Bevor ich in meinen heutigen WM-Blog einsteige, muss ich ein Geständnis ablegen. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass ich als Tumor-Pstiemt knapp acht Stunden später auch wach bin zum WM-Start gegen Jordanien, hab ich ein harmloses Schlafpulver eingenommen, das leider nur bis 5h früh gewirkt hat, ich daher wieder eingeschlafen hab, um gut 70 Minuten des rotweißrotrn WM-Starts zu verpassen. Dafür bin ich zeitgerecht aufgewacht, um das 2:1-Eigentor der Haschemiten nach einem Eckball Sabitzers und den von Arnie verwandeltee Handelfmeter nach einem am Boden liegenden, angeschossem Jordamier zu erleben. Der Kelch ist letztlich punkto Resutat an uns vorübergegangen, es durtenm Immer wieder-Öszterreich und „I am from Austria“-Gesänge angestimmt werden. Auch Oliver Polzer vom ORF-Vertragspartner als verlängerter ÖFB-Arm war außer sich vor Begeisterung über diesen fantastischen WM-Start, so euphorisch klang sein Kommentar. Immerhin gab´s ja zwei Superlative – den ersten WM-Sieg seit dem 2:1 gegen USA und das erste WM-Tor seit dem letzten 1998 om ORF-Experten Herzog…
Ehrliche Haut, die ich eigenem Ermessen nach bin, hab ich dann einen ernstzunehmenden Kollegen gefragt, wie das Match vor Führungs- und Siegestor gegen die Kicker aus dem krisengeschüttelten Nahen Osten war. Er sagte nur ein Wort: „Schrecklich!“ Ein ehemaliger Top-Legionär, der aber nicht Krankl oder Polster hieß, schilderte mir dann auf meine Frage, dass der kleine Bremer Stadtmusikant Romano Schmid zwar ein Traumtor zum 1:0 mit einem Super-Weitschuss erzielt hat, er erinnerte aber auch daran, dass es am reaktionsschnellen, reflexstarken Torhüter Schlager gelegen war, dass wir von den schnellen, mehr oder weniger bekannten Haschemiten-Brüdern mehr als nur in Verlegenheit gebracht worden wären. Alexander, für einen Tormann relativ kleine Schlager, wurde zum Smash-Hit bei seiner Jordan-WM-Feuertaufe.


Das erste Match ist vorüber, wir haben es gewonnen, obwohl wir nach Auskunft und Ansicht vieler Experten bei weitem nicht so gut gespielt haben wie es das Resultat sagt, ganz sicher nicht so exzellent wie Frankreich nach der Pause gegen „Ableger“ Senegal – nichts anderes aber als eine Fortsetztzung der vergangenen Vorbereitungs- und auch Qualifikationsspiele, die vom Ergeb is posotov ausfielen, aber oft niccht zum Anschauen waren. Das ist, werte Blog-Freunde, zumindest für mich abseits der schon jetzt angestellten Hochrechnungen, ob der Sieg notfalls zu einem dritten Gruppenplatz und Aufstieg reichen würde, vieler Erfahrungswerte wegen ein gutes Omen. Schlecht oder aber nicht wirklich gut spielen, trotzdem aber zu gewinnen, das ist ein Vorschuss auf mehr oder weniger Fortuna, die uns lächelt.
)Jetzt kommt der Weltmeister Argentinien (3:0 hgegen Algerien) auf uns zu mit dem weltweit bekannten Fußball-Messias umd Triplepack Lionel Messi, dem wir dank unserem unverwechelbaren, unersetzlichen Teamchef das taxfrei zu Fuballgöttern erhobene Duo Arnie und Alaba entgegensetzen mit der Überzeugung, dass wir schlusseandlich im Happy End „I am from Austria“ und nicht „Don´t cry für me“ intonieren. In einer WM mit 48 Teams ist neuerlich ja so gut nichts mehr ausgeschlossen, inweksxchen vieles is alles möglich. Auch das gehört zu unseren Assen im Ärmel. Und da am Montag um 19h gespielt wird, brauch ich auch kein Schlafmittel, weil ich das Match um diese Uhrzeit hellwach verfolgen kann…
