TENNIS. Auch wenn sie mich jetzt als ab Beckmesser und Negativisten abkanzeln, so tut mir Frau Anastassija Potapova zwar einerseits leid, dsass sie dsas Tennis-Beauties-Duell mit der Immer-noch-Russin Anna Kalinskaja (richtig/das ist die, der man einst eine Liebelei mit Sinner angedichtet hat) in einem hochdramatischen Champions-Tiebreak des 3. Satzes trotz 4:1-Führung in der finalen Entscheidung doch noch verloren hat. Andererseits bin ich insofern erleichtert, dass damit zumindest vorübergehend Schluss ist mit dem völlig überzogenen Pseudo-Patriotismus um eine wie auch immer eingebürgerte Russin, die außer Danke- oder Bitteschön kein Wort Deiusch spricht, in Bratislava und Dubai ihre Wohnsitze Hat und in einem Interview auf Englisch sogar betont hat, „dass es purer Zufall war, dass es der österreichische Pass geworden ist!“
Immerhin ein Schuss Ehrlichkeit in die auch und vor allem vom heimischen Tennisverband protegierte Heuchelei, eine zweifellos talentierte und in Moskau ausgebildete Russin als Top-Neo-Österreicherin zu verkaufen. Ein absoluter Treppenwitz, der aber offenbar im Zeitalter der Globalisierung mit Handkuss gekauft wird. Schade hingegen um die beiden echten Österreicher im Herrendoppel, also Erler-Miedler, die in der 3. Runde gegen das topgesetzte Duo Zeballos-Granollers wegen einer Verletzung des Tirolers bei 4:6, 1:1 hatten aufgeben müssen. Und Gratulation an den Antonitsch-Neffen Neil Oberleitner, der mit dem Tschechen Nouza die favorisierten Tschechen Rikl-Pavlasek eliminierte, um ins Viertelfinale einzuziehen, das der Onkel in Grand Slams nie geschafft hat.
LEICHTATHLETIK. Nachtrag: Wenn man sich die Resultate samt der dabei erzielten Zeiten oder Weiten heimischer Top-Athleten in internationalen Bewerben anschaut, kann man über die mitunter euphorisch-positive Berichterstattung nur wundern. Wie schlecht auch immer die Bedingungen beim Werfer-Meeting in Putj gewesen sein mögen, so ändert das nichts daran, dass Lukas Weißhaidinger dden Diskus keine 60m weit warf, aber fast sechs Meter hinter seinem slowenischen Rivalen Kristian Ceh, dem Weltmeuster und regelmäßigen 70m-Werfer geblieben ist. Und wenn ein neuer Streckenrekord von Marathon-Rekordfrau Ursula Mayer beim Frauenlauf über 10km bejubelt wird, so sei trotzdem darauf hingewiesen, dass die Weltklasse ein ganz schönes Stück schneller läuft als die karenzierte Ex-Lehrerin und Ex-Kickerin, die beim WM-,Marathon 2025 den 33. Platz belegt hatte….
Und auch die Zeiten, die Karin Strametz (100m Hürden/13,22) und der nach Verletzungen reknvaleszente Raphael Pallitsch (1500m knpp unter 3:4o-Minuten) gelaufen sind, regen eher zum Nachdenken an, ganz zu schweigen von Sprinterin Lindner über 100m oder die Mehrkämpferin Schuler, die Götzis nicht über Platz 21 hinauskam. Post festum sei auch betont, dass ein 6. Platz des Dreispringers Kingsley in Kosice samt Einladung zur Diamond League einerseits aller Ehren wert ist, dass er zum anddefrfen aber Kmit 16,48 fast zwei Meter hinter dem Weltrekord hersprang und damit kaum einen Meter weiter als Altrekordler Kotratschek vor 90 Jahren in der Zwischenkriegszeit. Von den Schwimmern braucht man nicht zu reden, die um internationale Meetings in der jüngsten Vergangenheit einen Bogen machten, weil sie diese Woche in Wien bei den Staatsmeisterschaften noch um diverse Limits kämpfen frei nach dem Leitsatz: In der Provinz bin ich der Märchenprinz/Prinzessin auf der rotweißroten Suppe.
FUSSBALL. WM-Generalprobe, Hapöel-Stadion, 35.000 Zuschauer. Österreich gewann den letzten Test vor dem Abflug nach Kalifornien trotz einer Stunde in Unterzahl (Rot für den als linken Verteidiger eingesetzten Conny Laimer mit Handspiel als letzter Mann) gegen die vor der Pause weit besseren Tunesier durch ein Sabitzer-Tor (63) mit 1:0. Vor der Halbzeit hatten die zu statischen Österreicher mehr Glück als Verstand, da die Nordafrikaner mit drei, so gut wie unhaltbaren Aluminium-treffern vom Schusspech verfolgt wurden. Nach dem Wechsel kam durch den Tausch des total ineffizienten, darum wertlosen „Arnie“ Arnautovic gegen Kalajdzic mehr Tempo ins Spiel. Ich werde mich morgen damit beschäftigen.
Comeback-Trainer. Adi Hütter, alter und nach längerer Unterbrechung neuer Coach von Eintracht Frankfurt, setzt sich und Mannschaft mit der Cchampions League-Qualifikstion hohe Ziele.
