Auch wenn es Staus gegeben hat wie am Sonntag in Wien zum Beispiel, so wäre es absolut falsch gewesen, die Läueri: Innen so zu beflegeln wie die Klimaschützerinnen rund um die keinen Cent werte Frau Schilling, die jetzt in Brüssel gegen eine abenteurliche Gage im Europa-Parlament sitzt, wenn sie nicht gerade daheim TV-Auftritte hat, ob bezahlt oder gratis. Bei diesen Stau-Auslösern aber sind es keine der üblichen Marathoner und Co, die Startgeld bezahlen, damit sie sich einen televisionären Traum erefüllen, sondern von Sportler: Innenen bis zu bis zu Spaziergänger: Innen solche eilnehmer: Innen, die mit jedem Meter in Laufschuhen, am Stock oder sogar im Rollstuhl mglichst viel Geld für die Rückenmarkforschung sammeln..
Eine fantastische Idee, die noch vom verstorbenen Godfather Didi Mateschitz stammte und mit seiner Sohnesmutter Anita Gerharter als Branchenchefin umgesetzt wurde. Eine tolle Sache, deren Hintergrund und Initative die Tragödie des Bruders Kaus wie Sohnes vom mehrfachen Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner war, kurzum gesagt: Kampf für Verlerletzungsopfer – und gegen die damals seit Jahren stagnierende, finanziell schwachbrüstige Forschung gegen Querschnittslähmung, die viele auch unter der Rubrik schubladisierten, die hieß: Warst net aufig´stiegen, warst ah net obig´fallen. Das und die Lähmung wollten Mateschitz und der vom Familienpfern betroffene Kinigadner („Warum nicht ich?)bekämpfen und damit auch etwas für den Fort-Schritt im wahrsten Sinn des Wortes tun.
Im Rückblick darauf impomieren die Laufkilometerzahlen, die die weltweit mehr als 346.000 Kämpfer für die Forschung gegen Rückenmarkverletzte am 10. Mai 2026 sammelten, weniger imponierend hingegen finde ich die weltweit lukrierten 9,2 Millionen Euro (mit oder ohne OK-Kosten?). Für mich als langjährigen Tumorpatienten, der weiß, was das alles kostet, im Gegensatz zum kaum oder eher Schlagzeilen-desinformiertem Fußvolk, nicht mehr als ein den berühmten Tropfen auf den heißen Stein.

Ich persönlich hätte erwartet oder würde erwarten, dass ein vom Jahr zu Jahr reicherer Multimilliardär – wie mitunter in den USA – das Börserl öffnet, um eine halbe oder womöglich ganze Milliarde von seinen fünf, sechs oder wer weiß wie viel außer Thai-Mehrheitsbesitzern, 51 %, und das Forbes-Magazine, das sein Privatvermögen taxierte) , in die vom Vater initiierte weltweite Organisation steckt, die wiederum noch mehr hoffen dürfte, dass die medizinische Forschung richtig Gas geben kann, damit die Bewegungslosen wieder auf die Beine kommen.
Damit würde der Mateschitz-Sohnemann mit einem Schlag viel populärer werden wenn nicht ein Denkmal setzen, als mit den steten, gezielt gewählten Auftritten in der Adabei-Bussi-Bussi-Society und Snobiety mit seinem auch nicht gerade Bettelarm-Herzblatt Victoria Swarovski der Fall ist. Das ist mein Fazit aus der fantastischen Idee, die aus der Familientragödie meines alten Freundes Heinz Kinigadner geworden ist. Zahlen da, Zahlen dort, sind nicht das Gleiche. Man kann auch sagen: der Berg kreißte zwar, aber gemessen an den 346.000 weltweiten Teilnehmern sprang dabei eher nur eine Millionen-Maus heraus.
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