamen oder sogar das Biathlon-Damen-StaffelQuartett mit einem Schuss Glück überraschen. Träumen ist ja nicht verboten.

Nach ihrem besten Kurzprogramm seit lange und mehr als 60 Punkten hat sich die mittlerweile in den USA stationierte, aus der Ukraine importierte Olga Mikutina auf Platz 14 gerettet besser als bei der EM – und daef vom ersten Dutzend er gar Top 10 Träume, wenn auch die Kür gelingt. WM-Achte war sie ja schon einmal…

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