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Baumi-Katzenjammer, Arnie-Doku, Duplantis-Rekord unter Motto: Gib dem Affen Zucker

Ob sie Ob man das fortsxchrittlich goutiert  oder konservativ ablehnt, inzwischen zählt es zum fast täglichen (Desinfo)-Faktum, dass der Sport verballhornt und immer öfter als Mittel zum Zweck missbraucht wird, der schlicht und einfach Mammon heißt. Lassen wir einmal das Verletzungsdrama zur Seite, das Christoph Baumgartner um die WM-Teilnahme gebracht hat, so sei gesagt, dass es sich trotz allem Katzenjammer beim Leipzig-Legionär um einen sehr schnellen Klassestürmer handelt, bei allem Respekt aber nicht um einen Haaland, Ronaldo oder gar Messi, obschon die beiden Evergreens über oder an die 40 Lenze alt sind.

Der alte Staberl, der die Kronen-Zeitung einst mit seinen kritischen bis nissigen Kolumnen zum Platzhirschen gemacht hatte, hätte sich die Finger wundgeschrieben angesichts dessen, was da an versteckter bis unverschömt offener Werbung dem Seher, Hörer, Leser so vorgesetzt wird wie dem Hund ein Knochen mit Fleischresten. Was hab´ ich heute gesehen in Pulse4-TV? Den sonst eher Film- und Bussi-Bussi-Society-affinen Kollegen Kratki (mit i und nicht y, dem nicht mehr Halbe-Mille-ORFler) , der sich im sündtgeuren WM-Quartier der ÖFB-Kicker suhlte, um uns zu zeigen, wie nobel und luxuriös da in Doppelzimmern gewohnt,  im Pool geschwommen, im riesigen Fitness-Room trainiert wird. Dass dieses ehemalige Ronald-Reagan-Dorado der Herren Ralf Rangnick und Josef Pröll mehr als drei Flugstunden plus zwei Zeitzonen zu den wichtigsten zwei Matches (Dallas, Kansas) entfernt ist, wird mit keinem Wort erwähnt, hingegen die tolle Ö-Werbung durch die Besitzer, die sich als Klaus-Heidegger-Freunde als Austria-Fans von Wien bis Innsbruck geoutet haben. Der Luxus-Superlativ wiegt mehr als der sportlich gewählte Irrsinn, einen guten halben Tag mit dem Anflug samt weiterem Hotel-Check-in/out plus Anfahrt zum Training in Midwest-Stadien zu verbringen. Nein, nein, eine Diskussion darüber wird es aktuell so wenig geben wie über die Frage, ob R. R. just vor dem großen Saisonziel hinter dem ÖFB-Rücken wirklich mit dem AC Milan verhandelt oder nur kokettiert hat, um den Preis für (s) eine Verlängerung hinauf zu treiben. Gut, dass Verträge mit den Top-Medienorgeln des Landes gibt.. 

Derweil Heulen und Zähneknirschen herrscht von wegen Baumi, verwöhnt uns der in diesem Gesellschaftssektor der Menschen mit Migrantgenhintergrund  sehr umtriebige Puls4-Sat1-ATV-Sender des ORF-Boss-Kandidaten Markus Breitenecker mit einer Doku öber das Arnautovic-Privat- und Familienleben, was es vordem pber heimische Legenden nur einmal gegeben hat . im negativen Sinn, als die ORF-Legende Teddy Podgorsky (+) in seinem Sportpanorama-Hit zu Anfang der 70er-Jahre den damals als  österreichweit populärsten Sportler, den mehrmaligen Box-Europameister und Stadthallen-Ticketseller Hans Orsolics (79), mit seiner giftig-bissigen Hansi-Häusi-Kanarienvogel-Home-Story für immer zum Deppen der Nation gestempelt hatte, da konnrte nicht einmal der ebenfalls schin verstirebene Hansi-Intimus vom ORF, Sigi Bergmann, gegensteuern.

Die neue, auf Rekorde und Superlative welcher Art immer aufgebaute Berichterstattung hat auch die große, weite Sportwelt zuletzt erobert, indem sie den größten Überflieger aller Zeiten, den Staberlspringer Armand Duplantis, für einen Sprung über eine 20m breite, 5,50m hohe Mauer an Lidl-rodukten hat springen lassen, was der amerkanische Schwedensohn dann auch – er macht das des Öfterern, um die Spannung und Dramatik zu steigern  – im dritten und letzten Versuch in einer Stockholm-Halle auch geschafft hat. Immer noch leichter als 6, 32 über eine Latte! Hauoptsache, dass sich Welrtemkordler und Supermarktriese im beiderseitigen Interesse einig sind: Lidl lohnt sich! Das olympische Prinzip von Citius, altius, fortius, also schneller, höher, stärker, hat sich mit einem Salo vorwärts in sensationeller, skurriller, verrückter Weise kimmer mehr gedreht,  um dem alten, schon römischen Prinzip immer näher zu kommen, das da lautet: Gib dem Affen Zucker, er wird ihn garantiert fressen und dazu noch applaudieren…

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