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Je größer Tennisspieler, je härter ihr Serve, desto mehr verkümmert Aufschlag-Volleyxx

Angesichts des Teenager-Triumphs von Mirra Andreeva in Roland Garros hätte sich ja angeboten, über den kommerziell, diktierten Unfug zu berichten, die Williams-Schwestern as ihrem verdienten Ruhestand zu holen, amit sie sich, die eine wie die andere wie auch immer mitunter skurrill gestylt, möglichst werbewirksam wieder ins Rampenlicht und ins alrte Geschäft zu begeben nach dem Prinzip: No (better) business than Show-Bizz. Just jetzt, da die sieg- und zumindest erfolgreiche Teenager-Gegenwart die Zuunft vorwegnimmt, wird als Kontrastprogramm die Karte Nostalgie gespielt in der Veranstalter-Hoffnung, dass dabei die Kassa noch mehr klingelt.

Bisher waren die groß angekündigten, Neugier  und Sensationslust weckenden Venus-Auftritte jedenfalls von kurzer Dauer. Mit den jüngeren Semestern ist auch die Zeit über die Grand-Slam-Kanone von vorgestern hinweggegangen. Ob´s beim Schwesternherz anders ist, wird sich ja in Kürze auf englischem Rasen herausstellen. Zumindest verrücktes Outfit, da möchte ich wetten, wird sie zur Schau tragen – und eventuell die kleinen Kindlein mitbringen. Tennismütter sind in.

Wie gesagt, dieses Thema hätte sich angeboten, ich will mich aber einem anderen Sache widmen, die immer mehr überhand nimmt, mehr noch. mittlerweile zur Macht der Gewohnheit geworden ist, aus der irgendwann dann so etwas wie körperliche Ohnmacht wird. Wenn sie nicht wissen, was ich damit meine, dann  ist es der Trend im (Herren) Tennis,  sich gegenseitig, überpitzt formuliert, sportlich so lange zu prügeln, bis einer mehr oder weiger groggy ist. Gerade auf Sand führt das immer öfter dazu, dass die (Klasse) Spieler nach endlosen Ballwechseln nd Marathonmatches dann nicht nur angeschlagen sind, sondern sich durch diese endlosen Schlagabtäusche, verbunden mit enormer Laufarbeit auch langwierige Folgegeschäden einhandeln, die manchmal auch zum viel zu frühen Karriere-Ende geführt haben, schlag nach bei Thiem. Oder Zwangspausen a la Alcaraz etc. Die Liste ist so lang, dass es Zeit wird, die Spiele nicht nur durch Regeländerungen zu verkürzen.

In der Tat ist´s ja ein Widerspruch, dass die Spieler einerseits im  Schnitt um zehn  bis 15 Zentimeter größer sind als früher, man nehme nur die Beispiele Stan Smith, der mit 1,90 als Turm von Pasadena bezeichnet wurde, oder Bobele „Bumm-Bumm“ Becker, der mit 1,88 auch als Turm in der Schlacht gegolten hat. Ja mehr sich die Majorität der Topspieler um und über 1,90 bis weit übe zwei Meter ausgewachsen hat, desto mehr ist das noch von den alten Helden geübte oder bevorzugte, selbstredend schonendere Aufschlag-Volley-Spiel zu einem Minderheitenprogramm geschrumpft bvs vergessen.

Als einstiger Hobbyspieler, der mit dem legendären, zu früh verstorbenem Schurli „Bratpfannen“ Patzi Pazderka im Tennis aufgewachsen ist, fehlt mir dabei das Verständnis, weshalb fast alle Coaches und Trainer ihre Schützlinge im Grundlinien-Tennis drillen statt ihnen von Kindesbeinen oder Jugendjahren weg auch einzutrichtern, wie man vor allem als Großgewachsener die Punkte verkürzen kann. Ja, dieser Kontrast von wachsender Durchschnittsgröße der Spieler da, und trotz des härteren, oft weit über 200km/h schnellen Serve fehlendem Angriffsgeistes dort ist mir ein Rätsel.

Auch und gerade beim knapp zwei Meter großen French-Open-Finalfavorit Sascha Zverev muss man sich oft wundern, dass bei solch einem zudem von Diabetes geplagten Riesen der Sturm zum Netz oft zum Sturm im Wasserglas  Mehr Mut, meine Herren, zum Aufschlag-Volley wie in guten alten Zeiten der Aussie und Amis, das ihnen manch Verletzungsfolgen  mit Langzeitärger erspart hat. Anders als beim Williams-Sister-Act wäre da ein Ausflug in die Vergangenheit fürwahr eine gesunde Option… 

PS. Sorry wegen Tippfehler, die sich durch die Arbeit am Handy in Tram und Bus eingeschlichen haben..

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